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Königsbrunn/Augsburg

29.05.2015

Feigl und Ullrich wollen Südvariante für die Osttangente

Dr. Volker Ullrich und Bürgermeister Feigl warben im Staatlichen bauamt für eine breiten Planungsbereich mit allen denkbaren Trassen für die neue Osttangente.
Bild: Michael Bernicker

Wie die Politiker für ihren Vorschlag werben.

Mit einem Besuch im Staatlichen Bauamt in Augsburg haben der Bundestagsabgeordnete Dr. Volker Ullrich und Königsbrunn Bürgermeister Franz Feigl ihre Standpunkte zur geplanten Osttangente für Augsburg zwischen der A 8 bei Derching und der B 17 im südlichen Landkreis Augsburg dargelegt. Speziell ging es ihnen dabei um den vierten Bauabschnitt, also die Lechquerung zwischen Mering und Oberottmarshausen. Ullrich bekräftigte dabei nochmals seinen Vorschlag für eine weiter nach Süden rückende Trassenführung.

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Ullrich danach in einer Presseerklärung: „Von den verschiedenen Trassenvarianten gibt es indes welche, die geeigneter und wenig geeignet erscheinen. Die bislang diskutierte Planung südlich von Königsbrunn erscheint mir aufgrund der Nähe zum Trinkwasserreservoir und zur Bebauung in Königsbrunn als nicht geeignet. Trassenvarianten mit einer südlicheren Lechquerung (Nähe Bundeswehrstandort und einer Führung entlang der Starkstromtrasse an der östlichen Lechseite) werden wohl geeigneter sein.“

Gleichwohl sieht der Augsburger Bundestagsabgeordnete den Bedarf einer Osttangente: „Mobilität begründet und sichert Wohlstand. Die Osttange Augsburg ist daher perspektivisch als Umfahrung des Großraum Augsburgs und zur Bewältigung zukünftiger Verkehrsströme notwendig.“

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Mit der möglichen Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan 2015 falle allerdings keine Entscheidung über die zukünftige Trassenführung der Straße. Wie berichtet, bleibt dies einem späteren Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit vorbehalten.

Dr. Volker Ullrich und Feigl wollten sich mit ihrem Besuch im Staatlichen Bauamt eine ergebnisoffene Prüfung verschiedener Varianten zusichern lassen. Ihr Ziel: Es müsse zur Anmeldung im Bundesverkehrswegeplan ein großräumiger Bereich für die künftige Trasse aufgezeigt werden. Dieser Bereich solle alle erdenklichen Verbindungen zwischen der B 17 bei Oberottmarshausen und der B 2 bei Mering beinhalten.

Ullrich danach: „Dass nach Anmeldung des Projekts alle möglichen Varianten gleichmäßig im Rahmen des Raumordnungsverfahrens geprüft werden, zeigt auch auf, dass gute Chancen für eine südlichere Lechquerung bestehen. Dies wird sich aber erst am Ende des Verfahrens zeigen. Jetzt sind wir erst ganz zu Beginn der Überlegungen.“

Wie berichtet, hatte Bürgermeister Feigl zuvor schon dem Landtagsabgeordneter Herbert Woerlein dargelegt, dass eine mehrspurige Trasse direkt südlich von Königsbrunn die Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt stark einschränken würde. (pit)

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