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Fußball-Bezirksliga

04.11.2017

Ein richtungsweisendes Wochenende für Donaumünster

Donaumünsters Trainer Ewald Gebauer muss seit Wochen verletzte Spieler ersetzen. Nun spielt das Team gegen Konkurrent FC Lauingen.
Bild: Karin Tautz

Donaumünster kämpft mit Lauingen gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Für Wörnitzstein hängen die Trauben besonders hoch. Rain erwartet Glött.

Donauwörth Das erste Rückrundenspiel vor heimischem Publikum ist für Donaumünster gleich ein enorm wichtiges: Gegner ist der FC Lauingen, ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt. Hoch hängen die Trauben dagegen für den SV Wörnitzstein-Berg, der zuhause den Landesligaabsteiger FC Ehekirchen empfängt.

SVDonaumünster-Erlingshofen – FC Lauingen. Der SV Donaumünster-Erlingshofen kämpft sich aktuell in beeindruckender Manier in Richtung Winterpause. Seit Wochen muss Trainer Ewald Gebauer improvisieren und zahlreiche verletzte Spieler ersetzen: „So eine Verletztenmisere wie in der Hinrunde habe ich noch nie erlebt“, so Gebauer. Trotzdem liefert seine Mannschaft weiterhin ab, wie zuletzt beim überraschenden Unentschieden gegen den Tabellenführer Gersthofen, wo man kämpferisch voll überzeugen konnte.

Am heutigen Samstag steht dem SVDE nun aber eine noch wichtigere Aufgabe bevor: Zuhause geht es gegen den FC Lauingen, einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Der Tabellenvorletzte hat einige Probleme in dieser Saison und steht aufgrund der meisten Gegentore und der am wenigsten erzielten Treffer folgerichtig unter dem Abstiegsbalken. Dennoch wird die Partie kein Selbstläufer: „Wir müssen alles abrufen und werden alles dafür tun, die Liga zu halten“, so Trainer Ewald Gebauer.

SVWörnitzstein-Berg – FC Ehekirchen. Nach zwei 0:3-Niederlagen in Folge muss der SV Wörnitzstein-Berg langsam wieder punkten, um über dem Abstiegsbalken überwintern zu können. Fünf Spiele in Folge blieb das Team von Trainer Bernd Taglieber zuletzt sieglos. Dabei spiegeln die jüngsten beiden Ergebnisse die Leistung des Teams nur bedingt wider. Denn sowohl gegen Adelzhausen als auch Bubesheim konnte Wörnitzstein teilweise beste Torchancen nicht nutzen. So gab auch Trainer Bernd Taglieber zu Protokoll, mit der Punkteausbeute der Vorrunde nicht zufrieden zu sein, zudem zeigte er sich verärgert darüber, dass sein Team vor allem zuletzt in Adelzhausen beste Chancen ungenutzt ließ.

Heute hat seine Mannschaft vor heimischer Kulisse die Möglichkeit es besser zu machen. Allerdings hängen gegen den Landesligaabsteiger Ehekirchen die Trauben hoch. Im Hinspiel zog der SVW schließlich deutlich mit 0:5 den Kürzeren. Mit dem gleichen Ergebnis ging der FCE allerdings vergangene Woche im Derby gegen Neuburg unter. Die Aufstiegsambitionen sind für die Gäste damit wohl vorerst vom Tisch.

TSV Rain 2 – SSV Glött. Es ist noch gar nicht lange her da, waren die heutigen Kontrahenten TSV Rain 2 und der SSV Glött Tabellennachbarn. Das war nach dem 10. Spieltag, dem Wochenende vom 23./24. September. Rain war Tabellen-Siebter mit 14 Punkten. Der SSV Glött belegte Platz zehn mit elf Punkten. Was dann in den folgenden sechs Spielen beider Teams passierte, war so nicht vorhersehbar. Die junge Rainer Mannschaft steigerte sich gewaltig und gewann alle sechs folgenden Partien. Dabei holten die Schützlinge von Trainer Alexander Käs somit alle 18 möglichen Punkte, bei einem Torverhältnis von 16:1 Toren. Dadurch ist die U23 aktuell Tabellenvierter (32 Punkte).

Die Glötter nahmen genau die entgegengesetzte Richtung und holten in diesen sechs Spielen lediglich einen einzigen Punkt. Dadurch sind die Schützlinge von Trainer Stefan Schneider mit aktuell zwölf Punkten bis auf den 14. Tabellenplatz zurückgefallen und schweben dadurch in akuter Abstiegsgefahr. Doch sollte kein Rainer auf die Idee kommen die Glötter zu unterschätzen. Seit dem Wiederaufstieg im letzten Jahr gelang nämlich dem TSV Rain kein einziger Sieg in den drei Spielen. Den beiden Niederlagen aus der letzten Saison folgten heuer im Hinspiel immerhin ein 1:1-Unentschieden. Dabei ging es sehr farbenfroh zu. In einem grundsätzlich sehr fairen Spiel gab es zehn Gelbe Karten, eine Gelb-Rote Karte und einen Platzverweis. Auch wenn das Momentum aktuell für den TSV Rain II spricht, erwartet sich Trainer Alexander Käs doch eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem jüngsten Spiel beim TSV Nördlingen 2: „Unser Passspiel war in Nördlingen nicht gut, das muss heute deutlich besser werden, denn sonst werden wir nicht gewinnen,“ so der Rainer Übungsleiter.

Dominik Reichherzer, Julian Rieder sind wieder gesund, und somit genauso wieder im Kader wie der zuletzt absente Dennis Willsch. Das Tor wird wieder von Christoph Hartmann gehütet. (wip, rui)

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