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Landsberg

19.07.2019

Torfestival im ersten Heimspiel des TSV Landsberg

Im zweiten Saisonspiel war Sebastian Bonfert beim TSV wieder mit dabei. Er konnte die Niederlage aber – ebenso wie seine Teamkollegen – nicht verhindern. Landsberg spielte mit viel Einsatz, leistete sich hinten aber zu viele Fehler.
Bild: Leitenstorfer

Landsberg bietet seinen Zuschauern beim 3:4 gegen Ingolstadt II eine abwechslungsreiche Partie. In der Aufstellung des TSV gibt es eine Überraschung.

Ein abwechslungsreiches Spiel haben die 520 Zuschauer im Landsberger 3C-Sportpark gesehen. In der Partie zwischen dem TSV und der Reserve des FC Ingolstadt fielen insgesamt sieben Tore. Am Ende verlieren die Gastgeber mit 3:4.

Die erste Überraschung gab es schon vor dem Anpfiff. Leistungsträger Sebastian Bonfert führte die Mannschaft als Kapitän auf den Platz. Beim Saisonauftakt vor einer Woche in Schwabmünchen stand er überraschend nicht im Kader, was anschließend in Fußballerkreisen für Gesprächsstoff sorgte. Schuld soll ein Streit im Training zwischen Bonfert und David Anzenhofer gewesen sein. Trainer Hermann Rietzler sagte zu der jetzigen Nominierung: „Wir hatten am Donnerstag ein sehr gutes Gespräch.“ Von den Anhängern wurde Bonfert mit Applaus empfangen.

Nach vier Minuten in Rückstand

Die Partie gegen Ingolstadt II erinnerte in den Anfangsminuten an den Saisonauftakt in Schwabmünchen. Wieder war der TSV die Mannschaft, die schlechter in die Partie kam. Nach drei Minuten musste Florian Mayer auf der Linie klären. Er spielte diesmal in der Innenverteidigung und nicht im defensiven Mittelfeld, weil Anzenhofer wegen Urlaubs fehlte. Nur eine Minute nach der Rettungstat lag der TSV dann aber schon zurück. Nach einer Ecke kam der Ball zu Paul Polauke. Der bekam zwar nicht besonders viel Druck hinter den Ball, erzielt aber dennoch die Führung. In der Folge erarbeiten sich die Ingolstädter weitere gute Chancen, weil sie früh die Gegenspieler anlaufen und durch den Druck Fehler beim TSV erzwangen. Zugute kam dem FCI, dass die junge Mannschaft technisch sehr gut ausgebildet ist, Pässe fast immer das Ziel erreichten und die Spieler der FCI-Reserve sehr schnell sind, was im weiteren Verlauf den TSV noch mehrfach vor Problemen stellte.

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Ingolstadt wartet auf die Fehler des TSV

Ingolstadt tat nach 15 Minuten dann weniger fürs Spiel und wartete auf Fehler. Der TSV erarbeite sich dann Chancen. Die wohl beste vergab Sebastian Bonfert, als er sich gut freilief, allein vor dem Torwart war, aber das Zuspiel im Strafraum nicht unter Kontrolle bekam (17.). Für Gefahr sorgten auch die von Janick Reitz getretenen Ecken. In der 34. Minute dann die kalte Dusche. Die Ingolstädter stürmen auf den Kasten des TSV zu und machen das 2:0 durch Noah Schorn. Für den verdienten Anschlusstreffer sorgte noch vor der Pause Philipp Vedder (41.). Stark vorbereitet wurde das Tor von Reitz, der in die Mitte zog und ablegte.

Der Torhüter hält Landsberg im Spiel

Nur fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff konnten die Gäste erneut jubeln. Nach einer kurz ausgeführten Ecke hatte FCI-Spieler Philipp Hermann auf der rechten Seite sehr viel Platz und bediente den Torschützen Fabio Moreno Fell mustergültig. Bezeichnend für die abwechslungsreiche Partie, dass Janick Reitz schnell den Anschluss wieder herstellen konnte (52.). Anschließend schlug die Stunde von Torhüter Patrick Rösch, den auch Trainer Rietzler danach lobte:. „Er hat uns in der Phase am Leben erhalten“. Viermal verhinderte er allerbeste Einschussmöglichkeiten der konternden Gäste, die Landsberg ein ums andere Mal überrannten.

Umjubelter Ausgleich

Das nächste Mal Grund zur Freude hatte dann die Heimelf. Reitz lief von rechts in den Strafraum und wurde zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Neuzugang Orkun Tugbay (74.) Doch wieder hatten die Gäste eine Antwort parat. In der 77. Minute erzielte Paul Polauke nach einem Konter die erneute Führung. Die Chance auf den erneuten Ausgleich hatte Andreas Fülla auf dem Fuß (79.). Er schoss aber aus kurzer Distanz den Torhüter an.

Trainer Hermann war hinterher vor allem mit der Offensivleistung zufrieden. „An der Defensive müssen wir weiter arbeiten. Ein Teil der Gegentore war vermeidbar. Das Fehlen von David Anzenhofer und Jonas Meichelböck hat sich bemerkbar gemacht. Auch fehlte Florian Mayer im Spielaufbau, weil er ersatzweise in der Innenverteidigung ran musste.“

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