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Verkehr

07.07.2017

Halbzeit auf der B-17-Baustelle: Alles im Zeitplan

Geplant ist, dass die Arbeiten an der B17 bis Ende Juli beendet sind. Vielleicht werden die Arbeiter dank des trockenen Wetters auch schon etwas früher mit der Baumaßnahme fertig. Auf dem Teilstück der Bundesstraße wird es künftig in jeder Fahrtrichtung eine dritte Spur geben.
Bild: Michael Hochgemuth

Durch das trockene Wetter kommen die Bauarbeiten an der B17 gut voran. Bei der Auffahrt am Stadion werden sich die Autofahrer bald umstellen müssen

Am Donnerstag begann Teil zwei der B-17-Bauarbeiten zwischen Messegelände und Haunstetten. Zwischen der Ausfahrt Göggingen/Haunstetten-Nord am FCA-Stadion und der Messe ist der neue durchgehende Streifen schon fertig, sodass dort der Verkehr zweispurig fließt. Staus gibt es aber trotzdem noch, weil schon im Bereich südlich des Stadions gebaut und der Verkehr deshalb auf eine Spur verengt wird.

Die Halbzeit bedeutet auch, dass es eine Änderung bei der Auffahrt am Stadion gibt. Konnten dort die Autofahrer von der Anschlussstelle Göggingen/Haunstetten-Nord bislang nicht in Richtung Augsburg fahren, geht es nun nicht mehr in Richtung Süden. „Das Auf- und Abfahren Richtung Landsberg ist nun nicht mehr möglich, bis die Bauarbeiten beendet sind“, sagt Stefan Heiß vom Staatlichen Bauamt Augsburg.

Mit der Baustelle liege man „absolut im Zeitplan“, versichert Heiß. Geplant ist, dass die Arbeiten Ende Juli abgeschlossen sind. „Vielleicht werden wir sogar etwas früher fertig, aber da muss auch das Wetter mitspielen“, so Heiß. Und da können sich die Verantwortlichen für die Bauarbeiten nicht beklagen. Heiß: „Das lief bislang super. Wir hatten nur einen Regentag, an dem wir nicht asphaltieren konnten“. Allerdings setzen die heißen Temperaturen der letzten Tage nicht nur den Autofahrern, die im Stau stehen, sondern auch den Bauarbeitern zu, die in der brütenden Hitze mit dem heißen Asphalt arbeiten müssen.

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Eine Umleitungsempfehlung gibt es vom Staatlichen Bauamt nicht. „Das ist ja keine Sperrung, und deshalb gibt es auch keine offizielle Umleitungsstrecke“, so Heiß. Er empfiehlt den Autofahrern, auf der B17 zu bleiben. „Ich fahre die Strecke auch jeden Tag und hab die Erfahrung gemacht, dass es wenig bringt, die Baustelle zu umfahren.“

Seit dreieinhalb Wochen gibt es die Baustelle auf der B17 zwischen Messegelände und Haunstetten. Die zwei Fahrspuren pro Richtung wurden auf eine verengt.

Die Staus auf der B17 wurden folglich in diesem Bereich noch länger, und auch die Umleitungsstrecken waren überlastet. Rund 60000 Fahrzeuge sind täglich auf diesem Abschnitt unterwegs. Die Folge: Auch ohne Baustelle gibt es dort im Berufsverkehr immer wieder Staus. Nach Ende der Bauarbeiten soll es dann besser werden.

Auf dem 900 Meter langen Teilstück wird es in jeder Fahrtrichtung eine dritte Spur geben – ein durchgehender Ein- und Ausfädelstreifen, wie es ihn bereits zwischen Messe und Eichleitnerstraße gibt. Und bei der Gelegenheit wurde auch die Asphaltdecke erneuert und im Zuge der Erschließung des Innovationsparks ein Lärmwall auf der B-17-Ostseite angelegt. Betroffen ist auch ein Teilstück südlich des FCA-Stadions, sodass sich das Nadelöhr bis dahin zieht.

Rund 2,8 Millionen Euro kostet die Verbreiterung auf drei Fahrstreifen. Demnächst wird das Bauamt zwischen Königsbrunn und Augsburg Schilderbrücken installieren. Diese zeigen die Geschwindigkeit variabel an – je nachdem, wie gerade die Verkehrslage ist. Bis die Schilder in Betrieb gehen, ist eine Testphase von etwa einem Jahr nötig.

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