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Coronavirus

18.03.2020

Das Corona-Update vom 18. März

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie künftig von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Bild: AZ Grafik

Jeden Tag laufen unzählige Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Bayern verhängt erste Ausgangssperren, die Geschäfte in den Innenstädten schließen die Türen: Im Freistaat wird das öffentliche Leben wegen des Coronavirus immer weiter heruntergefahren. Im Landkreis Landsberg ist der erste Corona-Infizierte gestorben. Gleichzeitig, das wollen wir hier natürlich auch erwähnen, gibt es viele schöne Momente in der Krise: Eine Reihenhaussiedlung in Bamberg hat zum Beispiel ein Lied aufgenommen, um den Italienern, die von der Corona-Krise stark getroffen sind, Mut zuzusprechen. Schauen Sie doch mal rein.

  • Es ist in vielerlei Hinsicht ein denkwürdiger Tag: Zum ersten Mal hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel heute im laufenden Jahr in einer Fernsehansprache an das ganze Land gewandt. Sonst richtet sich die CDU-Politikerin nur in ihrer Neujahrsansprache an die Deutschen. „Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt“, sagte die Regierungschefin. Sie können die Ansprache ab 20.15 Uhr in der ARD verfolgen, Sie finden Sie auch auf unserer Seite.
  • Wer sind eigentlich die Menschen, die an der Basis versuchen, der Corona-Krise Herr zu werden? In Günzburg ist es die Führungsgruppe Katastrophenschutz, die im Keller des Landratsamts den Einsatz koordiniert. Ein Besuch in ernsten Zeiten.
  • Um insbesondere kleine Läden in dieser Zeit zu unterstützen, hat unsere Redaktion einen Aufruf gestartet: Geschäfte in Augsburg, die einen Online-Shop anbieten, sollten sich auf Facebook bei uns melden. Das Ergebnis des Aufrufs finden Sie hier.
  • Im Lebensmittelhandel drängen sich die Menschen aktuell in den Geschäften. Das treibt zum Teil merkwürdige Blüten: In vielen Geschäften ist ausgerechnet Toilettenpapier ausverkauft. Ein Experte erklärt die Hintergründe.
  • Sie lesen es, Sie sehen es: Das Land ist im Ausnahmezustand. Der Kampf gegen das Coronavirus ist richtig und wichtig. "Dennoch darf man staunen, was wir nun alles mit uns machen lassen", schreibt unser Chefredakteur. Und fragt: "Schaffen wir gerade unsere Freiheit ab?"

Die Zahlen: Derzeit gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 8198 Fälle, das sind 1042 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich aktuell 1243 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 134 mehr als am Vortag. Alle bestätigten Fälle in der Region finden Sie in diesem Artikel.

 

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