Newsticker

Zahl der Corona-Neuinfektionen erreicht höchsten Wert seit April
  1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. Lokalsport
  4. Wo im Landkreis die Schiedsrichter-Hochburgen sind

Fußball

04.04.2020

Wo im Landkreis die Schiedsrichter-Hochburgen sind

Ein Verein stellt gar sieben Pfeifenmänner, neun Klubs haben derzeit keinen einzigen Referee. Ständige Regel-Tests in Corona-Zeiten

In Corona-Zeiten sind hierzulande nicht nur die Fußballer beschäftigungslos, auch die Schiedsrichter sind durch das Virus ohne Aktivitäten. Zumindest auf dem Platz. Regeltechnisch halten sich die Pfeifenmänner ab der Kreisliga aufwärts jedoch fit. „Wir verschicken immer wieder online Regeltests“, berichtet der Obmann der Gruppe Donau, Ulrich Reiner aus Bissingen. Dies sei insofern wichtig, als nach Beendigung der Epidemie sehr bald Leistungsprüfungen abgehalten werden sollen. Insgesamt sind in dieser unterbrochenen Saison 114 verschiedene Schiedsrichter im Einsatz gewesen, davon 15 in den oberen Spielklassen von der Landesliga bis zur Kreisliga.

Während derzeit insgesamt neun Vereine aus dem Kreis Donau (FC Donauried, SC Unterliezheim, SG Lutzingen, SSV Finningen, SV Holzheim, SV Villenbach, TSV Wertingen, TSV Mödingen-Bergheim, VfB Bächingen) keinen einzigen Schiedsrichter stellen, gibt es anderswo kleine Hochburgen. Insbesondere beim TSV Bissingen, dem Heimatverein von Obmann Ulrich Reiner mit sieben Schiris, und beim SSV Steinheim mit sechs Referees. An was liegt es, dass dort kein Mangel an Pfeifenmännern herrscht? „Man muss junge Leute immer wieder ansprechen und ihnen aufzeigen, wie interessant und abwechslungsreich es sein kann, Schiedsrichter zu sein“, sinniert Ulrich Reiner, dem dies beim TSV Bissingen besonders zu gelingen scheint. Drei der insgesamt sechs Unparteiischen sind jünger als der 31-Jährige. „Zwei“, so Reiner, „sind allerdings schon länger als ich dabei.“ Auch beim SSV Steinheim gibt es mit Lehrwart Julian Bunk, Franz Kaltenegger und Richard Mayershofer Kollegen, welche im Vereinsumfeld den Leuten das Pfeifen schmackhaft machen. Mit je vier Vertretern erfüllen auch der FC Gundelfingen, die SSV Höchstädt, der SV Ziertheim-Dattenhausen und der TSV Unterthürheim locker die geforderte Sollstärke. Mit je drei Schiedsrichtern sind der FC Lauingen, der FC Medlingen, der FC Unterbechingen, der FC Weisingen, die SSV Glött, der SV Roggden, der TSV Unterringingen und der VfL Zusamaltheim gut vertreten.

Ranghöchster Schiedsrichter ist derzeit in der Donau-Gruppe Philipp Ettenreich vom VfL Zusamaltheim. Er darf Landesligaspiele leiten. Nachfolgend ein Überblick, in welchen Klassen die ranghöchsten Schiris eingesetzt werden.

Wo im Landkreis die Schiedsrichter-Hochburgen sind

Landesliga: Philipp Ettenreich (VfL Zusamaltheim).

Bezirksliga: Julian Bunk (SSV Steinheim), Johannes Heider (TSV Bissingen) und Felix Wagner (JFG Aschberg).

Kreisliga: Florian Kempter (SSV Neumünster-Unterschöneberg), Patrick Beutmiller (FC Pfaffenhofen-Untere Zusam), Markus Zwirlein (FC Unterbechingen), Gerhard Dietenhauser (SV Donaumünster), Alexander Hartmann (SV Wortelstetten), Patrick Huber (SV Ziertheim), Dominik Deden (SSV Steinheim), Hayrettin Karakus (FC Gundelfingen), Markus Reschnauer (SSV Glött), Markus Riedel (FC Horgau), Clemens Kraus (SC Altenmünster), Kris Streiber (BC Schretzheim), Frank Tetz (Eintracht Landshausen).

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren