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Leichtathletik

13.08.2020

Marathonläufer improvisieren weiter

Erfolgreiche Läufer: (von links) Andreas Greppmeir, Bernhard Manhard und Karl-Heinz Berger vor dem Start am Ammersee.
Bild: Greppmeir

Die offiziellen Veranstaltungen fallen wegen Corona aus. Doch die Athleten aus dem Landkreis-Süden zeigen Kreativität.

Eigentlich nehmen die drei Marathonsammler Bernhard Manhard aus Kissing, Karl-Heinz Berger aus Friedberg und Andreas Greppmeir aus Mering schon seit mehreren Jahren regelmäßig am Friedberger Halbmarathon teil. Doch dieser fällt wie berichtet aufgrund der Corona-Pandemie aus. Vermutlich wird es in diesem Jahr nicht mehr möglich sein, eine große Laufveranstaltung auszutragen. Daher heißt es für die drei Lauffreunde, weiterhin kreativ zu bleiben und eigene Marathons zu veranstalten.

Vor Kurzem wäre der Königsschlösser-Romantik-Marathon in Füssen auf dem Kalender gestanden. Andreas Bettingen aus München hatte die Idee am selben Wochenende den Füssen Marathon auf der Originalstrecke auszutragen. So wurde der Lauf auch offiziell ausgeschrieben und die Teilnehmerzahl auf zwanzig Läufer beschränkt. Elf Teilnehmer fanden sich schließlich in Füssen ein. Von Füssen aus ging es um den Hopfensee, vorbei am Forggensee und mit einer Runde um den Schwansee wieder zurück nach Füssen.

Marathon: Von Mering geht es nach Gersthofen und zurück

Zudem lud Bernhard Manhard zum „Rund um den Ammersee Ultramarathon“. Start und Ziel waren in Stegen. Rund 45 Kilometer galt es, bei diesem Lauf zu absolvieren. Die größte Herausforderung waren aber die Temperaturen mit weit über 30 Grad. Trotzdem fanden sich 13 Läufer am Ammersee ein, um diesen zu umrunden. Alle Läufer kamen gut ins Ziel und freuten sich über die von Bernhard Manhard gestaltete Medaille.

Weiter geht es für die drei Lauffreunde mit dem zweiten Marathon am Lech. Dieser führt von Lechstaustufe 23 bei Mering immer am Lech entlang, bis zum „Monte Scherbelino“ in Gersthofen und wieder zurück. (AZ)

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