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Nersingen

15.01.2016

Durststrecke für Autofahrer hat bald ein Ende

Im Februar eröffnet die Tankstelle am Gewerbegebiet an der A7 bei Nersingen.
Foto: Alexander Kaya

Auf dem Gewerbegebiet an der A7 bei Nersingen wird bald eine Tankstelle eröffnet - und  in Sachen Fast Food viel spekuliert.

Offizieller Start soll der Dienstag, 9. Februar, sein, sagt Investor Bernhard Golsner, Chef der gleichnamigen Baufirma in Eppishausen. Das dürfte Pendler freuen, denn zwischen Neu-Ulm und Leipheim gibt es bislang auf der B10 keine Möglichkeit, Sprit nachzufüllen.

Mit der Total-Tankstelle sind dann rund 8000 des insgesamt 45000 Quadratmeter großen Areals zwischen Autobahn und B10 vergeben. Im Laufe des Jahres sollen sich laut Golsner noch andere Unternehmen zur Tankstelle dazu gesellen: unter anderem haben eine Speditionsfirma und ein dazu passender KFZ-Sachverständiger die Verträge bereits unterzeichnet. In Sachen Restaurant oder Fast-Food-Kette schweigt sich Golsner weiterhin aus. Nur so viel: Burger-King sei wegen des Skandals um Hygienemängel und des damit einhergehenden Imageschadens keine Option. Auch eine mögliche McDonald’s-Filiale ist fraglich, da der Fast-Food-Riese nur knapp acht Kilometer weiter in Neu-Ulm bereits seine Burger verkauft. Dennoch sei eine Kommission bereits in Nersingen gewesen, um sich den Stadtort anzusehen. Auch mit einem dritten Unternehmen hat Golsner bereits Gespräche geführt: Der Burgerladen „Hans im Glück“ hat in den vergangenen fünf Jahren einen märchenhaften Aufstieg erlebt. In München gestartet gibt es heute in ganz Deutschland 43 Standorte. Das Franchise-Unternehmen selbst hat angekündigt, 40 bis 50 weitere in diesem Jahr folgen zu lassen.

Ob da auch Nersingen dabei ist? „Wir prüfen derzeit viele Standorte und immer wieder sind Mitarbeiter unterwegs, um sich mögliche Flächen anzusehen“, sagt eine Sprecherin der Burgerkette „Hans im Glück“. „Derzeit können wir den Standort im Landkreis Neu-Ulm nicht bestätigen.“ Jedoch könne es gut sein, dass das in einem Jahr oder wenigen Monaten „schon wieder ganz anders ist“.

Wie es mit den restlichen Flächen am Gewerbegebiet entlang der Straße „An der Leibi“ weiter geht, werde sich im Laufe des Jahres zeigen, sagt Investor Golsner. Weitere Gespräche mit Logistik-Unternehmen laufen bereits.

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