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Schießen

14.01.2019

In einer Klasse ist noch wirklich alles offen

Nach dem Ende der Vorrunde können die Luftpistolenschützen im Gau Lech/Wertach ihre Sportgeräte nur kurz aus der Hand legen, denn die Rückrunde startet bereits in dieser Woche.
Bild: Manfred Stahl

Drei Teams sind im Luftpistolen-Rundenwettkampf des Gaues Lech/Wertach nach Abschluss der Vorrunde noch ohne Niederlage. Ein Verein stellt gleich zwei „Halbzeitmeister“

Mit ein paar überraschenden Ergebnissen ist am Freitagabend die Vorrunde des Luftpistolen-Rundenwettkampfes im Schützengau Lech/Wertach zu Ende gegangen. Für uns Anlass für eine Zwischenbilanz.

Ungeschlagen und ohne jeden Verlustpunkt sind mit Hubertus Langerringen (Gauoberliga Südwest), den Brunnenschützen Königsbrunn (Gauoberliga Nordwest) und Singold Großaitingen IV (A-Klasse Südost) vor der noch in dieser Woche beginnenden Rückrunde noch drei der insgesamt 34 Mannschaften, die am Start sind. Alle drei haben sich in ihrer Klasse auch den inoffiziellen Titel des „Halbzeitmeisters“ gesichert. Für die Brunnenschützen Königsbrunn verlief die Vorrunde ausgesprochen erfolgreich, denn auch die zweite Mannschaft der ambitionierten Brunnenstädter steht in der Gauliga nach Ende der Vorrunde an der Tabellenspitze und ist damit „Halbzeitmeister“.

Diesen inoffiziellen Titel hat sich ganz unverhofft auch noch die ZSG Großaitingen II in der A-Klasse Nordwest gesichert, die mit einem Sieg im letzten Vorrundenwettkampf beim bisherigen Tabellenführer Auerhahn Reinhartshausen IV einen Sprung vom letzten auf den ersten Platz gemacht hat.

Die besten Resultate der gesamten Vorrunde wurden in der Gauoberliga Nordost erzielt. Hier schossen die Brunnenschützen Königsbrunn (Bestleistung 1448 Ringe), Singold Großaitingen II (Bestleistung 1448 Ringe) und die ZSG Großaitingen (Bestleistung 1430 Ringe) zum Teil Ergebnisse auf gehobenem Bezirksliga-Niveau.

Nachstehend ein Überblick über die aktuelle Situation in den einzelnen Klassen:

Gauoberliga Luftpistole Zwei Teams gehen in der höchsten Klasse auf Gauebene mit der makellosen Bilanz von 10:0 Punkten in die Rückrunde: In der Gauoberliga Südwest führt der amtierende Meister Hubertus Langerringen, der zuletzt zweimal etwas glücklich gewonnen hat, mit zwei Punkten Vorsprung auf die Schlossbergschützen Scherstetten (8:2 Punkte). In der Gauoberliga Nordost steht dagegen der Aufsteiger Brunnenschützen Königsbrunn etwas überraschend an der Spitze, nachdem er den Topfavoriten Singold Großaitingen (8:2 Punkte) kürzlich mit 1420:1406 besiegen konnte. Am Tabellenende stehen mit dem Aufsteiger Tell Tronetshofen (Gauoberliga Südwest) und Edelweiß Bobingen (Gauoberliga Nordost) zwei Teams mit 0:10 Punkten, die noch ohne jedes Erfolgserlebnis sind, aber den Klassenerhalt bei zwei Punkten Rückstand auf das „rettende Ufer“ durchaus noch schaffen können.

Gauliga In der eingleisigen Gauliga steht für die meisten Teams der Kampf um den Klassenerhalt im Vordergrund, denn drei der insgesamt sieben Teams steigen in die A-Klasse ab. Die schlechtesten Karten im Kampf gegen den Abstieg haben im Moment die Teams Schlossbergschützen Scherstetten III (4:8 Punkte), Singold Großaitingen III (2:10) und Hubertus Langenneufnach II (2:10). Noch längst nicht gesichert ist aber auch der schlecht gestartete Gauoberliga-Absteiger Edelweiß Gennach (6:6). Platz eins und den Aufstieg in die Gauoberliga ins Visier nehmen können dagegen die SG Schwabegg III (8:4), Auerhahn Reinhartshausen III (10:2) und vor allem der starke Aufsteiger Brunnenschützen Königsbrunn II (10:2), der mit 1390,5 Ringen das mit Abstand beste Durchschnittsergebnis aller Gauligisten vorweisen kann.

A-Klasse Gegensätzlicher könnte die Situation in den Gruppen Südost und Nordwest der A-Klasse gar nicht sein: Während in der A-Klasse Südost der „Halbzeitmeister“ Singold Großaitingen IV mit 8:0 Punkten und vier Zählern Vorsprung auf den Tabellenzweiten SG 1898 Klosterlechfeld II (4:4) der Konkurrenz schon weit enteilt ist, haben in der A-Klasse Nordwest alle fünf Mannschaften die Vorrunde mit 4:4 Punkten beendet. Durch diese kuriose Konstellation war es auch möglich, dass der „Halbzeitmeister“ ZSG Großaitingen II am letzten Vorrunden-Wettkampftag noch einen Sprung vom letzten auf den ersten Platz machte. Außerdem ist dadurch vor dem Rückrundenbeginn wirklich alles offen, weil jede Mannschaft noch Meister werden kann.

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