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Wechsel im Bauamt

25.04.2015

Verabschiedung mit „Würze“

Verabschiedung und Einführung: Der bisherige Leiter des Staatlichen Bauamtes Krumbach, Wilhelm Weirather (rechts), arbeitet jetzt für die Regierung von Schwaben. Sein Nachfolger ist Jens Ehmke (Vierter von rechts). Zur Veranstaltung im Stadtsaal waren zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gekommen.
Bild: Peter Bauer

Trotz der Mikrofonprobleme war die Botschaft der Redner ganz klar. Ein großes Lob für Wilhelm Weirather

Gut gewürzt: So haben es die meisten Menschen wohl gerne, wenn sie an kulinarischen Genuss denken. Eine „Würze“ der besonderen Art gab es jetzt bei der Verabschiedung von Wilhelm Weirather als Chef des Staatlichen Bauamtes Krumbach und der Einführung seines Nachfolgers Jens Ehmke. Das Mikrofon im Krumbacher Stadtsaal fiel aus. „Aber das gibt doch erst die rechte Würze“, meinte Regierungspräsident Karl Michael Scheufele in seiner Ansprache. Im voll besetzen Stadtsaal waren die zahlreichen Redner stimmlich durchaus gefordert. Ihre Botschaft war aber auch ohne Mikrofon eine einheitlich klare: Sie würdigten die außerordentlichen Leistungen von Wilhelm Weirather in seiner rund achtjährigen Amtszeit und hoben die hohe fachliche Qualifikation seines Nachfolgers Jens Ehmke hervor. Der CSU-Landtagsabgeordnete Alfred Sauter gab ein klares Bekenntnis zur Zukunft des Staatlichen Baumamtes Krumbach, das für die Kreise Günzburg, Neu-Ulm und Dillingen zuständig ist, ab. Inzwischen mache man sich Gedanken um eine Personalverstärkung. Sauter: „Dieses Bauamt geht nicht mehr weg.“ Ziel sei es, den Behördenstandort Krumbach weiter zu stärken, beispielsweise durch den Neubau von Räumlichkeiten für die Finanzkasse.

Weirather wechselte vor einigen Wochen zur Regierung von Schwaben, wo er das Sachgebiet „Straßen- und Brückenbau in Schwaben“ leitet. Sein Nachfolger Jens Ehmke stammt aus Nordfriesland/Schleswig-Holstein. Unter anderem arbeitete er für das Straßenbauamt Ansbach und die Autobahndirektion Nordbayern. Nun folgt eine neue Aufgabe in Krumbach. Als Leiter des Staatlichen Bauamtes (Straßenbau und Hochbau) ist er für rund 185 Mitarbeiter und drei Landkreise zuständig, in denen, wie Regierungspräsident Scheufele ausführte, rund 380000 Menschen wohnen.

In ihren Grußworten hoben Krumbachs Bürgermeister Hubert Fischer, Ministerialdirigent Gerhard Reichel und Gesamtpersonalratsvorsitzender Heinrich Magosch die Leistungen Weirathers hervor.

Alfred Sauter thematisierte auch zahlreiche wesentliche Projekte des Staatlichen Bauamtes Krumbach wie etwa die zahlreichen Umgehungsstraßen oder das Amtsgericht Günzburg. Das Amt werde so viel Arbeit bekommen, dass niemand auf die Idee komme, dass man es nicht braucht.

Wilhelm Weirather dankte seinen Mitarbeitern, denen in diesem Moment in erster Linie die Anerkennung gelte. Es sei in Krumbach eine „schöne und intensive Zeit“ gewesen. Aber nach acht Jahren sei es auch an der Zeit, über Veränderungen nachzudenken. Er hob die fachliche Kompetenz und regionale Kenntnis der jeweiligen Staatlichen Bauämter hervor. Entsprechender Entscheidungsspielraum solle delegiert werden. Sein Nachfolger Jens Ehmke freut sich auf die neue Aufgabe und dass er ein gut bestelltes Haus übernimmt.

Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Blechbläserensemble des Musikvereins Krumbach.

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