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Aichach-Friedberg

23.07.2010

Peter Tomaschko führt weiter CSU im Kreistag

Fraktionschef Peter Tomaschko (links) wurde bei den turnusgemäßen Neuwahlen der Kreistags-CSU ebenso in seinem Amt bestätigt wie Michaela Böck und Manfred Losinger. Foto: CSU
Bild: CSU

Peter Tomaschko führt weiterhin die Aichacher CSU im Kreistag an. Auch der Vorstand wurde in seiner Funktion bestätigt.

Bei den Neuwahlen der CSU-Kreistagsfraktion wurde Peter Tomaschko laut einer Mitteilung einstimmig als Vorsitzender bestätigt. Alle zwei Jahre wählt die Fraktion neu. Der Merchinger (36) übernahm das Amt 2006 als Nachfolger von Walter Föllmer. An seiner Seite stehen weiterhin Michaela Böck ( Aichach) und Manfred Losinger ( Friedberg) als Stellvertreter. In ihren Ämtern als Schriftführer wurden auch Walter Pasker ( Aindling) und Oliver Kosel ( Kissing) bestätigt. Sissi Veit-Wiedemann ( Pöttmes) bleibt Schatzmeisterin.

Bildungsregion Schwerpunktthema der Kreistagsarbeit bleibe weiterhin die Investitionen in die Bildung, so Tomaschko: "Wir wollen als Landkreis Aichach-Friedberg die Bildungsregion im Großraum Augsburg werden." In den vergangenen Jahren seien über 50 Millionen Euro in die Landkreisschulen investiert worden, um Bildungschancen zu verbessern. Ohne Bildung werde keine Gebietskörperschaft im Wettbewerb mit anderen Regionen bestehen können. Um dies zu verwirklichen, setzt die CSU laut Tomaschko insbesondere auf die Umwandlung von Haupt- zu Mittelschulen. Hier solle auch die wohnortnahe ländliche Schule gesichert werden.

Realschulen Das Bildungsangebot im Realschulbereich werde durch die Neugründung der Realschule in Affing-Bergen und die Erweiterung der Friedberger Realschule um dringend benötigte Fachräume nachhaltig verbessert.

Peter Tomaschko führt weiter CSU im Kreistag

Gymnasien Beim gymnasialen Bildungsangebot setzt die CSU-Kreistagsfraktion auf eine Neugründung im südlichen Landkreis. Die Region Augsburg mit über 650 000 Einwohnern und der angrenzende oberbayerische Raum brauchten dringend eine Entlastung, so Tomaschko. Allein an den Gymnasien im Landkreis bestehe ein zusätzlicher Bedarf von 23 Klassenräumen. Die aufgestellten Container könnten nur eine Übergangslösung sein. Tomaschko sieht in einem dritten Landkreisgymnasium auch eine Aufwertung für das Wernher-von-Braun-Gymnasium in Friedberg. "Kleinere Schulen mit weniger Kindern können sich noch individueller um ihre Schüler kümmern", so Tomaschko. Schulleiter und Lehrer des Friedberger Gymnasiums hatten sich in Leserbriefen gegen das dritte Gymnasium ausgesprochen. Begründung: An zwei kleineren Schulen seien die vielfältigen zusätzlichen Angebote des Friedberger Gymnasiums nicht möglich.

Finanzminister Die CSU will dagegen den "dringenden Bedarf" für ein drittes Gymnasium dem Finanzminister persönlich erläutern. Georg Fahrenschon ist für den 24. September zur CSU-Kreisdelegiertenversammlung in den Landkreis eingeladen. An diesem Tag werden auch die Landräte Christian Knauer, Martin Sailer und Augsburgs Schulreferent Hermann Köhler die Gelegenheit haben, die Situation an den Gymnasien in der Region Augsburg darzustellen. (AN)

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