Bezirksliga

17.05.2014

Ein Sieg fehlt noch

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Ein Erfolgsgarant beim SC Ichenhausen ist Stefan Winzig (rechts, hier im Duell mit dem Glötter Daniel Stredak).

Ichenhausen möchte nach dem Hit in Wertingen den Titelgewinn feiern

Fünf Punkte Vorsprung auf Türkspor Augsburg haben die Königsblauen vor den beiden abschließenden Partien gegen Wertingen und Donauwörth. Mit einem Sieg auf dem Wertinger Judenberg wäre die Meisterschaft unter Dach und Fach, die Aufstiegsparty könnte endlich steigen.

Doch die Partie beim Tabellendritten wird sicher kein Selbstläufer. Zwar haben die Wertinger, die derzeit den dritten Platz einnehmen, keine Chance mehr, auf den Relegationsplatz nach vorne zu rücken. Aber gegen den SCI wollen die Gastgeber noch einmal alles geben.

Dass die Wertinger durchaus in der Lage sind, die Königsblauen zu schlagen, bewiesen sie im Toto-Pokal-Halbfinale am Ostermontag in Offingen. Mit einem 2:1-Sieg zog der TSV ins Finale ein. Allerdings war bei diesem Spiel nicht die komplette Ichenhauser Erste aufgeboten. Das wird am Samstag anders sein. SCI-Trainer Oliver Schmid kann voraussichtlich seine stärkste Truppe aufs Feld schicken. (ulan)

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Die Gäste haben eine sehr wechselhafte Saison gespielt und konnten erst vor einer Woche den Klassenerhalt feiern – trotz einer 0:3-Niederlage in Ehekirchen. Als Mitfavorit gestartet, zeigte sich bald, dass die FC-Mannschaft nicht konstant genug war. Sie leistete sich einige unnötige Niederlagen, meist gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Zudem gab es Querelen innerhalb der Vereinsführung. Unter anderem warf Gründungsvater Giacomo Belardi das Handtuch und kehrte dem Verein den Rücken.

Absteiger Wiesenbach sagt nach 27 Spielzeiten und mehr als 830 Punktspielen dem Bezirksfußball Ade. In Schwaben gibt es nur weitere 15 Vereine, die in diesem Zeitraum ununterbrochen Bezirksliga und höher gespielt haben. Mit einer engagierten Vorstellung, Siegeswillen und einem Erfolg will sich die Mannschaft von ihren Fans verabschieden. (mle)

Bei der abstiegsbedrohten SSV Glött tragen die Kammeltaler ihr vorerst letztes Auswärtsspiel auf Bezirksebene aus. Die Lilien stehen auf dem 14. Platz und haben zwei Punkte Rückstand auf den FC Lauingen, der den Relegationsplatz einnimmt. Nur mit einem Erfolg über den SVE können die Glötter ihre Chance auf den Liga-Verbleib wahren. Bei einer Niederlage und einem gleichzeitigen Punktgewinn des FC Lauingen wäre die SSV abgestiegen.

Der SV Ettenbeuren steht schon seit einigen Wochen als Absteiger in die Kreisliga fest. Am vergangenen Spieltag zeigten die Kammeltaler in der ersten Halbzeit eine ordentliche Vorstellung. Gegen Türkspor Augsburg stand es nach 45 Minuten 3:3. Doch dann holte die Ettenbeurer wieder ihre eklatante Abwehrschwäche ein. Am Ende siegte der Tabellenzweite 8:3. (ulan)

Mit einer Rumpftruppe fuhren die Burgauer am vergangenen Sonntag nach Wemding. Nur elf Spieler standen im Aufgebot der Markgräfler. Im Tor agierte Daniel Nolde. Er ist gelernter Feldspieler und laboriert an einer Verletzung. Ein Einsatz im Feld war ausgeschlossen, also stellte sich Nolde in den Dienst der Mannschaft und nahm den Platz zwischen den Pfosten ein. Dass die Burgauer gegen die noch nicht geretteten Wemdinger dann einen 4:0-Auswärtssieg einfuhren, war mehr als eine Überraschung.

Mit dem TSV Dinkelscherben kommt nun eine Mannschaft ins Burgauer Sportzentrum, die noch einen Punkt benötigt, um sicher in der Bezirksliga zu bleiben. Am vergangenen Sonntag feierten die Dinkelscherber ein 3:2 über den TSV Meitingen.

Übrigens: Ob Daniel Nolde auch diesmal das Burgauer Tor hüten muss, steht noch nicht fest. (ulan)

Die Reise ins Ries dürfen die Ziemetshauser ohne Druck antreten. Die Blau-Weißen haben den Klassenerhalt bereits gefeiert. Trainer Rainer Amann sagt stolz: „Diese sensationelle Rückrunde hat uns niemand zugetraut. Ich freue mich für die Mannschaft und alle Anhänger des Vereins.“ Als Erfolgsgaranten nannte er „maßgeblich den klasse Teamgeist, den das neu formierte Team zu Beginn der Runde wohl erst finden musste.“ Ein sportliches Ziel bleibt für Amann noch zu erreichen: „Jetzt möchten wir unsere Serie von acht ungeschlagenen Partien bis zum Ende durchziehen.“

Der Gastgeber hat sich noch nicht aller Abstiegssorgen entledigt. Bei vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz (derzeit belegt vom FC Lauingen) könnten die Ziemetshauser das Zünglein an der Waage sein.

Bis auf den für die letzten beiden Saisonspiele verhinderten Emre Asik stehen Coach Amann alle Spieler zur Verfügung. Auch der zuletzt rot-gesperrte Abwehrrecke Domenic Mader ist wieder an Bord. (zg)

Alle Partien beginnen am Samstag um 15.30 Uhr.

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