
Viele Deutsche wollen auch nach dem Ende der Corona-Pandemie Maske tragen


Exklusiv Weiter zur Mund-Nase-Bedeckung greifen, um sich vor Infektionskrankheiten zu schützen? Ja, sagen 44,7 Prozent der Deutschen. Vor allem Ältere stehen den Masken positiv gegenüber.
In vielen asiatischen Ländern waren sie schon lange vor Corona fester Bestandteil des Alltags und auch in Deutschland könnten sie bleiben: 44,7 Prozent der Deutschen wollen auch nach dem Ende der Corona-Pandemie weiterhin Maske tragen - zum Beispiel während einer Grippewelle. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag unserer Redaktion. 41,9 Prozent der Befragten wollen dagegen auf das Stück Stoff vor Mund und Nase dauerhaft verzichten. Der Rest ist unentschieden.
Durch die Corona-Maßnahmen wie Maske tragen, Abstand halten und häufig Hände waschen ist die Fallzahl anderer Infektionskrankheiten deutlich gesunken. Im vergangenen Jahr gab es etwa nur noch rund ein Drittel der Norovirus-Fälle von 2019. Die Grippesaison 20/21 ist nahezu komplett ausgefallen. Ein Rückgang ist vor allem bei den Infektionskrankheiten zu beobachten, die wie das Coronavirus per Tröpfchen übertragen werden.
Anhänger von AfD und FDP wollen nach Corona auf die Masken verzichten
In Bayern stehen die Menschen dem Mund-Nase-Schutz etwas kritischer gegenüber. Mit 45,6 Prozent überwiegt der Anteil derer leicht, die keine Maske mehr tragen wollen, sobald die Corona-Pandemie beendet ist. 44,1 Prozent wollen sich mithilfe der Masken auch vor anderen Krankheiten schützen. Etwa jeder Zehnte ist unentschlossen.
Große Unterschiede gibt es bei den Parteipräferenzen: Acht von zehn AfD-Wählern und zwei Drittel der FDP-Wähler wollen künftig auf Masken verzichten. SPD- und Grüne-Wähler sehen das anders: Jeweils eine knappe Mehrheit will wieder zum Stück Stoff greifen, wenn beispielsweise die Grippesaison ansteht.
Menschen über 65 würden mehrheitlich weiterhin Maske tragen
Ebenfalls eine knappe Mehrheit der Maskenbefürworter nach Corona findet sich laut Umfrage in der Gruppe der Über-65-Jährigen. 54,1 Prozent der Befragten steht dem Mund-Nase-Schutz auch weiterhin positiv gegenüber. Bei den 18- bis 29-Jährigen hingegen spricht sich eine Mehrheit (50,5 Prozent) dagegen aus, die Masken auch künftig im Alltag zu nutzen.
Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt für seine repräsentativen Umfragen nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung der deutschen Bevölkerung gewichtet. Für die Frage "Werden Sie auch nach der Corona-Pandemie weiterhin Masken zum Schutz vor Krankheiten (z.B. während einer Grippewelle) tragen?" wurden im Zeitraum vom 28.05. bis 01.06.2021 die Antworten von 5027 Teilnehmern aus Deutschland berücksichtigt, bei denen Kinder im Haushalt wohnen. Der statistische Fehler liegt bei 2,5 Prozent.
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Die Diskussion ist geschlossen.
Das ist doch keine repräsentative Umfrage. Ich brauche doch nur durch die Stadt zu laufen und kann sehen, wie viele keine mehr tragen. (edit/mod/NUB 7.2)
Na sicher, unsere Abgeordneten (insbesondere der CSU) leben doch von den Provisionen...
Wer hat denn diese Umfrage gemacht? Die Herstellerfirmen für Masken? Ich kenne KEINEN der freiwillig länger diesen Maulkorb aufsetzt!! Vorallem nicht im Sommer....
Die können sich beim Thema "Tragen von FFP2-Masken" nach dem gesetzlichen Diktat nur vertan haben: 4,47% wollen dies beibehalten, klingt realistischer als die angeblichen 44,7%!
Sorry, egal mit wem ich gesprochen habe alle lehnen den Maulkorb ab.
Mund-Nase oder FFP2? Diese Frage scheint mir durchaus entscheidend zu sein.
>> SPD- und Grüne-Wähler sehen das anders: Jeweils eine knappe Mehrheit will wieder zum Stück Stoff greifen, wenn beispielsweise die Grippesaison ansteht. <<
Dann werden wir in Bayern wohl sehr wenige Menschen mit Masken sehen ;-)
Aber Vorsicht! Die richtige linksdrehende Gesinnung zeigen Sie nur durch Maske an der Haltestelle mit Kriminalitätsschwerpunkt.
Mit anderen Maßnahmen gegen Viren aller Art werden Sie schnell als Rechter gesehen:
> Leben im Einfamilienhaus
> konsequente Nutzung des Individualverkehrs
> Einkaufen überwiegend in Amazonien
> Homeoffice als sowieso rassistisches Privileg
Und wehe Sie haben eine Schnupfen - dann lag das an mangelnder Hygiene !!
Nachdem die Flüchtlingsmasche inzwischen sogar unsere Zeitgenossen mit Rechtsdrall langweilt scheinen Sie unter heftigen Entzugserscheinungen zu leiden . . .
Wenn es jemand möchte, warum nicht. Sollte aber auf freiwilliger Basis dann sein und bleiben.
Exakt. So sehe ich das auch. Allerdings müsste man das Gesetz wo das "Vermummungsverbot" geregelt ist, ändern bzw. anpassen.
Für Bankräuber und sonstige Kriminellen ein Vorteil! Mal schaun was das Vermummungsverbot sagt?
Sind die Zahlen Banküberfälle und Raubüberfälle durch Corona gestigen? Vor Corona gab es natürlich sowas nicht. Wie wenn ein Kriminellervo MNS gross profitieren würde. Dann am besten Sonnenbrillen, Bärte, mützen, Camping, Schals und am besten Jacken und Mäntel auch verbieten. Alles kann ganz schnell zum "tarnen" verwendet werden.
@ HARALD V.
In Bayern bitte größte Vorsicht mit Raiffeisen-Smoking, Gamsbart, Krachlederner und Dirndl. Damit würden sie glatt als Maskendealer*in durchgehen . . .
Für manche ist das sicherlich ein Vorteil.
Künftig ein MNS in Strassenbahn usw. zu tragen, wenn man etwas verschnupft ist, wäre ein Zeichen des Respekts gegenüber Mitmenschen.