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Bezirksliga

23.04.2015

Kleiner Kader, große Wirkung

Türkspor ist nicht zu stoppen. Schwaben und Haunstetten erhalten einen Dämpfer

Mit einem 2:0-Sieg gegen Wildpoldsried verteidigte Türkspor Augsburg seine Spitzenposition in der Bezirksliga Süd. Der Kissinger SC hat aber nur zwei Punkte weniger auf dem Konto. Einen Zweikampf um den Meistertitel und den Landesliga-Aufstieg erwartet Türkspor-Trainer Gerhard Kitzler deshalb bis zum letzten Spieltag. Ligakonkurrent TSV Schwaben unterlag dagegen unerwartet beim SVO Germaringen mit 0:1. Auch der TSV Haunstetten enttäuschte bei der 0:2-Heimniederlage gegen den FC Königsbrunn.

Am Samstag (15.30 Uhr) steht für Türkspor das schwere Spiel beim TSV Bobingen an, zur gleichen Zeit muss sich der TSV Haunstetten gegen den FC Stätzling anstrengen. Der TSV Schwaben hat am Samstag (15.30 Uhr) gegen TSG Thannhausen einen Dreier fest eingeplant.

Immer, wenn die Violetten den Spitzenplätzen näher kamen, erhielten sie einen mächtigen Dämpfer. So war es auch diesmal, als die Nachholspiele in Wiggensbach (2:0) und in Mindelheim (3:1) gewonnen wurden, aber dann in Germaringen mit einer schwachen Vorstellung eine 0:1-Niederlage folgte. Deshalb war auch Coach Bernd Reinhardt von seiner Mannschaft maßlos enttäuscht: „Schade, die 0:1-Niederlage in Germaringen war völlig unnötig. Im zweiten Abschnitt war die Elf zwar ständig überlegen, im Angriff fehlte aber die Durchschlagskraft, weil die Offensiv-Kräfte Lorenzo Gremes und Christian Jaut kurzfristig ausfielen.“ Reinhardt fordert gegen Thannhausen Wiedergutmachung.

Beim 2:0-Sieg gegen den TSV Bobingen bot das Team von Coach Thomas Maier eine starke Leistung. Davon war jedoch im Derby gegen den FC Königsbrunn nichts zu sehen. Die Gäste gewannen hochverdient mit 2:0. „Gegenüber der Partie gegen Bobingen hat mir die Leidenschaft sowie die Einstellung gefehlt. Ich bin von der Mannschaft extrem enttäuscht, so kann man sich im Abstiegskampf nicht präsentieren“, so Maier.

Am Samstag (15.30 Uhr) gegen Stätzling muss sich Haunstetten gewaltig steigern. „Dieses Spiel wird nicht leichter. Da müssen wir anders auftreten, denn die junge Truppe von Coach Bobby Riedl wird uns alles abverlangen“, appelliert der Trainer. (hw)

Nach sieben Punkten aus den letzten drei Spielen und dem 3:0 gegen den SSV Wiuldpoldsried ist Türkspor weiterhin voll auf Kurs und schaut dem Spitzenspiel beim Tabellenvierten TSV Bobingen zuversichtlich entgegen. „Die Bobinger liegen zwar sieben Punkte hinter uns, aber ich erwarte ein hartes Kampfspiel. Da muss bei uns auch die Einstellung stimmen“, sagt Gerhard Kitzler. Er weiß um die Stärke der Bobinger, deren Trainer Karl-Heinz Pecher und Michael Deschler nicht nur auf Torjäger Kemal Mutlu (15 Saisontreffer) bauen können.

Mit der Leistung seiner Mannschaft gegen Wildpoldsried und den von Dominic Britsch, Selcuk Akdemirci (Foulelfmeter) sowie Ufuk Saritekin erzielten Toren war Kitzler zufrieden. „Es war eine kompakte Leistung mit vielen heraus gespielten Torchancen. Unsere Arbeit zahlt sich aus, der Aufwärtstrend in der Leistung ist erkennbar“, verrät der Türkspor-Trainer.

In Bobingen warden am Sonntag die verletzten Jerome Fayé (Knieverletzung) und Yildirim Dönmez (noch nicht fit) ebenso fehlen wie der noch gesperrte Diamant Hoti. Dazu fällt Ertugrul Karaduman aus, der nach einem Trauerfall in der Familie in der Türkei weilt. „Derzeit haben wir einen engen Kader angesichts der Ausfälle. Damit müssen wir klar kommen“, so Gerhard Kitzler. (hw/AZ)

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