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Landkreis Landsberg

01.01.2021

Polizei-Bilanz: So verläuft Silvester in Landsberg

Gähnende Leere herrschte in der Landsberger Altstadt, wie hier in der Alten Bergstraße, in der Neujahrsnacht. Anstatt vieler Raketen erleuchtete nur der Mond diese Nacht.
Foto: Thorsten Jordan

Plus Wegen der Corona-Pandemie sollte es ein ruhiger Jahreswechsel werden. Was die Polizei im Landkreis Landsberg am Neujahrsmorgen meldet.

Wie wird der Jahreswechsel unter Pandemie-Bedingungen verlaufen? Die Polizei in Landsberg kündigte eine verstärkte Präsenz an, um die Corona-Beschränkungen zu überwachen. Tatsächlich blieb die Zahl der Verstöße gegen die Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr überschaubar. Daran hielten sich zwar die allermeisten. Einige Polizeieinsätze gab es dennoch. Und die Polizei in Dießen meldete einen schweren Unfall.

Sonst ist das einer der wichtigen Treffpunkte zum Jahreswechsel in Landsberg: Der Peter-Dörfler-Weg am Lech.
Foto: Thorsten Jordan

Weiter hießt es auf Anfrage bei der Landsberger Polizei am Morgen, dass es weder silvesterbedingte Unfälle, Brände oder sonstige ungewöhnliche Vorkommnisse gegeben habe. In Kaufering wurde eine Party mit mehreren Personen festgestellt, in Geltendorf, Landsberg und im Fuchstal Personen, die nach 21 Uhr ohne Grund unterwegs waren. Begründet wurde der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung damit, spazieren zu gehen oder Zigaretten zu holen. Diese Personen erwartet alle eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. Ansonsten verlief die Silvesternacht für die Einsatzkräfte um Vergleich zu den Vorjahren ruhig.

Ähnlich das Bild bei den Dienststellen in der Region: Überhaupt keine meldenswerte Nachricht gab es aus Weilheim. „Fehlanzeige“ hieß es im von dort am frühen Morgen versandten Pressebericht. Ebenfalls keine jahreswechseltypischen Ereignisse gab es aus Schongau zu berichten. In Herrsching wurde gegen 22.30 Uhr eine 54-jährige Autofahrerin aus Andechs angehalten. Sie konnte nicht nur keinen triftigen Grund für ihre Fahrt nachweisen (dass sie mit ihrem Freund angestoßen hatte und nun auf dem Weg nach Haus war, ließ die Polizei nicht gelten), die Beamten stellten laut Bericht der Inspektion auch fest, dass sie alkoholisiert war.

In Dießen erleidet eine Frau schwere Verbrennungen

Mit schweren Verletzungen begann in Dießen für eine 28-jährige Frau das neue Jahr. Laut Mitteilung der Polizei wurde bei ihr das neue Jahr im eigenen Garten mit einer Feuertonne begrüßt. Im Laufe der Nacht wollte die Frau, die deutlich alkoholisiert war, die dort aufgestellte Feuertonne umrunden. Dabei verlor sie das Gleichgewicht und stürzte über den noch brennenden Behälter. Der Sturz zog Verbrennungen zweiten bis dritten Grades nach sich. Die Frau musste mit dem Rettungswagen zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden, berichtet die Dießener Polizei. Ansonsten wurden in deren Dienstbereich noch zwei Verstöße gegen die nächtliche Ausgangssperre festgestellt – und zwar bei einer Streifenfahrt in Schondorf.

Wenig Feuerwerk und gute Sicht

Auch in den übrigen Landgemeinden gab es offenbar keine besonderen Vorkommnisse. So waren etwa im östlichen Landkreis nur wenige Raketen zu sehen und Böller zu hören. „Die Luft blieb klar und man konnte durch den Föhn und Mondschein nach noch bis in die Berge sehen“, meldete Alwin Reiter aus Geltendorf.

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