Fußball, Kreisliga

19.04.2018

Noch ist es zu früh zum Feiern

Ein Tänzchen nach dem Sieg in Dinkelscherben war den Fans des SV Türkgücü Königsbrunn erlaubt. Der wirkliche Freudentaumel muss aber noch warten, denn die Meisterschaft ist noch nicht unter Dach und Fach.
Bild: Hieronymus Schneider

Türkgücü muss sein Können gegen Anhausen beweisen. Schafft Schwabegg den Kreisliga-Klassenerhalt?

Der Meister der Fußball-Kreisliga Augsburg dürfte fünf Spieltage vor dem Ende so gut wie feststehen. Zwar sind noch 15 Punkte zu vergeben und somit ist theoretisch noch alles möglich. Dass sich der Tabellenführer SV Türkgücü Königsbrunn aber nach dem Sieg im Spitzenspiel bei TSV Dinkelscherben seinen komfortablen Vorsprung von zwölf Punkten noch nehmen lässt, erscheint aber sehr unwahrscheinlich. Das Rennen um den zweiten Platz ist dagegen noch völlig offen.

Bis zum Platz sechs können sich die Mannschaften noch Hoffnung auf die Aufstiegsrelegation machen. Auch in der Abstiegszone scheint sich mit dem SV Schwabegg der erste Absteiger heraus zu kristallisieren. Der Abstand von acht Punkten zum rettenden Ufer ist zwar noch aufholbar, aber dazu muss am Sonntag gegen den TSV Diedorf unbedingt ein Sieg her.

TSV Schwabmünchen II - FC Königsbrunn (Sonntag, 13 Uhr)

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Nach dem Auswärtssieg in Diedorf kann sich die Bayernligareserve durchaus noch Hoffnungen auf den zweiten Platz machen.

Trainer Klaus Köbler hat zwar immer noch mit personellen Problemen zu kämpfen und ist auf Unterstützung aus der A-Jugend angewiesen.

Das junge Team hat aber durchaus ansprechende Leistungen gezeigt und schon drei Siege in der Frühjahrsrunde eingefahren.

„Gegen den FC Königsbrunn wird die Tagesform entscheiden. Und wir wollen wieder gewinnen“, ist Köbler zuversichtlich. Nicht mehr ganz so sicher wirkt Königsbrunns Spielertrainer Florian Egger nach den beiden Niederlagen in Wehringen und gegen den TSV Zusmarshausen.

Nach dem zwischenzeitlichen Höhenflug ist die Abstiegsgefahr mit elf Punkten Vorsprung auf Platz zwölf zwar ziemlich gebannt. Aber um ganz sicher zu sein, fehlen noch einige Punkte. Dass der FC Königsbrunn ausgerechnet in Schwabmünchen holt, erscheint zumindest fraglich.

SV Türkgücü Königsbrunn - SSV Anhausen (Sonntag, 15 Uhr)

Nach dem Sieg in Dinkelscherben erscheint die Aufgabe im Heimspiel gegen das im Mittelfeld platzierte Team aus Anhausen für den SV Türkgücü leicht lösbar zu sein. Spielertrainer Ajet Abazi warnt aber seine Mannschaft vor Überheblichkeit und schickt sie mit der gleichen Konzentration und Willensstärke wie zuletzt in diese Partie. Denn noch ist die Meisterschaft nicht hundertprozentig eingefahren und der Gegner hat zuletzt beim starken TSV Göggingen einen Punkt holen können.

TSV Zusmarshausen - FSV Wehringen (Sonntag, 15 Uhr)

Wehringens Trainer Reinhard Brachert kehrt an seine frühere Wirkungsstätte zurück und das gibt diesem Spiel seine besondere Brisanz. Die Zusmarshauser wollen ihre Chance auf den zweiten Platz durch einen Heimsieg wahren. Der FSV Wehringen steht im sicheren Mittelfeld und dürfte keine Probleme mehr in Richtung Abstieg bekommen. „Es wird zwar schwer, aber wir wollen auch in Zusmarshausen möglichst drei Punkte holen“, gibt sich Brachert zuversichtlich. Er kann dabei wieder auf Kevin Britsch setzen, der nach seiner Verletzung vor zwei Wochen wieder einsatzfähig ist. Der Einsatz von Stürmer Daniel Gleich ist aber noch fraglich, da er noch im Urlaub weilt.

SV Schwabegg - TSV Diedorf (Sonntag, 15 Uhr)

Das ist wohl die letzte Chance für den SV Schwabegg, wenn der Abstieg noch durch eine Aufholjagd abgewendet werden soll. Denn mit dem TSV Diedorf kommt die Mannschaft, die den rettenden elften Platz besetzt. Acht Punkte Vorsprung haben die Diedorfer auf das Schlusslicht Schwabegg. Damit ist klar, dass dem Team von Michael Hanwalter nur ein Sieg in diesem „Sechs-Punkte-Spiel“ etwas nützt. Sollte auch dieses Spiel nicht gewonnen werden, steht wohl der erste Absteiger fest.

Das Diedorfer Team um Trainer Jürgen Fuchs will sich nach der Heimniederlage gegen Schwabmünchen II in Schwabegg schadlos halten, denn die Abstiegskonkurrenten TSV Leitershofen und SV Hammerschmiede sitzen ihm im Nacken. Für Spannung in diesem Kellerderby ist also gesorgt, denn entschieden ist noch nichts.

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