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Augsburg
23.12.2020

Augsburgs Kliniken streiten um die Behandlung von 1250 kranken Kindern

Das Josefinum in Oberhausen ist ein markanter Baukörper im Stadtteil.
Foto: Ulrich Wagner (Archivfoto)

Plus Die Hessing-Stiftung kümmert sich um die Therapie von über 1200 Kindern. Nun wird diese Aufgabe kurzfristig an das Josefinum übergeben. Politiker sind alarmiert, Hessing will Einspruch erheben.

Für Eltern von Kindern, die motorische, sprachliche und geistige Entwicklungsstörungen haben, war es über acht Jahre hinweg eine wichtige Anlaufstation: das sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) der Hessing-Stiftung. In Göggingen wurden Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen oder Behinderungen betreut. 15 Mitarbeiter, darunter Kinder- und Jugendärzte sowie Psychologen, Therapeuten und Sozialpädagogen, kümmerten sich um die jungen Patienten, die dort stunden- oder tageweise in Therapie sind. Zum Jahresende kommt für die Einrichtung in Göggingen nun überraschend das Aus. Die Patienten werden künftig im Josefinum in Oberhausen betreut, der Übergang soll nahtlos zum 2. Januar erfolgen. Doch hinter den Kulissen gibt es Ärger.

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Die Diskussion ist geschlossen.

24.12.2020

Verstehe - die Religion soll wieder mehr Zugriff auf die Kinder erhalten. Ein Rückfall in das Mittelalter!

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25.12.2020

Nein, Sie verstehen nicht. Gar nichts.

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24.12.2020

Das ist eine äußerst undurchsichtige Sache. Der Laie fragt sich, warum nicht zwei sozialpädriatische Zentren am selben Standort bestehen dürfen, wenn es denn offensichtlich Bedarf für sie gibt und auch Kinder aus dem Umland versorgt werden können. Weiter wundert er sich, was denn dann mit der Einrichtung in Göggingen in der Mühlstraße geschehen wird, die doch wohl extra für das Zentrum dort errichtet wurde.

Es kann doch nicht sein, dass man so ein Zentrum für 5 Jahre ins Leben ruft und sie dann wieder abwickelt? Und warum hält eine Klinik Räumlichkeiten und Personal vor - nur um sich zu bewerben, ohne zu wissen, ob sie überhaupt zum Zuge kommt? Vermutlich ist die Sache lukrativ, sonst würden sich nicht alle darum reißen.

Dass die Interessen aber zulasten der betreuten Kinder und Eltern forciert werden, ist ausgesprochen unschön. Und das von einer kirchlichen Einrichtung. Sieh an.

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24.12.2020

Zum Artikel „Kliniken streiten um Behandlung kranker Kinder“ vom 24. Dezember 2020

Es ist begrüßenswert, dass die Hessing Stiftung in Anbetracht der Entscheidung des Zulassungsauschusses der Ärzte in Schwaben nicht den Kopf in den Sand steckt, sondern sich zu Recht gegen die Abfuhr beim Förderantrag für das Sozialpädiatrische Zentrum in Augsburg wehrt. Aus meiner Sicht will sich die Hessing Stiftung nicht etwa „streiten“, wie die Überschrift suggeriert, sondern hat das Wohl zahlreicher Familien im Blick. Es gab wohl in der Vergangenheit sogar Kooperationsangebote seitens der Hessing Stiftung gegenüber dem Augsburger Josefinum, was jedoch nicht angenommen wurde.

Im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) behandelt das Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche (HFZ) Kinder von 0 – 18 Jahren, mit ihren Familien, ambulant. Grundlage für die Vorstellung im SPZ ist eine drohende oder vorliegende Erkrankung, Entwicklungsstörung oder Behinderung. Diese kann wegen der Art, Schwere oder Dauer nicht ausschließlich von niedergelassenen Ärzten, Therapeuten oder Frühförderstellen behandelt werden (§119 SGB V).

Die multiprofessionelle Kompetenz, die das Hessing Förderzentrum dabei seit vielen Jahren beweist, kann nicht einfach mal so schnell von heute auf morgen ersetzt werden. Die Einrichtung ist hochspezialisiert. Die Entwicklung von Kindern ist sehr vielseitig und komplex. Daher ist eine interdisziplinäre und ambulante Betreuung unter einem Dach so extrem wichtig. Im HFZ kommen Experten aus der Kinderheilkunde, Psychologie, Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie und der Sozialpädagogik zusammen und arbeiten im SPZ nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammen. Ziel dabei ist die Unterstützung und Begleitung von Kindern und ihren Familien. Dabei orientiert sich die Hessing Stiftung an den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Kindes und seiner Familie sowie an den Stärken innerhalb des sozialen Umfeldes. Die Kooperation mit den niedergelassenen Kinderärztinnen und -ärzten, Fachkliniken, Frühförderstellen sowie pädagogischen, therapeutischen und psychologischen Fachleuten und Einrichtungen ist dem HFZ dabei schon immer sehr wichtig.

Dass nun viele Familien im Ungewissen sind über den Fortgang von Behandlungen, ist ein gerade aus Sicht von Patientinnen und Patienten unakzeptabler Zustand. Als Beirätin im Vorstand des Fördervereins „Ein Haus für Kinder e. V.“ begrüße ich es sehr, dass die Hessing Stiftung nun Widerspruch gegen die Entscheidung einlegt. In der Causa Sozialpädiatrisches Zentrum in Augsburg muss unbedingt im Sinne der betreuten Familien gehandelt werden.

Dr. Christine Lüdke, Augsburg

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