Fußball, Bayernliga

14.07.2017

Woher weht der Wind?

Woher weht der Wind in der neuen Saison? Das ist die große Frage bei den Bayernliga-Fußballern des TSV Schwabmünchen. Am Sonntag beginnt für die Tutschka-Schützlinge die neue Saison.
Bild: Reinhold Radloff

Saisonstart in der Bayernliga. Was sich bei den Schwabmünchnern tut

Die neue Saison beginnt an diesem Wochenende in der Fußball-Bayernliga Süd. Dabei beschließt das stets brisante und emotionale schwäbische Derby zwischen dem TSV Schwabmünchen und dem 1. FC Sonthofen den ersten Spieltag. Der Anpfiff erfolgt morgen um 17 Uhr in der Domus-Regiobau-Arena von Schiedsrichter Luca Beretic aus Friedberg.

„Was einmal war, ist vorbei und vergessen und zählt nicht mehr.“ Diese Textzeile aus einem Lied von Schlagersänger Jürgen Marcus passt vielleicht am besten zum momentanen Gemütszustand beim Start rund um den TSV Schwabmünchen. Die beste Platzierung der Vereinsgeschichte, ein gewohnt holpriger Start in die Vorbereitung und zuletzt nach glanzvollen Pokalsiegen bei Türkgücü Ataspor München und besonders gegen den Erzrivalen TSV Landsberg von den Zuschauern mit Lobeshymnen geradezu überschüttet.

Kein Wunder also, dass die Gefühle zumindest mit den TSV-Verantwortlichen ein wenig Achterbahn fahren. „Das Programm für uns am Anfang mit Sonthofen und Kottern sowie den Aufsteigern Schwaben Augsburg und Kornburg ist schon sehr heftig. Da hilft uns kein Schulterklopfen vom Vorsonntag mehr, denn ab morgen gilt’s, weil erst ab da wichtige Punkte vergeben werden“, weiß Manager Manfred Bock den Leistungsstand der Schwarz-Weißen nicht final einzuordnen.

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Ähnlich äußert sich TSV-Trainer Stefan Tutschka: „Etwas Sorgen bereitet mir, weil wir die beiden Pflichtspiele mit neun Toren fast schon zu gut bestritten haben. Deshalb kommt es gegen die starken Sonthofer vor allem auf unsere Einstellung an, wobei ich nicht glaube, dass einer meiner Spieler denkt, diese Partie nur mit 80 Prozent Einsatz gewinnen zu können.“

Insgesamt sieht Tutschka sein Team für das Duell gewappnet: „Wir haben uns in vielen Dingen weiterentwickelt und werden uns vom FCS nicht mehr so aushebeln lassen, wie zum Beispiel bei der 5:1-Schlappe in der letzten Saison. Wichtig wird deshalb nicht unbedingt sein, welches System wir spielen, sondern wie wir es mit Leben füllen.“

Ähnlich wie beim TSV Schwabmünchen gab es beim 1. FC Sonthofen vergleichsweise wenige Änderungen im Kader, weshalb sowohl die Einheimischen als auch die Allgäuer um ihren erfahrenen Coach Esad Kahric eine eingespielte Elf ins Rennen schicken können. Sollte aber die gesamte Schwabmünchner Mannschaft zum Saisonauftakt eine ähnlich starke Verfassung wie gegen Landsberg anbieten, werden es die Gäste schwer haben, Zählbares aus der Singoldstadt zu entführen.

Verzichten muss Stefan Tutschka vorerst auf Marcel Gollnhofer (Fuß-OP), Dominik Fiedler (Bänderriss), Andreas Ludwig (Zerrung), Emil Bese(doppelter Kieferbruch), Pascal Mader, Markus Schuller (beide Aufbautraining) und auf den erst während dieser Woche verpflichteten 20-jährigen Neuzugang von Türkspor Augsburg, Turgay Karvar.

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