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Fußball

19.09.2017

In Marxheim geht der Blick nach unten

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3 Bilder
Der Vorsitzende des BC Huisheim, Klaus Färber (rechts), überreichte im Rahmen des vergangenen Spieltags Urkunden und Erinnerungsgeschenke an folgende Kicker: (von links) Thomas Keßler (300 Spiele), Andreas Gail (400 Spiele), Andreas Schneider (500 Spiele) und Jürgen Riedel (400 Spiele).
Bild: Keßler

Der A-Klassist hat nach fünf Partien erst einen Zähler auf dem Konto. Nun kommt ein Gegner, der auf der Erfolgswelle schwimmt. In Staudheim arbeitet man zwei Klatschen auf

Fünf Spiele, ein Punkt, Vorletzter in der Tabelle – der Saisonstart des FC Marxheim/Gansheim in der A-Klasse Nord ist alles andere als geglückt. „Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt“, bestätigt Trainer Tobias Gerner. Allerdings sei das Glück in einigen Begegnungen auch nicht aufseiten seiner Mannschaft gewesen. „Gegen Wörnitzstein führen wir bis zur Nachspielzeit 2:0 und machen dann zwei Eigentore, Minderoffingen erzielt mit einem Sonntagsschuss aus 35 Metern den Siegtreffer und gegen Birkhausen heißt es nach einer 2:0-Führung für uns am Ende 2:4“, nennt der Coach einige Beispiele. Am vergangenen Sonntag setzte es nun ein 0:1 in Buchdorf, dem FSV gelang dabei das Tor des Tages wenige Minuten vor Schluss. „Wir fangen meistens gut an, dann fehlt es aber an der nötigen Konsequenz“, so Gerner, dessen Team in den vergangenen zwei Spielzeiten die Plätze vier und acht im Schlussklassement eingenommen hatte. Derzeit habe man aber mit einem kleinen Kader zu kämpfen – eine Reserve gibt es beim Fusionsverein auch nicht mehr. „Ich habe gerade durch berufliche Verpflichtungen und Verletzungen nur 13 oder 14 Mann zur Verfügung.“ In Marxheim habe man schon vor Saisonbeginn gewusst, dass es dieses Mal schwer werden könnte mit einem Platz im Vorderfeld der Tabelle. Gerner: „Nun sollten wir aber langsam mal mit dem Punkten anfangen, am besten gleich im nächsten Spiel gegen Huisheim.“

Apropos Huisheim: Dort läuft es im Vergleich zum FC Marxheim/Gansheim derzeit richtig rund. Der 2:1-Erfolg im Nachbarschafts-Derby gegen die FSG Mündling-Sulzdorf war bereits der vierte Sieg im fünften Spiel. Mit nun zwölf Punkten verbesserte sich der BCH auf Rang zwei der A-Klasse Nord. „Unser Ziel ist und bleibt ein einstelliger Tabellenplatz“, sagt Trainer Alexander Schuster, der seit Saisonbeginn für die Truppe verantwortlich ist. Für ihn wie auch für Spartenleiter Andreas Gail ist ein Grund für den aktuellen Erfolg die gute Trainingsbeteiligung. So erscheinen regelmäßig über 20 Kicker zu den Übungseinheiten, was sich langfristig auch positiv auf dem Platz niederschlägt. Gail freut sich, dass es gelungen ist, mehrere A-Jugendspieler direkt in die erste Mannschaft zu integrieren. „Sie haben das Niveau noch einmal angehoben“, sagt auch Trainer Schuster. Was hinzu kommt, ist ein enormer Teamgeist, betont der Coach. Man habe keinen „Überspieler“ in den eigenen Reihen, dafür eine sehr ausgeglichene Mannschaft. Diese Breite im Kader sei derzeit wohl die größte Stärke, so Schuster. Gut für die Stimmung ist zudem, dass auch die Reserve erfolgreich ist und derzeit an der Tabellenspitze steht. Dass neben den aufstrebenden Youngsters aber auch die „Oldies“ ihre Berechtigung haben, zeigte der BCH vor dem Anpfiff am Sonntag mit der Ehrung für vier langjährige Stützen (siehe Bild). Mit reichlich Selbstbewusstsein geht es nun am kommenden Samstag nach Marxheim. „Wenn wir an die letzten Leistungen anknüpfen können, rechnen wir uns schon etwas aus“, meint Spartenleiter Gail zuversichtlich.

Zwei Partien zum Vergessen hat man zuletzt beim FC Staudheim erlebt. In der Kreisklasse Neuburg setzte es zunächst eine 1:8-Heimpleite gegen den SV Grasheim, am Sonntag nun gab es im Nachbarschaftsduell gegen den Tabellenzweiten TSV Burgheim gleich wieder acht Gegentore, wobei dieses Mal aber kein eigener Treffer gelang. Dementsprechend bedient ist Trainer Martin Luderschmid. „In beiden Spielen haben wir nach krassen individuellen Fehlern in der Defensive vier oder fünf Gegentore kassiert. Fallen diese nicht, sehen die Ergebnisse natürlich weit weniger schlimm aus.“ Luderschmid gesteht aber ein, dass es für seine Elf wohl eine schwere Saison werden wird. „Das haben wir von vorneherein gewusst. Die Qualität etwa wie vor zwei, drei Jahren haben wir aktuell nicht. Einige ältere Spieler haben aufgehört, die jüngeren haben noch Schwankungen. Es geht für uns nur darum, am Ende zwei Mannschaften hinter uns zu lassen.“ Grasheim und Burgheim seien allerdings Teams, die zum Schluss in anderen tabellarischen Gefilden landen werden. „Wir müssen unsere Punkte gegen andere holen“, will Luderschmid die zwei Klatschen möglichst schnell abhaken. „Wir sollten uns davon nicht allzu sehr runterziehen lassen. Wir sind ja nicht abgeschlagen, sondern mit fünf anderen Vereinen derzeit punktgleich.“ Dazu gehört auch der kommende Gegner, der SC Rohrenfels. „Da zählt es für uns“, betont der Coach.

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