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Fußball

25.08.2020

„Team schlägt die Superstars“

Der Vorsitzende der SSV Dillingen, Christoph Nowak (links), kennt Manuel Neuer schon lange. Der Nationaltorhüter hatte wesentlichen Anteil am 1:0-Erfolg des FC Bayern gegen Paris St. Germain.
Bild: chn

Lokale Reaktionen zum Champions-League-Triumph des FC Bayern München gegen Paris

Tausende von Fußballfans aus dem Landkreis verfolgten am vergangenen Sonntagabend das Finale in der Champions League zwischen dem FC Bayern München und Paris St. Germain. Nachdem sich der deutsche Rekordmeister durch ein 1:0 zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das begehrte Triple gesichert hatte, war allenthalben die Freude groß.

Insbesondere beim Vorsitzenden des Fanklubs „Bavarian Eagles“ aus Gundelfingen, Werner Lachenmayer. Der 51-Jährige aus Finningen verfolgte mit einigen Freunden das Endspiel in seinem privaten Partykeller und konnte erst mit dem Zittern aufhören, als Schiedsrichter Daniele Orsato aus Italien die Partie nach 96 Minuten abgepfiffen hat. „Es war verdammt spannend, aber Bayern hat verdient gewonnen“, freute sich Lachenmayer auch noch gestern wie ein Schneekönig über das goldene Tor von Kingsley Coman in der zweiten Halbzeit. Bereits drei Champions League-Endspiele der Bayern hat der Finninger live im Stadion verfolgt: 2010 das 0:2 gegen den AC Mailand in Madrid, 2012 das verlorene „Finale dahoam“ gegen den FC Chelsea und 2013 den 2:1-Erfolg im deutschen Duell gegen Borussia Dortmund in London. Gerne wäre Lachenmayer auch in Lissabon dabei gewesen, doch aus bekannten Gründen durften keine Zuschauer ins Stadion. Großen Anteil am Triumph habe Trainer Hansi Flick, aber auch die Mischung des Teams aus erfahrenen und jungen Spielern sei momentan das richtige Rezept für den sagenhaften Lauf der Bayern.

Restlos zufrieden mit den Leistungen des Rekordmeisters ist auch Christoph Krebs. Der Abteilungsleiter des Bezirksligisten TSV Wertingen ist bei Heimspielen des FC Bayern als Servicekraft im VIP-Bereich der Allianz Arena tätig (außer in Coronazeiten) und umschreibt den Sieg gegen Paris wie folgt: „Team schlägt die Superstars“. Will heißen, dass ein Neymar oder ein Mbappé noch so viel Strahlkraft haben können, gegen den Mannschaftsgeist des FC Bayern sei aber kein Kraut gewachsen.

Riesig gefreut hat sich über das Triple auch der Obmann der Schiedsrichtergruppe Donau, Ulrich Reiner. Gegenüber unserer Zeitung meint der in Bissingen wohnende Fußballanhänger: „Als Bayern-Fan seit Kindertagen freue ich mich riesig über den gestrigen Sieg. „Der Sieg war nicht unverdient, das Spiel hätte jedoch ebenso Paris gewinnen können. Beide Seiten hatten Tormöglichkeiten, PSG sogar einen Tick mehr.“ Das Duell hat sich Reiner ganz entspannt zu Hause angesehen. Nun freut sich der Referee auf die neue Bundesliga-Saison. Und da werde er neben dem FC Bayern auch dem FC Augsburg die Daumen drücken.

Für den Vorsitzenden der SSV Dillingen, Christoph Nowak, war das Turnier ein Triumph der klassischen Torverteidigung und von Keeper Manuel Neuer. So wie Nowak die Nummer eins des FC Bayern kennt, wird er jetzt auch noch die WM 2022 in Katar spielen wollen. Paris Superstar Neymar nervt Nowak extrem, insbesondere seine ständige „Fallerei“. „Das ist Fußball für den Zirkus“, so der 46-Jährige. Insbesondere Bayern-Coach „Hansi“ Flick gönnt der Dillinger Vereinsfunktionär das Triple von Herzen: „Flick begegnete mir immer als sehr angenehmer, höflicher Mensch“, betont der SSV-Vorsitzende. (her)

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