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  3. Landwirtschaft: Nasses Grab für den Mais

Landwirtschaft
14.06.2013

Nasses Grab für den Mais

Im Hochwasser ertrunken: Einige Tage nach den starken Regenfällen stehen immer noch mehrere Felder zwischen Biberberg und Wallenhausen unter Wasser. Vor allem für die Maispflanze, die zurzeit noch klein ist, hat das angestaute Wasser schlimme Folgen.
Foto: Andreas Brücken

Die Wassermassen haben viele Felder überschwemmt. Auch Grünlandflächen sind teilweise betroffen und nun wertlos. Bauern sollen nun ihren Schaden aufzeichnen

Landkreis Jetzt scheint die Sonne, als wäre nichts gewesen. Noch vor ein paar Tagen kämpften die Bewohner und Landwirte – vor allem die entlang des Osterbaches – mit den Wassermassen. Ein paar angestaute Seen auf den Feldern und Schutt deuten auf die starken Regenfälle und das Hochwasser hin. Nach dem Aufräumen folgt nun die Einschätzung der Schäden, die sich laut Bauernverband noch nicht beziffern lassen. Klar ist nur, einigen Landwirten ist der Mais abgesoffen.

Wer noch nicht zu Kamera und Block gegriffen hat, sollte das jetzt tun, rät Matthias Letzing, Leiter der Geschäftsstelle Günzburg des Bayerischen Bauernverbandes (BBV). „Der Schaden muss aufgezeichnet und dann beim Amt für Landwirtschaft oder beim Bauernverband gemeldet werden“, sagt Letzing. Danach schickt er Experten los, die den Schaden begutachten und schätzen.

60 Fachkräfte sind für die Geschäftsstelle Günzburg in den kommenden Wochen im Einsatz. Das Gebiet verläuft in etwa von Günzburg über Neu-Ulm und Illertissen bis Krumbach. Betroffen sei hier vor allem der Bereich Ingstetten/Roggenburg gewesen. „Aber da es seit Dienstag weitgehend trocken geblieben ist, konnte das Wasser meist gut ablaufen“, so der BBV-Experte. Neben dem BBV ist auch das Amt für Landwirtschaft und Forsten zuständig für die Schätzung der Schäden an den Feldern der Bauern. „Ein betroffener Landwirt kann 50 Prozent Zuschuss für den beschädigten Teil seines Feldes bekommen“, sagt Reinhold Konrad, Fachberater für Pflanzenbau. „Er bekommt aber nie weniger als 1000 Euro.“ Sprich: Der Schaden muss eine bestimmte Höhe haben, um ihn geltend zu machen.

Vor allem Mais-, Zuckerrüber- und Weizenfelder seien von kleineren Überschwemmungen betroffen. „Die Maispflanze ist zurzeit noch klein“, sagt Letzing. „Steht der Mais im Wasser, erstickt er.“ Ein weiteres Problem seien entwurzelte Pflanzen. „Viele wurden an Hängen herausgerissen, wo eigentlich alles für Erosionsschutz getan wurde. Jetzt liegen die Wurzeln frei und können verbrennen.“

Vereinzelt sind auch Grünflächen betroffen

Aber nicht nur Getreidefelder und anderes bewirtschaftetes Land leiden unter den Folgen des starken Regens. Auch viele Grünflächen sind laut Letzing für die Bauern nun wertlos. Die Wiesen, die demnächst gemäht werden müssen, seien nun verunreinigt. „Ein Sedimentstaub hat sich darauf abgelegt. Das Gras ist von schlechter Qualität.“ Die Folge: Es kann nicht mehr an Tiere verfüttert werden. Auch für Biogasanlagen sei es nicht geeignet, da sich der Sand in der Anlage absetzt. 50 Meldebögen von betroffenen Landwirten aus dem zuständigen BBV-Gebiet seien am Dienstag und Mittwoch bei der Günzburger Geschäftsstelle eingegangen.

Für die Landwirte, die an ihrer Hofstelle Schäden durch Hochwasser haben, ist die Abteilung Katastrophenschutz am Landratsamt Neu-Ulm zuständig. „Bisher haben zwei Betroffene sich telefonisch gemeldet“, sagt Wolfgang Höppler, Leiter der Abteilung. Er ist sich aber sicher, dass mehr als zwei Anträge in den kommenden Wochen eingehen werden. „Jeder, dessen Haus betroffen ist, kann Sofortgeld beantragen“, sagt Höppler. „Bis zu 5000 Euro können gleich ausbezahlt werden, weitere 5000 Euro Soforthilfe für Hausrat – sofern dieser nicht hätte versichert werden können.“

Alle drei Experten sind sich sicher, dass der Landkreis Glück im Hochwasserdebakel hatte. Letzing: „Generell kann man sagen, wir sind mit einem hellblauen Auge davon gekommen.“

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