Newsticker

Söder warnt vor einer Lockerung der Corona-Regeln über Silvester

26.05.2018

Partien auf Augenhöhe?

Kaisheim und Wolferstadt blicken auf die Relegation

Wenn der TSV Wolferstadt als Zweiter der Kreisklasse Nord 1 am morgigen Sonntag (16 Uhr) in Ederheim gegen die SSV Dillingen in die Aufstiegsrelegation einsteigt, wird Trainer Harald Leinfelder ganz entspannt an der Seitenlinie stehen. Nicht nur, weil der Übungsleiter in seinen Zeiten als Spieler und Coach schon nahezu alles erlebt hat, nein: Unter der Woche gönnte sich Leinfelder noch einen Kurzurlaub am Gardasee. Die Mannschaft wurde derweil von der zweiten Hälfte des Trainerteams, Spielmacher Chris Luderschmid, auf die wichtige Partie eingestimmt. „ Dillingen hat in der Kreisklasse Nord 2 einen Punkt mehr als wir geholt. Insofern sehe ich keinen Favoriten“, meint Leinfelder. Bis auf Thomas Reicherzer und Fabian Hasmiller, die bereits in den vergangenen Wochen fehlten, hat der TSV alle Spieler an Bord.

„Die Dillinger Spieler haben womöglich mehr Erfahrung, zudem verfügt die SSV über individuelle Klasse, aber wir brauchen uns nicht zu verstecken“, geht der Trainer die Aufgabe zuversichtlich an. Er erwartet in Ederheim viele Wolferstädter Fans, mindestens ein Bus wurde bereits organisiert. Im Erfolgsfall geht es für den TSV nächste Woche gegen den Sieger der Partie TSV Behlingen-Ried – VfL Großkötz aus der Gruppe West weiter.

Nach der Vizemeisterschaft in der B-Klasse Nord geht es auch für den SV Kaisheim in die Saisonverlängerung. Im ersten Relegationsspiel trifft das Team von Spielertrainer Andreas Maier am Montag (18.15 Uhr) in Oberndorf auf den Zweiten der B-Klasse West 3, BSC Unterglauheim. „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, deswegen würde ich uns nicht als Favoriten sehen“, sagt Maier.

Beide Mannschaften legten eine starke Saison hin und mussten sich jeweils nur einem noch etwas besseren Meister geschlagen geben: die Kaisheimer der Eintracht T.R.B. und Unterglauheim dem SV Villenbach. „Unterglauheim hat schon eine tolle Bilanz mit 93:14 Toren. Wir waren zwar auch über 90-mal erfolgreich, haben aber mehr als 30 Gegentore kassiert“, fasst Maier zusammen und erwartet, dass am Montag auch die stabilere Defensive über den Sieg entscheiden könnte. Am Montag wird es neben Maier (22 Saisontore) auch auf Armin Janik ankommen, der 43 Treffer erzielte. Auf der anderen Seite steht Spielertrainer Daniel Reiser im Fokus, der in der abgelaufenen Spielzeit auf 27 Tore kam. Personell kann der SVK bis auf die langzeitverletzten Ausfälle aus dem Vollen schöpfen. (unf)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren