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Königsbrunn

01.01.2019

B17: Angetrunkener Mann verursacht schweren Unfall

Ein Autofahrer ist mit Tempo 220 und einem Alkoholwert von einem Promille auf der B17 in ein anderes Auto gerast.
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Ein Autofahrer ist mit Tempo 220 und einem Alkoholwert von einem Promille auf der B17 in ein anderes Auto gerast.
Bild: Feuerwehr Königsbrunn

Mit Tempo 220 und überhöhtem Alkoholpegel ist ein Autofahrer auf der B17 bei Königsbrunn ins Heck eines Wagens geknallt. Dessen Fahrer muss ins Krankenhaus.

Das hätte deutlich schlimmer ausgehen können: Ein 38 Jahre alter angetrunkener Autofahrer ist am Silvestermorgen gegen 9 Uhr mit Tempo 220 mit seinem Wagen auf der B17 in Fahrtrichtung Landsberg bei Königsbrunn ins Heck eines anderen Fahrzeugs geknallt.

Wie die Autobahnpolizei berichtet, war der Unfallverursacher bei regennasser Fahrbahn auf den Wagen eines 58-Jährigen aufgefahren. Beide Fahrer verloren durch die Wucht des Aufpralls die Kontrolle über ihre Autos und diese schleuderten über die Straße und gegen die Leitplanken. Wie die Feuerwehr Königsbrunn berichtet, wurde der Fahrer des vorderen Wagens im Wrack eingeklemmt und musste durch die ebenfalls alarmierte Augsburger Berufsfeuerwehr befreit werden. Der Mann erlitt laut Polizei eine Gehirnerschütterung, Prellungen und eine Platzwunde und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Unfallverursacher kam mit leichteren Blessuren davon.

B17-Fahrstreifen bleibt für anderthalb Stunden gesperrt

Für die Landung des Rettungshubschraubers und die Beseitigung des großflächigen Trümmerfelds blieb der Fahrstreifen der Bundesstraße für anderthalb Stunden komplett gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um. Den Schaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 50000 Euro.

Auf den Unfallfahrer kommt einiger Ärger zu. Bei einem Alkoholtest wurde ein Wert von einem Promille ermittelt. Zudem wird geprüft, ob das hohe Tempo angesichts der Straßenverhältnisse noch als angepasste Geschwindigkeit gewertet werden kann. Eine offizielle Tempobegrenzung gibt es in dem Bereich zwischen den Anschlussstellen Königsbrunn Nord und Süd nicht. Ermittelt wird wegen fahrlässiger Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

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