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Kreis Dillingen

24.03.2018

Großeinsatz bei Brand eines Wohnhauses in Bächingen

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In Bächingen hat ein Wohnhaus Feuer gefangen. Ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten löschte den Brand.

Ein Großaufgebot von Feuerwehren löscht den Brand in einem Anwesen in der Sontheimer Straße. Die Kriminalpolizei übernimmt die Ermittlungen zur Brandursache.

Für etwa 70 Feuerwehrleute ist das in der Nacht zum Sonntag ein Großeinsatz in Bächingen. Dort hat in der Sontheimer Straße ein Haus gegen 22 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Nach Angaben der Polizei breiteten sich die Flammen im Bereich der Garagen und der Hackschnitzelheizung aus. Angehörige der Eigentümer, die verreist waren, konnten das Anwesen rechtzeitig verlassen. Die Kriminalpolizei Dillingen hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Rudolf Scheu, der in der Nähe wohnt, ist einer der Ersten, die am Brandort sind. „Das ist mein Elternhaus, es brennen zu sehen, ist irreal“, sagt der Bächinger. Seine Verwandten hätten das ehemalige landwirtschaftliche Anwesen „so toll hergerichtet – und jetzt das“, sagt Scheu. Zum Glück habe kein Mensch durch den Brand Schaden genommen.

Video vom Brand in Bächingen

Ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten ist in der Nacht zum Sonntag in Bächingen im Einsatz. Angerückt sind Helfer der Bächinger, Medlinger, Gundelfinger und Giengener Feuerwehr, teilt der Bächinger Kommandant Michael Moosdiele mit. Er schätzt, dass rund 70 Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung alarmiert wurden. „Zum Glück sind die Leute aus dem Haus“, sagt Moosdiele. So sieht es auch der evangelische Pfarrer Frank Bienk, der in der Bächinger Feuerwehr ist. Sachschaden könne man wieder ausgleichen. Warum sich der Geistliche bei der Feuerwehr engagiert? „Ich gehöre unter Tags zu den wenigen, die am Ort sind“, sagt Bienk.

In Bächingen ist am Samstagabend ein Wohnhaus in Brand geraten. Etwa 70 Helfer der Feuerwehren Bächingen, Medlingen, Gundelfingen und Giengen sind im Einsatz.

Posted by Donau Zeitung on Samstag, 24. März 2018

 

Im hinteren Teil des Anwesen ist der Dachstuhl ausgebrannt. Die Polizei geht gleich anfangs davon aus, dass der Schaden mehr als 100.000 Euro beträgt. „Jetzt geht es darum, das Wohnhaus zu halten“, erklärt Einsatzleiter Moosdiele. In der Tat qualmt es oben am First unter den Dachplatten heraus. Die Gundelfinger und Giengener Drehleitern werden ausgefahren, Feuerwehrmänner öffnen von oben das Dach. Um den Schaden gering zu halten, soll möglichst wenig Löschwasser ins Dach gespritzt werden, informiert Moosdiele. Zunächst hat die Stromleitung am Dach die Löscharbeiten behindert, inzwischen sei der Strom abgeklemmt, erläutert der Einsatzleiter.

Wir halten Sie hier am Sonntag auf dem Laufenden über die Ermittlungen zur Brandursache und die Höhe des Schadens.

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