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FC Augsburg

13.02.2016

Weinzierl und Guardiola treffen zum letzten Mal aufeinander

Für Augsburgs Trainer Markus Weinzierl endeten Begegnungen mit seinem Münchner Kollegen Pep Guardiola gelegentlich überraschend erfreulich.
Bild: Ulrich Wagner

Dass Bayern-Trainer Guardiola München verlässt, ist bekannt. Vor dem Spiel am Sonntag gibt es Berichte, dass auch Augsburgs Markus Weinzierl vor dem Abschied stehen könnte.

Es hat ein bisschen was von „Feiertags-Charakter“. Dabei ist es mittlerweile auch schon die zwölfte Begegnung (inklusive DFB-Pokal) zu Bundesligazeiten zwischen dem FC Augsburg und dem FC Bayern München. Doch an der Zugkraft der Münchner hat sich nichts geändert. Beim Publikum sowieso nicht. Die Partie ist wieder einmal mit 30660 Zuschauern schon lange ausverkauft. Für FCA-Trainer Markus Weinzierl sind Spiele gegen seinen Ex-Verein nach wie vor etwas Besonderes. „Das ist definitiv das schönste Spiel. Die Bayern dominieren die Bundesliga und wir brauchen einen Sahnetag.“

Sein Plan für Sonntag steht: „Wir haben in der Vergangenheit gut gegen die Bayern agiert. Wir müssen wieder mutig spielen und sie unter Druck setzen. Wir werden auf jeden Fall nicht passiv spielen.“

Weinzierl hat Respekt vor Robbens Klasse

Auf die Frage, welcher Spieler ihm am besten bei Bayern gefällt, weicht Weinzierl grinsend aus: „Es gibt für mich zwei, drei Spieler, die bei den Bayern herausstechen, aber wenn ich die jetzt aufzähle, lässt sie Pep auch spielen.“ In der Hinrunde besiegte der FC Bayern den FCA nur dank eines Elfmetergeschenks in der 88. Minute mit 2:1. Mit Elfmetern gegen seine Mannschaft hat Weinzierl in dieser Saison ohnehin schlechte Erfahrungen gemacht. Zuletzt zerstörte ein unberechtigter Elfmeter in Ingolstadt (1:2) den Punktetraum des FCA.

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Und jetzt kommt Arjen Robben. Am vergangenen Mittwoch holte er gegen den VfL Bochum einen Elfmeter für die Bayern heraus. Angst vor seiner „Fallsucht“? Weinzierl schüttelt den Kopf: „Nein. Ich habe nur Respekt vor seiner individuellen Klasse.“ Guardiola vor Derby: Niederlagen gegen FCA sind Vergangenheit

Es wird zumindest vorerst das letzte Bundesliga-Treffen der beiden Trainer Pep Guardiola und Markus Weinzierl, nachdem feststeht, dass Pep Guardiola nach England zu Manchester City wechselt. Die Premier League ist für Weinzierl zwar (noch) kein Thema, dafür halten sich hartnäckig Gerüchte, dass er beim Bundesliga-Aufstiegsaspiranten RB Leipzig als Nachfolger von Ralf Rangnick im Gespräch ist. Auch in dieser Woche haben einige Medien darüber spekuliert.

Weinzierl über Abschied: Konzentriere mich nur auf FCA

Weinzierl, dessen Vertrag in Augsburg bis 2019 läuft, ist das Thema lästig. Auf die Frage, wie er mit den Meldungen umgehe, antwortete er: „Ich gehe mit dem gar nicht um.“ Schon in der vergangenen Woche hat er nur so darauf geantwortet: „Das lese ich, und dann blättere ich weiter.“ Der Trainer legte dann noch einmal nach: „Ich konzentriere mich nur auf den FCA und darauf, dass wir in der Bundesliga bleiben.“

In der Leipziger Volkszeitung war am Freitag zu lesen, dass Weinzierl ein Kandidat bei RB Leipzig sei. Erste Wahl wäre aber angeblich Sandro Schwarz gewesen, der derzeitige U-23-Trainer des FSV Mainz 05. Der bleibt aber, so wie es aussieht, den Mainzern treu. Feulner: "Wir sind hart zu knacken, wenn wir einen Sahnetag erwischen"

„Schmeckt Ihnen eigentlich das Getränk Red Bull“, wollte einer der Journalisten wissen. „Pur nicht“, so die knappe Antwort von Weinzierl.

Videobeweis bleibt ein Thema

Für Weinzierl ist nur der FCB das Thema und vielleicht auch schon ein bisschen der FC Liverpool, der am Donnerstag nächster Woche im Rahmen der Europa League in Augsburg auftaucht. Durchaus möglich, dass Weinzierl seine Aufstellung gegen die Bayern schon etwas mit Blick auf Liverpool ausrichtet: „Wir befinden uns derzeit in einer sehr intensiven Phase, und wir werden auf alle Fälle über den Tellerrand hinausschauen.“ Weinzierl macht aber auch klar, dass die Partien gegen Bayern und Liverpool eher Bonusspiele für seinen Klub sind. Die „ganz wichtigen“ folgen dann auswärts in Hannover und in Hoffenheim.

Weiterhin ein Thema bleibt der Videobeweis in der Bundesliga. Weinzierl würde dessen Einführung begrüßen: „Es soll gerechte Ergebnisse geben, wenn es um den Abstieg und den Meistertitel geht. Man sollte den Schiedsrichtern jede Hilfe zur Verfügung stellen.“

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