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Landkreis Günzburg

01.09.2018

Was die Kandidaten für Bayern und die Region erreichen wollen

Wohin geht die Richtung bei der Landtagswahl? Und welche Positionen vertreten heimische Direktkandidaten? Diese Frage steht bei unserem Wahl-Podium 2018 am Donnerstag, 27. September, im Mittelpunkt (Symbolfoto).
Bild: Ralf Lienert

Zur Landtagswahl veranstaltet unsere Zeitung eine Diskussion mit den Direktkandidaten aus dem Kreis Günzburg. Ein Abend auch für unentschlossene Wähler.

Was möchten die heimischen Direktkandidaten für Bayern und die Region erreichen? Diese Frage steht am Donnerstag, 27. September, bei unserem Wahl-Podium im Mittelpunkt. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr im Krumbacher Gasthof Munding (Einlass ab 18 Uhr). Bei der Landtagswahl treten insgesamt zwölf Direktkandidaten an. Auf dem Podium zu Gast sind an diesem Abend Alfred Sauter (Ichenhausen, langjähriger Landtagsabgeordneter und Kandidat der CSU), Tobias Auinger (SPD, Burgau), Bernhard Lohr (Grüne, Günzburg), Gerd Mannes (AfD, Leipheim), Ruth Abmayr (Freie Wähler, Günzburg) und Herbert Blaschke (FDP, Burgau). Wir haben uns dafür entschieden, Bewerber der Parteien einzuladen, die bereits im Landtag vertreten sind oder die gemäß Umfragen reelle Chancen haben, ins Maximilianeum einzuziehen. Moderieren werden die Diskussion Peter Bauer und Till Hofmann, Redaktionsleiter der Mittelschwäbischen Nachrichten und der Günzburger Zeitung. Die beiden Zeitungen, die im Landkreis Günzburg erscheinen, veranstalten das Podium mit der Krumbacher Volkshochschule.

Digitalisierung, Bildung, Gesundheit

Welche Positionen vertreten die Bewerber? Wie argumentieren sie? Und wie kommen sie beim Publikum an? Schwerpunktmäßig diskutiert werden soll über vier Themenkomplexe. Wirtschaft und Infrastruktur: Dabei geht es beispielsweise um den Straßenbau oder das heute so bedeutende Thema Digitalisierung.

Das Stichwort Bildung umschreibt den zweiten großen Themenkomplex. Dabei stehen die Schulen und Kindertagesstätten, ihre Ausstattung und Weiterentwicklung im Mittelpunkt. Bei der Bildungspolitik sind bekanntermaßen die einzelnen Bundesländer federführend. Daher spielt dieser Bereich auch bei der Landtagswahl eine wichtige Rolle.

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Der dritte Themenkomplex kann mit dem Stichwort Flüchtlingspolitik umschrieben werden. Diese Thematik prägt die öffentliche Diskussion derzeit maßgeblich. Unter anderem geht es dabei auch um den sozialen Wohnungsbau. Gesundheit – das ist der abschließende Themenkomplex des Abends. Auch dieses Thema nimmt in der öffentlichen Diskussion zunehmend breiten Raum ein. Stellvertretend dafür seien die Stichworte ärztliche Versorgung, Hausärztemangel, Kliniken und ihre Ausstattung, aber auch die zunehmenden Probleme in der Pflege genannt.

Wie sich Landespolitik vor Ort auswirkt

Vielleicht wird gerade im Themenbereich Gesundheit spürbar, wie Landespolitik unmittelbar in die Lebenswirklichkeit der Menschen hineinwirkt. Aber auch, wie wichtig die Landespolitik für die Entwicklung einer Region wie dem Kreis Günzburg ist. So wollen wir in der Podiumsdiskussion immer wieder konkrete regionale Aspekte der Landespolitik in den Vordergrund stellen. Und an diesem Abend können die Besucher unseres Wahl-Podiums bereits vor der Wahl ihr Kreuz setzen. Das ersetzt natürlich nicht den Besuch des Wahllokals, aber wir möchten zu Beginn der Veranstaltung wissen, wen die Anwesenden für den richtigen Mann oder die richtige Frau halten. Und es wird noch ein zweites Mal abgestimmt – dann eher gegen Ende des Wahl-Podiums. Eventuell gibt es ja bei manchen Gästen einen Meinungsumschwung, wir sind gespannt! Die Ergebnisse der beiden Abstimmungen werden am Diskussionsabend auf eine große Leinwand projiziert – und danach wird auch darüber debattiert.

Freier Eintritt und keine Platzreservierung

Der Eintritt an diesem Abend ist frei. Um niemanden zu bevorzugen oder zu benachteiligen, wird es keine Platzreservierungen und keine Anmeldung geben. Der Munding-Saal bietet Platz für rund 150 Personen. Die Zuschauer können sich ebenfalls an der Diskussion beteiligen. Im letzten Drittel des Abends werden die Politiker direkt von den Wählerinnen und Wählern im Saal befragt.

Zudem gibt es an diesem Abend auch etwas zu gewinnen: Es sind drei Preise, die die Krumbacher Volkshochschule zur Verfügung gestellt hat: Kurse oder Tagesfahrten nach Wahl. Nähere Details dazu geben wir demnächst bekannt.

Aktuellen Umfragen zufolge sind offensichtlich noch zahlreiche Menschen unentschlossen, wen sie wählen sollen. Mit unserem Wahl-Podium 2018 möchten wir dazu beitragen, die Entscheidung zu erleichtern. (gz)

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03.09.2018

Es kommt für mich einer Zensur gleich, dass nicht alle zur Wahl stehenden Direktkandidaten eingeladen werden! Für den Wähler ist es doch gerade interessant, was die jungen Parteien anders bzw. besser machen wollen. Von einem ausgewogenen Umgang mit den Kandidaten kann hier keine Rede sein! Das enttäuscht nicht nur mich, sondern auch alle mit denen ich bisher darüber gesprochen habe.
Von Ihnen als Heimatzeitung erwarte ich, dass sie diese Einladungen noch nachholen.

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04.09.2018

Sehr geehrter Herr S.,

als Community-Managerin der Augsburger Allgemeinen übermittle ich Ihnen die Antwort der Kollegen der Günzburger Zeitung auf Ihre Kritik:


"Selbstverständlich werden wir in der Günzburger Zeitung über alle Parteien informieren, die zur Landtags- und zur Bezirkswahl am 14. Oktober antreten. Das haben wir auch bereits getan - etwa bei Artikeln über die Direkt- und Listenkandidaten. Bei der Podiumsdiskussion am 27. September in Krumbach können wir allein schon aus organisatorischen Gründen nicht alle zwölf Direktkandidaten berücksichtigen. Wer schon einmal eine ähnliche Diskussion veranstaltet hat, weiß, dass bei dieser Anzahl kein Dialog oder Meinungsaustausch möglich ist. Deshalb haben wir uns entschieden - übrigens analog zum GZ-Podium zur Bundestagsahl im vergangenen Jahr - Bewerberinnen und Bewerber der Parteien zu berücksichtigen, die bereits im Bayerischen Landtag vertreten sind oder mit hoher Wahrscheinlichkeit hineinkommen werden. Grundlage hierfür sind Ergebnisse unabhängiger Meinungsforschungsinstitute in den vergangenen Wochen und Monaten.

Danke und beste Grüße, Ihre Redaktion der Günzburger Zeitung"

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