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Eishockey
18.02.2020

Devils Ulm/Neu-Ulm wollen früher und öfter aufs Eis

Die Mannschaft der Devils Ulm/Neu-Ulm kämpft derzeit um den Aufstieg in die Bayernliga. Das ist nicht selbstverständlich angesichts der wie immer sehr schwierigen Vorbereitung auf die Saison.
Foto: Roland Furthmair

Lokal Die Devils wollen mehr und früher in ihrer Halle trainieren. Sie haben deswegen Stadträte gebeten, sich selbst ein Bild zu verschaffen. Deren Reaktionen machen Hoffnung

Was für eine Wandlung von einer Skandalnudel zu einem bodenständigen und grundsoliden Sportverein: Mal wurde unter dem Namen ECU Eishockey gespielt, mal als EC Atlantis Ulm/Neu-Ulm, mal als ECU 2000. Dreimal wurde in den Jahren 2000 bis 2007 Insolvenz angemeldet, die Hintergründe wurden teilweise gerichtlich aufgearbeitet. Seit 2008 der VfE Ulm/Neu-Ulm gegründet wurde, läuft es im lokalen Eishockey. Die Aktivenmannschaft kämpft vor durchschnittlich 700 Zuschauern um den Aufstieg in die Bayernliga, in der kommenden Saison wird der Verein zudem fünf Jugendmannschaften melden, insgesamt jagen etwa 130 Spielerinnen und Spieler dem Puck hinterher – eine beachtliche Bilanz angesichts der schwierigen Bedingungen. Der VfE kämpft schon seit Jahren um mehr Trainingszeiten in der Neu-Ulmer Halle und vor allem darum, dass dort jeweils schon im September Eis zur Verfügung steht. Derzeit können die Devils, die Spieler der aktiven Mannschaft, erst ab Oktober dort trainieren. Dann bleiben nur noch wenige Tage bis zum Beginn der Saison. Der Verein hat jetzt die Stadträte aus Ulm und Neu-Ulm eingeladen, sich selbst vor Ort ein Bild vom Eishockey in der Doppelstadt zu machen. VfE-Geschäftsführer Patrick Meißner sagt: „Eis im September und insgesamt mehr Trainingsmöglichkeiten wären für uns wegweisend.“

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