Newsticker
Maskenpflicht an bayerischen Grundschulen wird entschärft
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Verkehr: Wo soll der ICE zwischen Augsburg und Ulm fahren?

Verkehr
14.10.2019

Wo soll der ICE zwischen Augsburg und Ulm fahren?

Die Bahnstrecke zwischen Augsburg und Ulm soll aus- oder neugebaut werden. In diesen Tagen starten Voruntersuchungen auf der Bestandsstrecke zwischen Augsburg und Gessertshausen. Daneben werde ein Neubau – etwa parallel zur Autobahn – geprüft.
Foto: Bernd Hohlen

Plus Die Bahn prüft, wo der ICE zwischen Augsburg und Ulm künftig fahren könnte. Welche Variante sich durchsetzt ist offen. Klar ist: Der Nahverkehr soll profitieren.

Die Deutsche Bahn will demnächst damit beginnen, verschiedene Varianten für den Aus- oder Neubau der Bahnstrecke AugsburgUlm näher zu untersuchen. In diesen Tagen starten entlang der Bestandsstrecke zwischen Augsburg und Gessertshausen Vermessungsarbeiten, um exakte Informationen zum Gelände zu bekommen. Sie werden bis Dezember laufen.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier ein PLUS+ Abo abschließen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier ein PLUS+ Abo abschließen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

15.10.2019

Was ja dabei ganz vergessen wird, ist auch noch der Ausbau der Ortsumgehungen von Diedorf und Gessertshausen, welche schon seit einiger Zeit im dringlichen bedarf eingestuft sind. Da nun die Bahr bis 2025 (!) entscheiden will, ob sie nun aus- oder neu baut, kann mit der Planung und Bau der Umgehung nicht vor diesem Termin begonnen werden. Gleichzeitig sind die Bahnpendler auch noch in "Wartestellung" für eine bessere Anbindung an Augsburg/München, das ein Unding! Allein für den Fernverkehr git es eigentlich keine sinnvolle Alternative zu einem Ausbau entlang der Autobahn. Das könnte schneller gebaut und die Situation des ÖPNV und der Pendler auch schneller verbessert werden. Gerade in der jetzigen Diskussion um Klimaschutz wäre eine schnelle, zeitnahe Entscheidung der Bahn gefragt, im Interesse aller; ganz zu schweigen von den enormen Preissteigerungen bei so einer späten Entscheidung!

Permalink
14.10.2019

Ich bin Lokführer und kann folgendes dazu sagen:

Dreigleisige Strecken gibt es in Deutschland nicht. Es sind nur eingleisige und zweigleisige Strecken zugelassen. Sämtliche Regelungen und die Sicherheitssysteme der Bahn sind auf diese Regelung ausgelegt. Eine "dreigleisige Strecke" besteht aus zwei getrennten Strecken, die eine ist zweigleisig und die andere eingleisig. Auch im Schienenverkehr gilt, bis auf wenige Ausnahmen, Rechtsverkehr. Selbstverständlich würde bei einer Lösung mit drei Gleisen der Fernverkehr die zweigleisige Strecke befahren und der Regionalverkehr die eingleisige Strecke, was bedeutet, dass zwischen zwei Bahnhöfen immer nur ein Regionalzug unterwegs sein kann. Beispiel Augsburg-Ingolstadt. Eigentlich geht es hier nur um Lokalpolitiker, die Ihre Bahnhöfe und Bahnhofsvorplätze saniert haben wollen, sonst nichts. Zwei zweigleisige Strecken parallel, wie es zwischen Augsburg und München der Fall ist, ist die einzige Lösung, welche mehr Zugverkehr zulassen würde.

Permalink
14.10.2019

>> Eigentlich geht es hier nur um Lokalpolitiker, die Ihre Bahnhöfe und Bahnhofsvorplätze saniert haben wollen, sonst nichts. <<

Nein - es sind 2 andere Punkte:

> Ökopopulisten die mit 3 Gleisen an einen schnelleren umweltfreundlicheren Ausbau glauben
> StMB Fähnchenschwenker die den Ausbau des SPNV in Augsburg primär vom Bund bezahlt wissen wollen und dem Freistaat dafür keine Kosten entstehen lassen wollen.

Und genau das würde bei einer weitgehenden Neubaustrecke passieren - die alte Strecke bleibt für den Regional- und Güterverkehr und der Freistaat muss selbst Geld für vernünftige Regionalbahnhöfe ausgeben.

Permalink
14.10.2019

Sicherlich die beste Lösung ist eine Neubaustrecke für den Fernverkehr/Güterverkehr (nachts) und Ausbau der Bestandsstrecke (keine neuen Gleise, sondern Verbesserungen bei Bahnhöfen und Bahnübergängen (z.B. bei Nersingen).

Das ist zwar sicherlich die teuerste Variante, aber ein Ausbau der Bestandsstrecke auf 4 Gleise wird kaum machbar sein (fehlender Platz). Ein 3. Gleis hilft nicht wirklich weiter und bringt weder dem Fernverkehr langfristig etwas (zu lange Fahrtzeit für Deutschlandtakt), noch bringt es den Anwohnern Entlastung (Lärm). Regionalverkehr und Fernverkehr/Güterverkehr müssten weiterhin aufeinander abgestimmt werden. Bei einer 4-spurigen Variante bzw. Neubaustrecke, müsste der Regionalverkehr nicht mehr Rücksicht auf den Fernverkehr nehmen und könnte damit mehr Kapazität und eine bessere Pünktlichkeit erreichen.

Güterverkehr könnte nachts die Neubaustrecke nutzen, damit wäre der Lärm für Anwohner geringer, denn entlang der Autobahn wären die Lärmschutzmaßnahmen aufgrund eines Naubaues viel besser.

Da kein neuer Bahnhof gebaut werden muss, wäre das Beispiel S21 hier auch nicht zutreffend. Die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm liegt voll im Zeit- & Kostenrahmen.

Permalink
14.10.2019

Dem kann ich mich nur anschließen.

Permalink
14.10.2019

Eine NBS mit zwei Überholbahnhöfen in Zusmarshausen und Adelsried könnte sogar den nördlichen Landkreis erschließen und die B2 entlasten. Die Strecke über Ingolstadt macht es vor.
Dritte Gleise wären eigentlich eine Localbahn neben den existierenden Gleisen. Und was mit denen passiert zeigen Stauden- und Weldenbahn. ABBAU!

Vorallem wenn sie aus Ulm und München mit Verspätung kommen, fliegt der Fahrplan auseinander. Und dann wird er ausgedünnt.
Spannend könnte auch Diedorf werden. Abriss des Bahnhofes und überbauen des P+R Parkplatz um Platz für ein bis zwei Gleise zu bekommen...

Permalink