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Landkreis Landsberg: Der Landsberger Alex Dorow soll erneut für die CSU in den Landtag

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Der Landsberger Alex Dorow soll erneut für die CSU in den Landtag

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    Die CSU hat vor den Wahlen im Herbst 2023 ihre Kandidaten nominiert. Alex Dorow (Zweiter von links) bewirbt sich für den Landtag und Landsbergs Landrat Thomas Eichinger (Dritter von links) für den Bezirkstag. Mit im Bild: Die Bundestagsabgeordneten Michael Kießling und Katrin Staffler.
    Die CSU hat vor den Wahlen im Herbst 2023 ihre Kandidaten nominiert. Alex Dorow (Zweiter von links) bewirbt sich für den Landtag und Landsbergs Landrat Thomas Eichinger (Dritter von links) für den Bezirkstag. Mit im Bild: Die Bundestagsabgeordneten Michael Kießling und Katrin Staffler. Foto: Christian Rudnik

    Im Herbst 2023 stehen in Bayern Landtagswahlen an. Die CSU im Stimmkreis Landsberg-Fürstenfeldbruck/West hat sich nun auf einen Kandidaten geeinigt: Mit deutlicher Mehrheit stimmten die Delegierten bei einer Versammlung im Gasthof Probst in Weil für den Landsberger Alex Dorow, der bereits seit 2012 dem Landesparlament angehört. Josef Loy aus Eresing wird nicht mehr für den Bezirkstag kandidieren. Wer sein Nachfolger werden soll.

    Alex Dorow stand auf Vorschlag des Landsberger Landrats Thomas Eichinger als einziger Kandidat für den Landtag zur Abstimmung, 86 der 90 stimmberechtigten Delegierten sprachen sich für den 58-Jährigen aus. "Das ist für mich die Verpflichtung, wirklich Gas zu geben", sagte Dorow nach der Wahl. Zuvor ließ er die vergangenen fünf Jahre, die "wie im Flug" vergangen seien, Revue passieren. Mehr als die Hälfte der Legislaturperiode habe "politischer Ausnahmezustand" geherrscht - Dorow verwies in dieser Hinsicht auf die Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine. Die Menschen seien aufgrund der momentanen Situation verunsichert und man müsse jetzt für sie da sein und ihnen Zuversicht zu geben.

    Alex Dorow spricht von einer "historischen Wahl"

    Im Herbst 2023 stehe eine "historische Wahl" an, so Dorow, und es müsse der Spagat zwischen Gegensätzen geschafft werden. Die CSU wolle etwa den technischen Fortschritt und die Schönheit der Natur vereinen, stehe für Wohlstand und Wohlfahrt. Es gelte, auf jeder politischen Ebene hart zu arbeiten, Bayern gut zu regieren und in Berlin eine konstruktive Oppositionsarbeit zu liefern.

    Dorow kritisierte in seiner Rede mehrfach die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP. So drücke sich Kanzler Olaf Scholz (SPD) davor, der Bevölkerung in der aktuellen Krisensituation Orientierung zu geben. Beim Thema erneuerbare Energien brauche die CSU "keine Nachhilfe von den Grünen". Bayern sei in diesem Bereich - die Windkraft ausgenommen - "überall die Nummer eins". Dennoch drohe eine Stromlücke: "Eine Kernaufgabe ist deshalb eine längere Laufzeit der Kernkraftwerke."

    Josef Loy aus Eresing wird nicht mehr für den Bezirkstag kandidieren.
    Josef Loy aus Eresing wird nicht mehr für den Bezirkstag kandidieren. Foto: Christian Rudnik

    Bezriksrat Josef Loy "lebt das Soziale"

    Als Errungenschaften in der vergangenen Legislaturperiode für den Landkreis Landsberg hob Dorow beispielsweise die finanziellen Förderungen für die Umfahrung Lengenfeld hervor oder die vor Kurzem bekannt gewordene Entscheidung, dass der erste Wasserstoffzug in Bayern auch durch den Landkreis fahren soll.

    Josef Loy gab während der Versammlung bekannt, dass er im kommenden Jahr nicht mehr für den Bezirkstag kandidieren werde. Der 68-Jährige gehörte dem Gremium 20 Jahre an und war 15 Jahre Fraktionsvorsitzender der CSU. Der Eresinger habe sich stets für die Menschen eingesetzt und lebe das Soziale, betonte der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der Landsberger CSU, Michael Kießling.

    Landrat Thomas Eichinger soll in den Bezirkstag

    "Es ist an der Zeit, jüngere Leute ran zu lassen", sagte Loy gegenüber unserer Redaktion. Es sei ein gutes Gefühl, aus freien Stücken und erhobenen Hauptes zu gehen. Von einem Rückzug wolle er aber nicht sprechen: Loy, der bis 2020 Bürgermeister in Eresing war, ist noch bis 2026 gewähltes Mitglied des Landsberger Kreistags. Und auch in seiner Holzbaufirma, die er gemeinsam mit seinem Bruder betreibt, stünden wichtige Entscheidungen an. Vor einigen Wochen seien er und seine Ehefrau außerdem Großeltern geworden. "Mir wird also sicher nicht langweilig. Und wenn doch, findet meine Frau bestimmt Arbeit für mich", sagte er schmunzelnd.

    Als Kandidaten für den Bezirkstag schlug Loy den Landsberger Landrat Thomas Eichinger vor, der von den Delegierten mit 77 Prozent der Stimmen gewählt wurde. Eichinger sprach ebenfalls von aktuell schwierigen Zeiten, in denen die Bürgerinnen und Bürger besorgt seien. "Wir müssen die Antworten geben, die die Menschen gerade brauchen."

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