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30.03.2012

„Ohne Zwist und Schuldzuweisungen“

Höchstädter SPD kam zusammen und diskutierte über B16 neu

Höchstädt Im Gasthaus China-Palast traf sich der Höchstädter SPD-Ortsverein zur Erörterung des Standes der Dinge bezüglich der B16 neu. Dillingens Altoberbürgermeister Hans-Jürgen Weigl, der als Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion die Beschlüsse des Kreistags erläuterte, zeigte den zahlreich erschienenen Mitgliedern den möglichen Zeitplan für die Realisierung der B 16 im Norden der Stadt auf, wie er sich aus der Stellungnahme des Staatlichen Bauamts Krumbach vom 8. März ergibt. Danach sei bei einem „störungsfreien Verlauf“ des Planfeststellungsverfahrens bis zu dessen Abschluss ein Zeitraum von noch mindestens vier Jahren realistisch. Der Baubeginn hänge dann von der Bereitstellung der Finanzmittel unmittelbar danach ab.

Es wäre im Sinne der SPD, betonte Bernd Wiegmann, ohne Zwist und Schuldzuweisungen gemeinsam mit allen Verantwortlichen dafür zu sorgen, dass möglichst bald alle Hürden genommen werden. Es sei existenziell wichtig für Höchstädt, nach dem Bau der Dillinger B16 so zeitnah wie möglich die eigene neue Bundesstraße auf der beschlossenen Trasse, und wie im Vorentwurf vorgelegt, zu bekommen. Sonst ersticke Höchstädt für lange Zeit im Verkehr. In diesem Zusammenhang ergänzte Rudi Waschke, er sähe in der geplanten Unterführung der Oberglauheimer Straße unter der Bahnlinie neben dem BayWa-Gelände keinen Beitrag zur Beschleunigung des B16-Neubaus.

Niemand soll eine Klage führen

„Ohne Zwist und Schuldzuweisungen“

Diese Maßnahme würde lediglich dazu dienen, den Verkehrsstrom durch die Stadt in gerade so geringem Maße zu entlasten, dass der Neubau der B16 „noch ein wenig länger warten“ könnte. Vorsitzender und Stadtrat Wolfgang Konle schloss sich dem an und kündigte an, im Stadtrat für eine beschleunigte Realisierung der B16 einzutreten. Er werde sich im Interesse aller Höchstädter darum bemühen, dass niemand die zügige Planung durch Klagen verzögert.

„Dem Bahnhofsvor- und Parkplatz fehlen Bäume“, meinte Wittislingens Altbürgermeister Reinhold Sing. Der SPD-Ortsverein will sich dafür einsetzen, dass die Stadt Höchstädt in dieser Richtung aktiv wird. Mit der Aufnahme zweier neuer Mitglieder wurde das Treffen angemessen abgerundet. (pm)

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