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Penzing

21.12.2020

Das Interesse am Penzinger Fliegerhorst ist groß

Wie geht es mit dem Fliegerhorst Penzing weiter? Auf der Landebahn  führt der ADAC aktuell Tests durch.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archivfoto)

Plus Am Fliegerhorst in Penzing könnte eine Außenstelle des Zentrums der Mobilität der Zukunft entstehen. Der Gemeinderat trifft dazu eine Entscheidung.

Wie kann der ehemalige Fliegerhorst in Penzing künftig genutzt werden? Diese Frage beschäftigt die Kommune, den Landkreis und die Stadt Landsberg gleichermaßen. Wie berichtet, ist eine Möglichkeit, dass sich auf dem rund 270 Hektar großen Areal ein Satellitenstandort des neu geschaffenen Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM) ansiedelt. Doch was sagen die Penzinger dazu?

In ihrer jüngsten Sitzung beschlossen die Penzinger Gemeinderäte mit 16:1 Stimmen, dem weiter nachzugehen. Bürgermeister Peter Hammer ( CSU) sagte, er habe großes Interesse daran, zu erfahren, was genau sich dahinter verbirgt. „Die Sache wird sich erst noch konkretisieren“, sagte er gegenüber dem LT. Das Thema Mobilität der Zukunft passe allerdings perfekt zur geplanten, Ausrichtung des Fliegerhorst-Areals. Auf der Homepage des Bundestags ist zu lesen, dass das Verkehrsministerium beabsichtigt, mit dem 500 Millionen Euro schweren DZM einen Ort zu schaffen, „an dem die Mobilität von Morgen neu gedacht und entwickelt wird.“ Das Zentrum soll in München entstehen.

Die Bayerische Verkehrsministerin besucht Penzing

Eine mögliche Satellitenstation in Penzing wäre laut Peter Hammer eine „einmalige Chance“ für die Region. „Es wäre fahrlässig, das nicht zuzulassen.“ Allerdings müsste die BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) als Eigentümerin des Fliegerhorst-Areals ebenfalls grünes Licht geben. Bereits im Sommer fand ein Ortstermin statt, an dem Kerstin Schreyer, Bayerische Ministerin für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Politiker aus dem Landkreis teilnahmen, darunter als Gastgeber Peter Hammer, die Landsberger Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) und Landrat Thomas Eichinger (CSU). Am Tag nach dem Gemeinderatsbeschluss habe Peter Hammer eine Einladung an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer geschickt. Der Penzinger Bürgermeister strebt gemeinsam mit dem CSU-Politiker eine „zeitnahe Begehung“ vor Ort an.

Unter anderem im Stabsgebäude des ehemaligen Fliegerhorsts ist das Pandemiezentrum untergebracht.
Bild: Thorsten Jordan

Das Bundeswehrdienstleistungszentrum verlässt den Fliegerhorst im kommenden Jahr. Derzeit ist der ADAC Mitnutzer des Geländes, außerdem befindet sich dort das Pandemiezentrum. „Es ist wichtig, dass das Gelände auch nach Corona genutzt wird. Jeder aufgedrehte Wasserhahn tut den Gebäuden gut“, sagt Peter Hammer.

In der vergangenen Sitzung sprach sich der Penzinger Gemeinderat dafür aus, den ADAC nach dem Umzug der Bundeswehr als Zwischennutzer zuzulassen. Darüber hinaus sollen weitere Möglichkeiten der Zwischennutzung geprüft werden.

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