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  3. Bayern-Wahl 2023: Termin der Landtagswahl und Öffnungszeiten der Wahllokale

Landtag in München
13.12.2022

Wann soll die Landtagswahl in Bayern 2023 stattfinden?

Hier wird Politik für Bayern gemacht: Blick in den Landtag in München. Wann ist die Landtagswahl in Bayern 2023?
Foto: Matthias Balk, dpa (Archivbild)

Wann ist die Bayern-Wahl 2023? Hier erfahren Sie den Termin für die Landtagswahl und die Öffnungszeiten der Wahllokale.

Bayern wählt im Herbst 2023 seinen 19. Landtag. Dann geht es auch darum, ob die aktuell regierende Koalition aus CSU und Freien Wählern ihr Bündnis fortsetzen kann und wird. Beide Parteien fanden nach der Landtagswahl am 14. Oktober 2018 erstmals zusammen, nachdem die CSU in den 50 Jahren zuvor nur bei der Wahl 2008 einmal einen Juniorpartner gebraucht und den in der FDP gefunden hatte.

Ministerpräsident ist Markus Söder, der bereits im März 2018 die Nachfolge von Horst Seehofer angetreten hatte. Als sein Stellvertreter fungiert Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger.

Wann ist die Bayern-Wahl 2023? Hier beschäftigen wir uns mit dem Termin, den Öffnungszeiten der Wahllokale und den bisherigen Landtagswahlen in Bayern.

Termin: Wann ist die Bayern-Wahl 2023?

Der Termin der Landtagswahl in Bayern 2023 ist der 8. Oktober. Das gab Ministerpräsident Markus Söder im Dezember 2022 bekannt, nachdem das Kabinett das Datum vorgeschlagen hatte.

In Artikel 16 der bayerischen Verfassung wird festgelegt: "Die Neuwahl findet frühestens 59 Monate, spätestens 62 Monate nach dem Tag statt, an dem der vorausgegangene Landtag gewählt worden ist."

Da die Wahl wie in Deutschland üblich an einem Sonntag stattfinden wird, wäre der 17. September der frühestmögliche und der 10. Dezember der spätestmögliche Termin gewesen.

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Öffnungszeiten der Wahllokale bei der Wahl in Bayern 2023

Die Wahllokale werden in ganz Bayern zwischen 8 und 18 Uhr am Wahltag geöffnet sein. Bürger, die in diesem Zeitraum verhindert sind, ihre Stimme aber abgeben wollen, können zudem auf die Briefwahl zurückgreifen und ihr Kreuz somit bereits im Vorfeld machen.

Landtagswahl in Bayern 2023: Welche Spitzenkandidaten treten an?

Die CSU wird wieder von Amtsinhaber Söder angeführt, der mittlerweile bundesweit zu den bekanntesten Politikern zählt. Bei den Freien Wählern dürfte Aiwanger ebenfalls wieder das Gesicht der Partei sein. Die Grünen bleiben ihrer von der Wahl 2018 etablierten Doppelspitze aus Katharina Schulze und Ludwig Hartmann treu - beide fungieren aktuell als Oppositionsführer im Landtag.

Einen Wechsel nimmt die SPD vor, die 2018 mit Natascha Kohnen an der Spitze angetreten war: Florian von Brunn soll die Sozialdemokraten aus dem Tief in Bayern holen. Die FDP schickt erneut Martin Hagen ins Rennen, unter dem 2018 nach fünf Jahren die Rückkehr ins Parlament gelungen war.

Bayern-Wahl 2023: Wer darf wählen?

Wahlberechtigt sind in Bayern laut Artikel 1 des Landeswahlgesetzes alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes, die

  • am Tag der Abstimmung das 18. Lebensjahr vollendet haben
  • seit mindestens drei Monaten in Bayern ihre Wohnung, bei mehreren Wohnungen ihre Hauptwohnung, haben oder sich sonst in Bayern gewöhnlich aufhalten und
  • nicht nach Artikel 2 des Landeswahlgesetzes - infolge Richterspruchs - vom Stimmrecht ausgeschlossen sind

Bayern-Wahl: Wie oft und wann fanden Wahlen zum Landtag bislang statt?

Gewählt wird im Herbst 2023 der 19. Bayerische Landtag nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine Legislaturperiode dauert im Freistaat seit 1998 fünf Jahre, zuvor waren es vier Jahre. An diesen Daten wurde in Bayern bereits ein neuer Landtag gewählt:

  • Bayern-Wahl 1946: 1. Dezember 1946
  • Bayern-Wahl 1950: 26. November 1950
  • Bayern-Wahl 1954: 28. November 1954
  • Bayern-Wahl 1958: 23. November 1958
  • Bayern-Wahl 1962: 25. November 1962
  • Bayern-Wahl 1966: 20. November 1966
  • Bayern-Wahl 1970: 22. November 1970
  • Bayern-Wahl 1974: 27. Oktober 1974
  • Bayern-Wahl 1978: 15. Oktober 1978
  • Bayern-Wahl 1982: 10. Oktober 1982
  • Bayern-Wahl 1986: 12. Oktober 1986
  • Bayern-Wahl 1990: 14. Oktober 1990
  • Bayern-Wahl 1994: 23. September 1994
  • Bayern-Wahl 1998: 13. September 1998
  • Bayern-Wahl 2003: 21. September 2003
  • Bayern-Wahl 2008: 28. September 2008
  • Bayern-Wahl 2013: 15. September 2013
  • Bayern-Wahl 2018: 14. Oktober 2018
  • Bayern-Wahl 2023: 8. Oktober 2023

Abgesehen von der Wahl 1950 war die CSU immer stärkste Kraft in Bayern. In jenem Jahr setzte sich die SPD knapp mit 28 zu 27,4 Prozent durch. Das jüngste Ergebnis aus dem Jahr 2018 mit 37,2 Prozent war bereits das zweitschlechteste in der Parteigeschichte der CSU.

1945 setzte die US-Militärregierung den seinerzeit parteilosen Fritz Schäffer als Ministerpräsidenten ein, nach nur vier Monaten jedoch wieder ab und berief Wilhelm Hoegner von der SPD zum Landesvater. Dieser wurde Ende 1946 vom CSU-Politiker Hans Ehard abgelöst, ehe 1954 wieder Hoegner übernahm und ohne CSU-Unterstützung drei Jahre regierte.

Hoegner blieb bis heute der einzige bayerische Ministerpräsident seit 1945 ohne CSU-Parteibuch. Ihm folgte 1957 Hanns Seidel, der 1960 aus gesundheitlichen Gründen an Ehard übergab. Nach der Wahl 1962 führte schließlich Alfons Goppel die Geschäfte fort - unter ihm begann die Zeit der CSU-Alleinherrschaft ohne Koalitionspartner.

Bis 1978 blieb Goppel im Amt und ist damit Rekordhalter aller bayerischen Landesväter nach dem Zweiten Weltkrieg. Auf ihn folgte der heute legendäre Franz Josef Strauß, der jedoch nie an Goppels Rekordergebnis von 62,1 Prozent der Stimmen im Jahr 1974 herankam. Strauß verstarb 1988 im Amt, das schwere Erbe trat Max Streibl an.

Doch 1993 war nach parteiinternen Querelen Schluss und Edmund Stoiber trat ins Rampenlicht. Er hielt sich 14 Jahre an der Spitze und wurde von Günther Beckstein beerbt. Dessen Amtszeit endete nach knapp 13 Monaten aufgrund des schlechten Ergebnisses bei der Landtagswahl 2008 von 43,4 Prozent - einem Verlust von 17,3 Prozent binnen fünf Jahren.

Von 2008 bis 2018 amtierte dann Seehofer, der der CSU 2013 mit 47,7 Prozent der Stimmen erneut zur alleinigen Regierung verhalf. Auch auf parteiinternen Druck hin überreichte er den Staffelstab noch vor der Landtagswahl 2018 an Söder.

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