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Fußball

12.11.2019

Georgier trainieren nicht in Mindelheim

Die Stadt Mindelheim sperrte das Stadion und sagte der georgischen Fußballnationalmannschaft ab.
Foto: Julian Sterzer

Die georgische Fußballnationalmannschaft wollte eigentlich im Mindelheimer Stadion trainieren. Doch die Stadt hatte etwas dagegen.

Seit Montag befindet sich die Fußball-Nationalmannschaft Georgiens in Bad Wörishofen im Trainingslager. Dort bereitet sich das Team auf das EM-Qualifikationsspiel am Freitagabend in St. Gallen gegen die Schweiz vor.

Doch vor dem Training muss nun erst einmal eine geeignete Trainingsstätte gefunden werden. Denn der georgische Nationaltrainer Vladimir Weiss zieht es offenbar vor, abends unter Flutlicht zu trainieren. Weil die Bedingungen auf dem Flutlichtplatz im Bad Wörishofer Stadion aber nicht gut genug gewesen sind, fragte man beim TSV Mindelheim an, ob zwei Einheiten am Dienstag und Mittwoch im Stadion möglich seien.

Dafür hätten die Georgier auch eine passable Platzmiete geboten, so Abteilungsleiter Christoph Wissigkeit. Doch die Stadt Mindelheim schob diesem Ansinnen am Montagabend einen Riegel vor. „Die Plätze, egal ob im Stadion oder am Maristenkolleg, sind zu nass“, begründet Bauhofleiter Helmut Huber die Entscheidung.

Als Alternative will man nun in Landsberg anfragen

Im Hinblick auf das kommende Wochenende, an dem der TSV Mindelheim noch Heimspiele von zwei Seniorenteams und einer Jugendmannschaft habe, sei den Plätzen diese Zusatzbelastung nicht zuzumuten. „Der Platz im Stadion ist zwar noch recht gut, aber die zusätzlichen Trainingseinheiten wären problematisch gewesen“, so Huber.

Zudem sei die Anfrage recht kurzfristig eingegangen, nämlich erst am Montag. Entsprechend suchte nun die Wiener GlobalGoals Sportmanagement GmbH, die das Trainingslager der Georgier organisiert, nach Alternativen. Heute Abend sollte es nach Landsberg gehen.

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