Aystetten

17.05.2019

Das Handy spielt mit

Auch am Samstag werden Trainer Marco Löring und sein „Co“ Aleksander Canovic ständig über das Handy im Internet die Spielstände auf den anderen Plätzen verfolgen. Grundlage zum direkten Klassenerhalt ist aber zunächst einmal ein eigener Sieg des SV Cosmos Aystetten. Betreuer Michael de Bur (links) ist verschnupft und hat seine Mannen deshalb besonders motiviert. 
Bild: Oliver Reiser

Das Schicksal des SV Cosmos Aystetten hängt auch von den Ergebnissen auf anderen Plätzen ab

Der TSV Landsberg ist Meister, Türkspor Augsburg geht in die Relegation zur Bayernliga, der SC Oberweikertshofen ist abgestiegen und der FC Garmisch-Partenkirchen spielt Relegation um den Klassenerhalt – die meisten Entscheidungen in der Fußball-Landesliga Südwest sind gefallen. Lediglich zwei weitere Relegationsteilnehmer im Kampf gegen den Abstieg werden noch gesucht. Vier Mannschaften kommen hierfür noch in Frage, darunter auch der SV Cosmos Ay-stetten, der am Samstag (14 Uhr) bei der Regionalliga-Reserve des FV Illertissen zum letzten Punktspiel der Saison 2018/19 antritt.

Am Samstag könnte sich bewahrheiten, was Aystettens Trainer Marco Löring schon vor Monaten prophezeit hatte. In dieser verrückten Saison könnten sogar 40 Punkte nicht für den direkten Klassenerhalt reichen. In der Tat: Selbst wenn der SV Cosmos die Partie in Illertissen gewinnt, ist er noch immer auf fremde Hilfe angewiesen, um den direkten Klassenerhalt zu schaffen. In diesem Fall müsste nämlich entweder der FC Gundelfingen (in Gilching) verlieren oder aber der BCF Wolfratshausen (in Egg) zumindest nicht gewinnen. Bei Gegnern, für die es um nichts mehr geht, ist darauf allerdings kein Verlass. Die schwierigste Aufgabe liegt vor der SpVgg Kaufbeuren, die den Meister TSV Landsberg erwartet. Das Handy wird am Samstag ständiger Begleiter sein.

„Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und in Illertissen gewinnen. Dann sehen wir, was passiert. Alles Rechnen und Spekulieren bringt nichts“, bleibt Marco Löring gelassen. „Wenn es nicht zum direkten Klassenerhalt reicht, dann haben wir es so verdient und müssen halt in der Relegation etwas reißen. Wir haben alles selber in der Hand.“ Daueroptimist Marco Löring geht allerdings fest davon aus, „dass wir diese Woche das letzte Mal trainiert haben und am Samstag das letzte Spiel machen“.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

In diesem werden Patrick Szilagyi, dessen Verletzung am Sprunggelenk noch nicht genau diagnostiziert wurde, Valentin Coca (Bluterguss in der Schulter), Manuel Britsch (verletzt) und Julian Bergmeir (beruflich) fehlen. Dafür sind die Rekonvaleszenten Maximilian Klotz und Benedikt Schmoll erneut am Start.

Besondere Motivation durch besondere Trikots

Für besondere Motivation hat in dieser Woche auch noch Betreuer Michael de Bur gesorgt. „Wir spielen am Samstag ganz in Weiß, damit wir an den Trikots sehen, wer sich den Hintern für Cosmos aufreißt“, feuert der ehemalige Zeugwart des 1. FC Kaiserslautern, der dort schon unter Otto Rehagel gearbeitet hat, seine Jungs zusätzlich an. „Ich will weiter in der Landesliga bleiben!“, stellt er klar.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren