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Fußball-Nachlese

19.11.2018

Bei Mering stimmt die Einstellung

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Lukas Kristen vom SV Mering am Ball: Gegen den FC Kempten setzte sich sein Team klar mit 3:0 durch und sorgte damit für einen Befreiungsschlag nach dem 0:7-Debakel gegen Landsberg.
Bild: Rudi Fischer

Das Team setzt sich klar gegen den FC Kempten in der Landesliga durch. Nicht gut läuft es bei den Bezirksligisten. Womit die Trainer hadern.

Der SV Mering hat am Sonntag ein Zeichen in der Landesliga Südwest gesetzt und mit 3:0 gegen den FC Kempten gewonnen. Trainer Gerhard Kitzler sagt: „Es war gut, dass wir wieder gesiegt haben nach dem Debakel in Landsberg.“ Gegen den Tabellenführer hatte sich das Team eine 0:7-Pleite geleistet, was auch bei den Trainern für Enttäuschung sorgte.

Umso erleichterter klingt Kitzler nun. „Die Marschroute ist umgesetzt worden“, sagt er im Hinblick auf die Leistung der Spieler. Die hätten ihre Chancen gut herausgespielt und daher auch verdient gewonnen. Als Markus Gärtner in der 55. Minute vom Torwart der Gäste zu Fall gebracht wurde, hätte den Meringern laut Kitzler eigentlich ein Strafstoß zugestanden. Der Elfmeterpfiff blieb zwar aus, aber der MSV entschied die Partie auch so sicher für sich. Kitzler freute besonders, dass Markus Nix nach langer Verletzungspause einen gelungenen Einstand feierte. „Das war eine sehr erfreuliche Geschichte.“ Warum allerdings die Leistung der Spieler von Partie zu Partie so unterschiedlich ausfällt, kann sich Kitzler auch nicht ganz erklären. „Es ist eine Berg- und Talfahrt.“ Die „Mentalität und Einstellung“ habe aber Einfluss.

Kissinger SC unterliegt knapp

Nicht belohnt hat sich der Kissinger SC in der Bezirksliga Süd. Das Team von Spielertrainer David Bulik unterlag dem Drittplatzierten TV Bad Grönenbach knapp mit 0:1. „Wir sind aggressiv reingegangen und haben neunzig Minuten lang ein gutes Spiel gemacht“, sagt Bulik. Nur einmal habe sein Team nicht richtig aufgepasst, und diese Unachtsamkeit nutzten die Gastgeber, um das entscheidende Tor in der 60. Minute zu schießen. Denis Wassermann konnte unbedrängt flanken und Manuel Haug traf per Kopfball. Allerdings sieht Bulik auch wieder das Problem, dass seine Spieler ihre Chancen nicht verwerteten. „Wir sind vier Mal alleine aufs Tor zugelaufen und haben es nicht gemacht.“ Dennoch ist er zufrieden, dass die Mannschaft sich gut verkaufte, auch wenn zahlreiche Stammspieler ersetzt werden mussten.

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Ein schwere 1:6-Niederlage musste der FC Stätzling in der Bezirksliga wegstecken. Das Team unterlag zu Hause gegen den TV Erkheim. Trainer Stefan Tutschka sagt: „Wir haben uns zu viele individuelle Fehler geleistet.“ Kurz vor der Pause habe sein Team allerdings noch eine „tausendprozentige Chance“ gehabt. Doch der Ball von Sebastian Kraus ging am Tor vorbei. Nach der Pause kam der FC Stätzling dann auch besser ins Spiel. Manuel Tutschka erzielte den Anschlusstreffer zum 1:4. „Mit einem 2:4 hätte das Ganze vielleicht anders ausgesehen“, sagt Trainer Tutschka. Jedoch erzielte vielmehr der TV Erkheim mit einem abgefälschten Schuss das 5:1 und legte dann später noch nach. „1:6 hört sich schon sehr krass an und wir haben individuelle Fehler gemacht, aber wenn wir unsere Chance genutzt hätten, wäre das vielleicht anders verlaufen“, sagt Tutschka. Schwer wiegt für den Trainer, dass er wieder Verletzte zu beklagen hat. Stefan Reinthaler musste ausgewechselt werden und Tobias Wehren hat mit Leistenproblemen zu kämpfen.

BC Rinnenthal fegt Pöttmes vom Platz

In der Kreisliga Ost hat der BC Rinnenthal den TSV Pöttmes auswärts mit 7:1 vom Platz gefegt. Trainer Markus Rolle sagt: „Wir haben unsere Chance gemacht und dann einfach einen Lauf gehabt.“ Nach der 4:0-Führung zur Pause hätten die Gastgeber im Grunde aufgegeben. „Ich bin aber froh, dass wir nicht nachgelassen haben, weil man im Fußball ja nie weiß“, sagt Rolle. Der deutliche Sieg sei eine schöne Belohnung vor der Winterpause. „Im neuen Jahr schauen wir dann mal, was noch geht.“ Der Trainer ist mit der Entwicklung in den vergangenen Monaten sehr zufrieden. Im September habe sein Team einen Durchhänger gehabt und ein paar Punkte liegen gelassen. Nun sei es aber auf einem guten Weg. Acht Partien in Folge ist der BCR nicht mehr geschlagen worden.

In der Vorrunde musste der TSV Friedberg in der Kreisliga ausgerechnet gegen den Tabellenletzten DJK Lechhausen die einzige Heimniederlage hinnehmen. Am Sonntag setzte sich der Tabellenführer aber klar mit 2:0 auswärts durch. Trainer Ali Dabestani will aber nicht von einer Revanche sprechen. „Der Fokus lag darauf, dass Lechhausen defensiv spielt, und darauf richtig zu reagieren.“ Tatsächlich gelang es dem TSV lange nicht, in Führung zu gehen. Mit der Leistung der Friedberger in der zweiten Halbzeit ist der Trainer aber sehr zufrieden. Auch wenn Friedberg nun mit einem komfortablen Vorsprung von neun Punkten vor dem Tabellenzweiten Almsoos-Petersdorf auf dem ersten Rang der Kreisliga überwintert, möchte Dabestani die Situation nicht überbewerten. „Es ist zu früh, um Glückwünsche zu verteilen“, sagt er. Schließlich seien noch 27 Punkte zu vergeben. „Wir freuen uns, dass wir oben stehen, aber das war nie unser Ziel.“

In den unteren Klassen standen noch ein paar Nachholspiele an. Der FC Stätzling II wird nach dem Punktgewinn durch das 2:2 gegen Mesopotamien nicht auf einem Abstiegsplatz in der Kreisklasse Augsburg-Mitte überwintern.

Der TSV Dasing gibt in der Kreisklasse Aichach weiterhin den Ton an. Das Team hat nach seinem Sieg in Gebenhofen nun neun Punkte Vorsprung vor dem FC Gundelsdorf auf Rang zwei. In der A-Klasse Ost führen die Sport-Freunde Bachern souverän die Tabelle an. Sie haben sieben Punkte Vorsprung vor dem FC ALBA Augsburg. Gegen den BC Rinnenthal II holte das Team aber am Sonntag nur einen Punkt beim 2:2-Unentschieden.

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