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Fußball-Kreisliga Nord

03.09.2019

Gerhard Wiedemann: Freundschaftsdienst beim Heimatverein

Seit dem fünften Spieltag ist Gerhard Wiedemann, hier am vergangenen Sonntag beim 0:0 gegen den FC Maihingen, Trainer des TSV Möttingen.
Bild: Dieter Mack

Der 49-jährige Übungsleiter hilft zum wiederholten Mal beim TSV Möttingen als Trainer aus. Angesichts seines Wohnorts bei Augsburg ist das logistisch nicht ganz einfach.

Fußball-Kreisligist TSV Möttingen hat einen neuen Trainer und damit zügig einen Nachfolger für Johann Kleebauer gefunden. Kleebauer saß letztmals am dritten Spieltag beim 5:1-Sieg über den TSV Hainsfarth auf der Bank.

Beim 3:1-Sieg in Höchstädt coachte Philipp Husel, eigentlich Trainer der zweiten Mannschaft, und beim 0:0 gegen den FC Maihingen saß bereits der Neue auf der Bank, der aber eigentlich ein Altbekannter ist: Gerhard „Gerry“ Wiedemann (49) hilft bis zum Saisonende aus. In der neuen Saison kommt dann ein neuer Trainer. „Ich hatte vor dem Maihinger Spiel zwei Trainingseinheiten. Die Mannschaft ist fit und aufgrund der besseren Chancen hätten wir gewinnen müssen. Mir ist es wichtig, dass der Zuschauer auch nach einem Unentschieden oder gar einer Niederlage das Gefühl hat, dass die Mannschaft alles gegeben hat“, meint der aus Kleinsorheim stammende Wiedemann, der in Nördlingen arbeitet und in Welden (Landkreis Augsburg) wohnt.

Wiedemann war als Spieler beim FC Gundelfingen, beim SC Altenmünster, beim TSV Bobingen, beim TSV Ustersbach, beim SC Biberbach, beim BC Aichach und insbesondere beim TSV Möttingen aktiv. Bei seinem Heimatverein begann er mit sechs Jahren (1975) und wechselte erstmals 1990 nach Gundelfingen. Als Spielertrainer wirkte er in Ustersbach und in Biberbach, aber auch als Co-Trainer bei der SpVgg Ederheim war er bereits tätig. Beim TSV Möttingen half er schon einmal aus, nämlich als er im Dezember 2016 die Nachfolge von Armin Resselberger antrat und in der Rückrunde beinahe den Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft hätte. Erst die 0:1-Niederlage beim TSV Rain II besiegelte am letzten Spieltag den damaligen Abstieg in die Kreisliga, der die Rieser seitdem angehören.

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Zuletzt zwei Jahre lang beim TSV Welden im Einsatz

In den vergangenen zwei Jahren wirkte Wiedemann als Trainer beim Kreisklassisten TSV Welden. „Ich mache die Aufgabe auch meinem Heimatverein samt dem Vorsitzenden Werner Bissinger zuliebe. Ich werde anstatt Freitag am Donnerstag trainieren und Dienstag und Donnerstag länger arbeiten. Anders geht es nicht, denn von Welden nach Nördlingen sind es rund 60 Kilometer“, erklärt Wiedemann, der personell derzeit fast aus dem Vollen schöpfen kann.

Langzeitverletzt ist nur Leandro Metzger (Kreuzbandriss), gegen Maihingen schieden allerdings Max Hagel (Leistenprobleme) und Philipp Rothgang verletzt aus.

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