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18.05.2018

Der letzte Spieltag – oder auch nicht

Im Nordderby gegen Hausen/Schopflohe erspielte sich Marktoffingen (in blau) einen wichtigen Erfolg. Am Sonntag könnte der FSV die Meisterschaft der Kreisklasse Nord I in Laub perfekt machen.
Bild: Dieter Mack

In acht Partien wird noch gegen den Abstieg, in zwei um die Kreisklassen-Meisterschaft gespielt

Monatelang wurde gespielt und am Samstag könnte sich in den Donau-Rieser Fußballklassen schon alles entscheiden – muss aber nicht. Denn rechnerisch ist in drei Klassen noch einiges möglich und damit auch verschiedene Relegationsmöglichkeiten.

In der Kreisliga Nord kämpften zuletzt vor allem noch vier Teams gegen den Abstieg. Nachdem Absteiger Wemding und Aufsteiger Unterringingen/Amerdingen nach ihren jüngsten Niederlagen nicht mehr zu retten sind, geht es nur noch für Alerheim und Höchstädt um den Klassenerhalt. Beide hatten einen ähnlichen Saisonverlauf mit einem guten Beginn und einer weniger guten Rückrunde. So standen die Rieser seit dem 15. Spieltag auf einem Abstiegs- oder Relegationsrang, die Höchstädter erst seit dem 21. Der wichtigste Wechsel zwischen Beiden fand erst vergangene Woche statt, als die Rieser Hainsfarth nach Wochen wieder eine Niederlage beibrachten und die Donaustädter gegen Reimlingen verloren.

Gegen den starken Rieser Aufsteiger muss jetzt die SGA antreten. Und nur wenige Kilometer weiter entscheidet sich das Schicksal der SSV, die 2014 wieder aus der Kreisklasse aufgestiegen war und jetzt mindestens einen Punkt sowie eine Alerheimer Niederlage benötigt, um den Relegationsrang noch verlassen zu können. Im direkten Vergleich sind die „Rothosen“ mit 6:1 und 2:2 klar besser.

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TSV Möttingen (46 Punkte) – SSV Höchstädt (25). – Ein Punktgewinn für die SSV wird allerdings nicht einfach, spielten die Gastgeber doch eine gute Saison und teilweise sogar um den Aufstieg mit. Dagegen hatten die Gäste nur eine akzeptable Vorrunde mit 16 Punkten und gewannen von ihren letzten acht Begegnungen nur noch eine gegen Unterringingen/Amerdingen. Das Hinspiel endete 0:0.

FSV Reimlingen (33 Punkte) – SG Alerheim (26). – Die besseren Chancen auf den direkten Klassenerhalt haben darum die Alerheimer, vor allem, weil sie mit einem Zähler vorne liegen und von den letzten sechs Partien deutlich gefestigter nur noch zwei verloren. Das Hinspiel gewann die Elf von Spielertrainer Leimer knapp mit 4:3 durch ein Schörger-Tor in der Nachspielzeit.

Marktoffingen steht kurz vor dem Titelgewinn

In Laub und Schwörsheim entscheidet sich die Meisterschaft der Kreisklasse Nord I. Marktoffingen hat sich einen Punkt Vorsprung bewahrt und kann aus eigener Kraft Meister werden.

Kreisklasse Nord I: Lauber SV (30) – FSV Marktoffingen (52). – Der FSV legte mit einer starken Serie von 13 Spielen ohne Niederlage, darunter elf Siege, die Grundlage für die Tabellenführung. Die bröckelte zuletzt zwar etwas durch Niederlagen bei den schärfsten Verfolgern, doch auch diese gaben Zähler ab.

SV Hausen/Schopflohe (28) – TSV Wolferstadt (51). – Ausgerechnet im Nordries kämpft Wolferstadt noch um Meisterehren, Relegationsrang zwei ist dem Aufsteiger allerdings schon sicher.

Noch in akuter Abstiegsgefahr sind in der Kreisklasse zwei Teams, die am letzten Spieltag Auswärtspartien zu bestreiten haben.

SV Schwörsheim/Munningen (31 Punkte) – SC D.L.P. (26). – Beim Nachbarn könnten sich die Gäste aus eigener Kraft retten, während der TSV Monheim (24 Punkte) gegen die SpVgg Ederheim (39) gewinnen und auf einen SC-Ausrutscher warten muss, um der Relegation noch zu entgehen.

Am kompliziertesten ist die Ausgangsposition in der A-Klasse Nord, in der noch vier Teams gegen den Abstieg punkten sollten. Darum sind die Partien TSV Möttingen II (25 Punkte) – SV Megesheim (32), SV Großsorheim/Hoppingen (22) – BC Huisheim (41), SG Birkhausen/Hoppingen (60) – SC Athletik Nördlingen (23) und SpVgg Minderoffingen (32) – SC Nähermemmingen/Baldingen (26) von besonderer Bedeutung. Die schlechtesten Aussichten hat rein rechnerisch Schlusslicht Großsorheim/Hoppingen.

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