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Donau-Ries-Kreis

22.03.2019

Die B25 ist über Monate gesperrt

Die stark befahrene B25 zwischen Donauwörth und Nördlingen - hier der Abschnitt bei Hoppingen - wird heuer für Monate gesperrt. Grund:  Zwischen Harburg und Möttingen wird der Asphalt erneuert.
Bild: Wolfgang Widemann

Plus Baustelle zwischen Harburg und Möttingen. Auch auf weiteren Bundesstraßen-Abschnitten im Donau-Ries-Kreis geht heuer zeitweise nichts mehr.

Die B25 verbindet die Großen Kreisstädte Donauwörth und Nördlingen und ist dadurch mit die wichtigste Verkehrsachse im Donau-Ries-Kreis. Ist sie gesperrt, bedeutet dies für viele Menschen ärgerliche Umwege und für manchen Anwohner an den Ausweichstrecken unruhige Zeiten. Das passiert auch in diesem Jahr: Die Bundesstraße wird über Monate hinweg dichtgemacht. Das kündigte Stefan Greineder vom Staatlichen Bauamt Augsburg – dieses ist für die Verbindung zuständig – bei einem Treffen von Verkehrsexperten im Landratsamt in Donauwörth an.

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Konkret ist es der Abschnitt zwischen Harburg und Möttingen, auf dem bald nichts mehr geht. Auf einer Länge von 6,5 Kilometern wird der Asphalt erneuert, denn der jetzige Belag ist durch den starken Verkehr brüchig geworden. Zudem, so erläuterte Greineder, diene noch immer eine alte Teerdecke als Tragschicht: „Die muss entsorgt werden.“ Die Kosten belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro.

Arbeiten zwischen Harburg und Möttingen in zwei Abschnitten

Weil die Auswirkungen der Sperrung gewaltig sind und in diesem Jahr auch andere Baustellen existieren (beispielsweise in Monheim, Huisheim und Deiningen) und weiträumige Umleitungen schwierig machen, sollen die Arbeiten auf der B25 in zwei Bauabschnitten ausgeführt werden. Bauabschnitt 1 verläuft von Großsorheim (Kreuzung mit Staatsstraße nach/von Oettingen) bis kurz vor Möttingen auf Höhe Kleinsorheim. Die Bagger rücken dort am 29. April an. Das Teilstück ist dann voraussichtlich bis 5. Juli blockiert. Die offizielle Umleitung läuft laut Greineder über Fessenheim, Munningen und die B466.

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Bauabschnitt 2 folgt vom 2. September an und umfasst den Abschnitt zwischen Harburg und Großsorheim. Dort sollen die Arbeiten nicht ganz so lange dauern. Der Zeitplan sieht vor, dass die Straße am 11. Oktober wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Solange wird der überregionale Verkehr großräumig umgeleitet – über Monheim, Wemding und Fessenheim. Das laufe wie bei der Sperrung der Tunnel bei Harburg, erläuterte der Behördenvertreter gegenüber unserer Zeitung. Insgesamt ist die B25 damit in diesem Jahr rund dreieinhalb Monate dicht.

B16 zwischen Riedlingen und Donaumünster/Erlingshofen dicht

Eine weitere Bundesstraßen-Sperrung soll in den Sommerferien stattfinden. Dann geht auf der B16 zwischen Riedlingen und Donaumünster/Erlingshofen nichts mehr. Auf der Hälfte der Strecke (2,2 Kilometer) wird ebenfalls der Asphalt erneuert. Kosten: 1,1 Millionen Euro. Die offizielle Umleitungsstrecke über Buttenwiesen ist ebenfalls bereits „erprobt“, da im vergangenen Jahr die Südspange bei Donauwörth blockiert war.

Eine weitere Baustelle steht auf der B25 nördlich von Marktoffingen an. Dort hätten die Winter 2017/18 und 2018/19 massiv am Asphalt genagt, erklärte Greineder. Deshalb werde ein 2,1 Kilometer langes Teilstück saniert. Außerdem werden auf Höhe Marktoffingen eine Querungshilfe für Fußgänger und eine Linksabbiegespur gebaut. Der geplante Zeitraum der Sperrung: 5. August bis 11. Oktober.

Die vierte größere Maßnahme auf den Bundesstraßen im Donau-Ries-Kreis ist die Erneuerung der B29 bei Nördlingen. Genauer gesagt handelt es sich um das 1,7 Kilometer lange Verbindungsstück westlich von Baldingen zur B25. Der Abschnitt ist den Plänen des Staatlichen Bauamts zufolge vom 29. Juli bis zum 30. August gesperrt. Die Kosten für dieses Projekt sind auf 1,3 Millionen Euro veranschlagt.

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