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19.07.2010

Sportliche können nun bis nach Günzburg durchradeln

Eine große Schar an illustren Gästen kam zur Eröffnung des Radwegs an der B 10 bei Zusmarshausen (von links): Landtagsabgeordneter Max Strehle, Bürgermeister Albert Lettinger, Bauamtschef Michael Kordon (Augsburg), Bun destagsabgeordneter Georg Nüsslein, Bauamtschef Willi Weirather (Günzburg), Bürgermeister Sven Tull, Marktrat Hubert Kraus, Landtagsabgeordneter Alfred Sauter und Bauunternehmer Gerhard Kranzfelder. Foto: Marcus Merk
Bild: Marcus Merk

Zusmarshausen/Landesberg Es war ein Aufgebot an Gästen, das fast der Einweihung einer neuen Bundesstraße gut zu Gesicht gestanden hätte. Vielleicht lag es an der Terminnähe zum Landkreisfest in Oberschönenfeld, vielleicht aber auch tatsächlich an der Bedeutung des landkreisübergreifenden Radwegs an der B 10, der gestern Nachmittag eingeweiht wurde.

Der Bundestagsabgeordnete Georg Nüsslein, die Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Max Strehle, die Bürgermeister von Zusmarshausen und Landensberg, Albert Lettinger und Sven Thull, sowie etliche Vertreter von Baufirmen und Behörden waren zur Einweihung des letzten Radweg-Teilstücks zwischen Zusmarshausen und Landensberg gekommen.

Anbindung bis nach Augsburg

Ganz Sportliche können nun theoretisch von Augsburg bis nach Günzburg abseits des Autoverkehrs radeln. Nun führt von Augsburg (etwa ab Vogelsang) über Rommelsried, Zusmarshausen und Burgau ein Radweg bis nach Günzburg. Lediglich in den Ortskernen müssen die Radler für kurze Zeit auf die Straße ausweichen.

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Drei Bauunternehmen waren beteiligt

"Es war ein langer Weg, fünf Jahre hat es gedauert", sagte Vize-Landrat und Landtagsabgeordneter Max Strehle, zusammen mit Alfred Sauter einer der Streiter um die Finanzierung für den Radweg entlang an der viel und schnell befahrenen B 10. Im September 2008 konnte nach zweijähriger Planung der Spatenstich für den ersten Abschnitt erfolgen, der im Frühjahr 2009 dem Verkehr übergeben wurde. Fast zwei Millionen Euro hat der Bund investiert, drei schwäbische Bauunternehmen (Kranzfelder/Zusmarshausen, Leitenmaier/Thannhausen und Lutzenberger/Pfaffenhausen) waren am Bau der 6,2 Kilometer langen Strecke beteiligt. Die lange Bauzeit und die Unterführungen stießen bei den Bürgern oft auf Unverständnis, berichtete Lettinger.

Chance für den Tourismus

Informationslücken konnten aber stets rasch geschlossen werden. Michael Kordon, Leiter des Staatlichen Bauamts Augsburg, freute sich über die gute Zusammenarbeit über die Landkreisgrenzen hinweg, und auch die beiden Bürgermeister betonten, wie wichtig es sei, über den Tellerrand hinauszuschauen.

Sven Tull (Landensberg) sieht in dem neuen Radweg eine Chance für den Tourismus, da nun auch eine Lücke der alten Römerstraße geschlossen sei.

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