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Verkehr

12.03.2014

B16: Höchstädt rückt weiter von Deisenhofen weg

Das Staatliche Bauamt Krumbach hat weitreichende Verbesserungen beim Vorentwurf für die B16 Nord für Höchstädt vorgenommen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dies verdeutliche die aktuelle Grafik. Die gestrichelte rote Linie zeigt die Planung von 2002, die aktuelle Straßenführung darüber in schwarz.

Das Staatliche Bauamt Krumbach veröffentlicht den aktuellen Vorentwurf mit Änderungen, die vor allem Deisenhofen und Höchstädt betreffen.

Die schnelle Zustimmung aus Berlin für den Vorentwurf bei der Umfahrung Höchstädt im Zuge der B16 zeigt, dass die gründliche Vorarbeit und die Bereitschaft vom Entwurf aus dem Jahr 2002 – Bürgerentscheidtrasse – im Interesse von Verbesserungen abzuweichen, sinnvoll waren, heißt es in einer Pressemitteilung des Staatlichen Bauamts Krumbach. Man habe nun weitreichende Verbesserungen erzielt und eine Anpassung an die zwischenzeitlich stattgefundene Entwicklung der Baugebiete sei erfolgt.

Trasse weicht etwas von Vorentwurf ab

Die Trasse des genehmigten Entwurfs von 2013 verläuft von der Umfahrung Dillingen kommend bis zur Kreisstraße DLG 15 zwischen Mörslingen und Deisenhofen deckungsgleich mit der Trasse aus dem Vorentwurf von 2002. Erst im weiteren Verlauf Richtung Osten schwenkt sie von Deisenhofen und vor allem von Höchstädt nach Norden ab.

Spürbare Entlastungen bezüglich Lärmschutz

Im Norden von Deisenhofen rückt die B16 von ehemals rund 500 auf 750 Meter ab. Nördlich von Höchstädt beim Baugebiet „Fallenweg“ und Industriegebiet „Kohlplatte“ sind es nun 900 statt 250 Meter. Auch nordöstlich vergrößert sich der Abstand von 500 auf 700 Meter. Bezüglich Lärmschutz wurden somit spürbare Entlastungen erreicht, wenn auch schon bei der ehemaligen Trasse die Grenzwerte nicht überschritten wurden, teilt das Bauamt in Krumbach weiter mit.

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Bei der Entwässerung wird es keine Probleme geben

Hinsichtlich Höhenlage der Trasse sei der Verlauf so gewählt, dass der Talraum von Pulver- und Klosterbach nicht mehr mit einem Damm von rund sechs Metern Höhe durchschnitten werde, sondern mit einem Tiefpunkt zwischen Pulver- und Klosterbach wesentlich moderater ausfalle. Nördlich von Höchstädt, zwischen der St 2212 und der DLG 36, war bisher ein Einschnitt von bis zu sechs Metern vorgesehen. Als Entwässerung war ein Versickerbecken vorgesehen. Künftig verläuft die Trasse rund einen Meter über Gelände, zwar im Wasserschutzgebiet, aber dennoch ohne Probleme bei der Entwässerung, so steht es in der Pressemitteilung.

Zerschneidung von Flächen wesentlich moderater

Die Zerschneidung von landwirtschaftlichen Flächen nördlich von Deisenhofen und Höchstädt falle mit der jetzigen Trasse ebenfalls wesentlich moderater aus, da sie weitestgehend parallel zu den Grundstücksgrenzen verlaufe. (pm)

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