Fußball

22.03.2014

Der Ball liegt nun beim Team

Benedikt Deigendesch und seine Mannschaftskollegen wollen den TSV Mindelheim möglichst mit einem Sieg gegen den FC Königsbrunn wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen.
Bild: Archivfoto: Erich Wörishofer

Nach dem Trainerwechsel sind die Spieler des TSV Mindelheim in der Pflicht. Am Samstag kommt der FC Königsbrunn.

Wenn am Samstag um 15.30 Uhr die Bezirksliga zwischen dem TSV Mindelheim und dem FC Königsbrunn angepfiffen wird, werden viele Augen auf das neue Mindelheimer Trainerduo gerichtet sein: Uli Manlig und Mario Spendel sind für die Mannschaft übergangsweise verantwortlich, nachdem Christian Maier am Montag von seinem Posten zurückgetreten war.

Für das neue Trainergespann gilt vor allem eines: Die Spieler wieder zu einer Mannschaft zu formen, die ihr Können in der Bezirksliga ausspielt – und vor allem endlich wieder punktet. Denn der Start in die Punktrunde 2014 ist dem TSV Mindelheim mit zwei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg so richtig misslungen. Auch wenn Uli Manlig nach dem 0:2 im Nachholspiel am Mittwochabend in Germaringen noch von einer „hundertprozentigen Leistungssteigerung gegenüber dem Stätzling-Spiel“ gesprochen hatte – den Abwärtstrend konnte die Mannschaft nicht stoppen.

Will man in der Fußballmetaphorik bleiben, dann ist nach dem Rücktritt Maiers klar: Der Ball liegt nun im Spielfeld der Mannschaft. Sie ist nun gefordert. Das weiß auch Benedikt Deigendesch: „Es ist wichtig, dass wir den Leuten zeigen, dass wir wissen, worum es geht und dass wir uns am Riemen reißen können.“ Er wird, wie auch Florian Siegwart, der unter der Woche in Germaringen ebenfalls gefehlt hatte, wieder im Kader für das Spiel gegen den FC Königsbrunn stehen. Den bezeichnete Deigendesch als „Angstgegner, allerdings nur auswärts“. Im heimischen Stadion wollen die Mindelheimer beweisen, dass sie trotz allem zu den Topteams der Liga zählen: „Unsere erste Elf kann in der Liga jeden schlagen.“

Gegen Königsbrunn wird das Trainerduo Manlig/Spendel auf die bisherige Formation vertrauen. „Es spielt die gleiche Stammelf wie immer“, sagt Spendel. Gegner FC Königsbrunn hat derweil mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Der Start ins neue Fußballjahr misslang dem Tabellensiebten mit zwei Niederlagen (1:4 gegen den SV Egg, 0:3 gegen den FC Wiggensbach) ebenso, wie dem TSV Mindelheim. „Es muss jeden von uns klar sein, dass die Mindelheimer Verantwortlichen ihr Team auf ähnliche Weise motivieren werden, wir müssen uns auf ein absolut kampfbetontes Spiel einstellen“, sagt Königsbrunns Trainer Dietmar Fuhrmann.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren