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Friedberg

24.09.2019

Unfall auf A8: Fahrer schwer verletzt, kilometerlanger Stau

Auf der A8 hat es am Dienstagmorgen einen Unfall mit Lastwagen gegeben. Zwei Menschen wurden dabei verletzt.
Bild: Berufsfeuerwehr Augsburg

Ein Unfall sorgt derzeit für kilometerlangen Stau auf der A8 in Fahrtrichtung Stuttgart. Laut Polizei ist ein Lastwagen auf einen anderen aufgefahren.

Am Dienstagmorgen hat es einen schweren Verkehrsunfall auf der A8 gegeben. Laut Polizei musste ein 55-jähriger Fahrer seinen Lastwagen abbremsen, da sich der Verkehr vor ihm staute. Ein 31-jähriger Lastwagenfahrer aus Meitingen fuhr darauf aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst auf den anderen Wagen auf. Der Zusammenstoß ereignete sich in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Friedberg und Augsburg Ost, etwa auf Höhe der ADAC-Trainingsanlage. Bei dem Unfall ist der 31-jährige Fahrer des auffahrenden Wagens eingeklemmt worden.

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Unfall auf A8: Mann schwer verletzt

Nach Auskunft der Berufsfeuerwehr Augsburg konnte der Fahrer mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät aus dem Führerhaus befreit werden. Er wurde mit schweren Verletzungen in die Uniklinik Augsburg eingeliefert. Der Fahrer des anderen Wagens, der am Unfall beteiligt war, wurde leicht verletzt und ebenfalls in die Uniklinik gebracht.

Behinderungen auf A8 nach Unfall

Die A8 musste an der Unfallstelle mehr als dreißig Minuten lang in Fahrtrichtung Stuttgart komplett gesperrt werden. Da sich der Unfall auf der rechten Fahrbahn ereignete, konnte die Sperre relativ schnell teilweise wieder aufgehoben werden - wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Nord sagt, konnte der Verkehr dann abschnittsweise weiterfließen.

Unfall auf A8: Fahrer schwer verletzt, kilometerlanger Stau

Gaffer filmen Unfall und behindern den Verkehr

Dennoch stauten sich die Fahrzeuge auf einer Länge von mehr als zehn Kilometern zurück bis über die Anschlussstelle Dasing hinaus. Dort ereigneten sich in Folge zwei weitere Unfälle. Auf beiden Richtungsfahrspuren staute sich zudem der Verkehr aufgrund von Schaulustigen. Teilweise fuhren Fahrzeugführer in Schrittgeschwindigkeit an der Unfallstelle vorbei, vereinzelte versuchten laut Polizei sogar, die Situation sogar zu filmen.

Während der Anfahrt der ersten Rettungskräfte war eine rund 1,5 Kilometer lange Rettungsgasse vorhanden. Im weiteren Verlauf des Staus funktionierte diese dann nicht mehr zufriedenstellend. Es kam dadurch zu Verzögerungen bei der Anfahrt zum Unfallort. Im Einsatz waren insgesamt 22 Feuerwehrleute mit sechs Einsatzfahrzeugen, dazu kamen Polizei sowie Rettungssanitäter. (FA)

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