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Coronavirus

06.08.2020

Das Corona-Update vom 6. August

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Bild: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Jetzt steht es fest: Die Corona-Testpflicht kommt. Ab Samstag sollen Rückkehrer aus Risikogebieten einen Corona-Test machen müssen, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn heute Vormittag angekündigt. "Das ist ein zumutbarer Eingriff in die Freiheit. Wir befinden uns als Gesellschaft in einer besonderen Situation", sagte er.

Was heißt das jetzt genau? Rückkehrer müssen ab Samstag entweder ein negatives Testergebnis mit nach Deutschland bringen oder nach ihrer Ankunft zum Test. Schon jetzt gilt: Wer in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet war und keinen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen kann, muss in eine 14-tägige Quarantäne.

Die wichtigsten Fragen rund um die Testpflicht - unter anderem, welche Länder eigentlich als Corona-Risikogebiete gelten - beantworten wir hier für Sie.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Die Gesundheitsämter haben laut Angaben des Robert-Koch-Instituts mehr als 1000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages registriert - zum ersten Mal seit drei Monaten. Die Sorge, dass Reiserückkehrer eine zweite Corona-Welle aus dem Urlaub mitbringen, wächst. Mein Kollege Fabian Kluge hat sich angeschaut, wo sich Deutsche derzeit besonders häufig anstecken.
  • Weniger Kliniken, bessere medizinische Qualität – dies war die Quintessenz einer groß angelegten Studie der Bertelsmann-Stiftung, die vor einem Jahr für Furore sorgte. Bis 2030 sollten rund 800 Krankenhäuser in Deutschland geschlossen werden. Als Reaktion zog damals ein regelrechter "Shitstorm" über das Expertenteam hinweg, erinnert sich Studienleiter Jan Böcken. Nun - mit Blick auf die Coronakrise - flammt die Debatte neu auf, Kritiker sehen sich bestätigt.
  • Mehr als 140.000 Menschen in Bayern haben seit März ihren Job verloren. Ohne Kurzarbeit, sagt Ralf Holtzwart, Chef der Bundesagentur-Regionaldirektion, wäre die Situation noch schlimmer. Mittlerweile hat sich die Lage wieder etwas entspannt. Dennoch warnt Holtzwart davor, zu denken, das sei doch alles "nicht so tragisch".

Die Zahlen: Derzeit gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 213.067 Fälle, das sind 1045 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich aktuell 51.582 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 205 mehr als am Vortag. Alle bestätigten Fälle in Bayern sehen Sie hier in unserer interaktiven Karte.

 

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