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Futsal

03.01.2020

Kreismeisterschaft Donau: Wiesenbach und Jettingen rechnen sich etwas aus

Dieses Duell können die Zuschauer bei der Hallenmeisterschaft des Fußballkreises Donau frühestens im Halbfinale sehen. Der VfR Jettingen um Justus Riederle (links) und die SpVgg Wiesenbach mit Torjäger Daniel Steck kämpfen in Wertingen um die Tickets für die schwäbische Endrunde.
Bild: Walter Brugger

In Wertingen steigt am Sonntag die Premiere der Fußballkreis-Donau-Meisterschaft. Wie die SpVgg Wiesenbach und der VfR Jettingen in das Turnier gehen.

Ist es nun eine Vorrunde, eine Zwischenrunde oder eine Endrunde? Egal was es ist, wenn am Sonntag ab 14 Uhr in der Wertinger Stadthalle die besten Hallenteams des Fußballkreises Donau aufeinandertreffen, ist es auf jeden Fall eine Premiere. Zum ersten Mal in der Geschichte des Bezirks Schwaben wird ein Turnier dieses Formats ausgespielt. Darauf haben sich die schwäbischen Spielleiter im vergangenen Winter geeinigt, als Ersatz für die gesonderten Qualifikationsturniere zur schwäbischen Meisterschaft. Stattdessen werden in den drei schwäbischen Kreisen Donau, Allgäu und Augsburg eigene Meister ausgespielt, die dann zusammen mit ihrem unterlegenen Finalgegner zur Bezirks-Endrunde fahren, die am 11. Januar in Günzburg stattfindet. Dafür bereits qualifiziert sind der Vorjahressieger FC Gundelfingen und Finalgegner TSV Meitingen.

Das Starterfeld diesen Sonntag in Wertingen umfasst aus dem Landkreis Günzburg die SpVgg Wiesenbach und den VfR Jettingen, die Donau-Ries-Vertreter TSV Nördlingen und SpVgg Deiningen sowie gleich vier „Dillinger“ Teams. Da die Meisterschafts-Premiere im Landkreis Dillingen stattfindet, darf er als „Gastgeber“ das Achter-Starterfeld aufstocken. Am Ball sind also Landkreis-Sieger TSV Wertingen, sein „Vize“ FC Gundelfingen sowie auch die beiden unterlegenen Halbfinal-Verlierer der Landkreismeisterschaft, Türk Gücü Lauingen und BC Schretzheim.

Der Jubel des Titelgewinners: Die SpVgg Wiesenbach setzte sich im Turnier um den Sparkassen-Cup durch. Zusammen mit dem unterlegenen Finalisten VfR Jettingen tritt der Kreisligist nun auf Ebene des Fußball-Kreises Donau an.

Futsal: Gruppen in Wertingen sind ausgeglichen

Die Favoritenfrage bei dieser Premiere ist schwer zu beantworten, die beiden Vierer-Gruppen versprechen in ihrer Ausgeglichenheit spannende Partien. Der Günzburger Landkreismeister SpVgg Wiesenbach geht durchaus ambitioniert in das Turnier. Spielertrainer Thomas Gornig kann dieselbe Mannschaft aufbieten, die am vergangenen Samstag das Turnier in Günzburg für sich entschieden hat. „Ich denke, wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wir haben über Jahre hinweg eine gute Hallenmannschaft aufgebaut, die in Wertingen auf jeden Fall vorne mitspielen kann.“ Gornig kann sich durchaus vorstellen, dass seine Truppe aus Edeltechnikern den Sprung ins Halbfinale schafft – vielleicht sogar mehr. Denn: „Wir haben richtig Bock und wollen zeigen, was wir können. Wir sind kein Außenseiter mehr.“

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Etwas defensiver formuliert Oliver Wirth seine Ziele. Der Coach der zweiten Mannschaft des VfR Jettingen vertritt in Wertingen den urlaubenden Cheftrainer Sven Müller. „Wir wollen Spaß haben und sehen, was möglich ist. Für uns ist die Teilnahme ein Zuckerle obendrauf, wir gehen da ohne Druck ran.“ Beim Turnier in Günzburg wurde der Jettinger Finaleinzug überschattet von der schweren Verletzung von Johannes Fischer. Der Angreifer fällt mit einem Mittelfußbruch für die gesamte Rückrunde aus. Ebenfalls nicht dabei sein wird in Wertingen Nico Di Doi. Wirth gibt sich aber zuversichtlich: „Wir haben so viele junge Spieler mit Potenzial, der Kader ist ausreichend gefüllt. Für eine Überraschung sind wir auf jeden Fall gut.“

Nördlingen gilt als großer Favorit auf den Turniersieg

Als Favoriten auf den Turniersieg nennt der Jettinger, ebenso wie Thomas Gornig, den Bayernligisten TSV Nördlingen. Aber auch Gastgeber TSV Wertingen und der FC Gundelfingen werden genannt. Der „junge“ FCG verlor das Raiffeisencup-Finale vor Wochenfrist knapp 0:1 gegen Wertingen. Grundsätzlich haben die Gärtnerstädter entschieden, in Wertingen überwiegend auf ihre U23 zu setzen. Das ist eine Selbstverpflichtung, spieltechnisch nicht bindend. In der Günzburger Endrunde werden mehr Spieler des Landesliga-Kaders dabei sein. Bei der Hallenmeisterschaft (wie auch im Pokal) darf jeder Verein nur eine Mannschaft melden. Sollte der FCG also in Wertingen ins Finale kommen, wird es dort ein Spiel um Platz drei geben, bei dem der Günzburg-„Nachrücker“ ermittelt wird.

Türk Gücü Lauingen und der BC Schretzheim haben zwar ihre Landkreis-Halbfinalspiele verloren, aber gerade die „türkische Kraft“ spielt eine gute Hallensaison und kann sich durchaus Chancen ausrechnen. Für die Kleeblätter ist es ein großer Erfolg, am Sonntag in Wertingen unter den Futsal-Top-Acht von West- und Mittelschwaben mitzukicken, allerdings gehen sie als Außenseiter aufs Feld. Bayernligist TSV Nördlingen kommt mit der Referenz des Donau-Ries-Titels nach Wertingen. Die Rieser bezwangen im Halbfinale den Mitfavoriten und Seriensieger SV Holzkirchen 1:0. Eine große Überraschung ist, dass sich der Kreisklassist SpVgg Deiningen für die erste Donau-Kreismeisterschaft qualifiziert hat.

Finalisten qualifizieren sich für die Schwäbische Meisterschaft

Diese wird in zwei Gruppen gespielt, die Gruppensieger und Zweiten rücken in das Halbfinale vor, für den Dritten und Vierten ist das Turnier nach der Vorrunde beendet. Die beiden siegreichen Halbfinalisten sichern sich die Tickets zur schwäbischen Meisterschaft und spielen um den Turniersieg.

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