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Fußball

29.11.2019

Pause für die Kicker im Unterallgäu

Jetzt haben der TSV Kammlach und Co. erst einmal Winterpause. Wann es weitergeht? Ende März, Anfang April.
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Jetzt haben der TSV Kammlach und Co. erst einmal Winterpause. Wann es weitergeht? Ende März, Anfang April.
Bild: Andreas Lenuweit

Plus Stolze Serien, treffsichere Torjäger und überraschende Trainerwechsel – ein Rückblick über die erste Saisonhälfte.

Das Pflichtspieljahr unter freiem Himmel ist beendet, sämtliche Kreisligisten, Kreis-, A- und B-Klassisten befinden sich in der Winterpause. Zeit, einen kleinen Rückblick auf das bisher Geschehene zu machen.

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Mindelheim ist doppelter Spitzenreiter

Am meisten genießen dürften die Winterpause der TSV Mindelheim (Kreisliga Mitte), SV Memmingerberg (Kreisklasse 1), TSV Kirchheim (Kreisklasse 2), SV Oberrieden (A-Klasse 2), TSV Kammlach 2 (B-Klasse 2), TSV Lautrach-Illerbeuren 2 (B-Klasse 6) und der TSV Mindelheim 2 (B-Klasse 8). Der Grund: Sie alle überwintern in ihrer Liga auf dem ersten Tabellenplatz.

Mindelheim geht mit einem Lächeln in die Pause

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TSV Mindelheim erobert die Tabellenspitze in der Kreisliga

Die Mindelheimer gar mit zwei Mannschaften: „Es ist schon ein schönes Gefühl, wenn man jetzt vier Monate auf die Tabelle schaut und sich ganz oben stehen sieht“, sagt Mindelheims Trainer Benedikt Deigendesch. Die Kampfansage der Kammlacher bleib nach dem letzten Spieltag vor der Winterpause nicht aus. „Ich habe Chrissi Wissigkeit (Abteilungsleiter TSV Mindelheim, Anm. d. Red.) schon geschrieben, dass sie sich nicht daran gewöhnen sollten“, sagte Kammlachs Trainer Manuel Neß.

Bedernau und Loppenhausen im Abstiegskampf

Trister sieht es da bei den heimischen Teams aus, die auf einem Abstiegsplatz ins neue Kalenderjahr gehen müssen. In der Kreisklasse Allgäu 1 sind dies der SV Bedernau und der FC Loppenhausen. Beide haben zwölf Punkte auf dem Konto, aber auch nur drei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Das ist aufholbar.

Schöneberg jubelt nur kurz

Gleiches gilt für den SC Eppishausen, der in der Kreisklasse 2 Vorletzter ist. Mit einem Punkt Rückstand auf den TSV Mittelneufnach, der auf dem Relegationsplatz steht. Dort befindet sich in der A-Klasse 2 auch der SV Salamander Türkheim 2.

Oberrieden spielt nahezu perfekte Vorrunde

Die längste Erfolgsserie hatte der SV Oberrieden. Vom ersten bis zum 14. Spieltag blieb die Mannschaft von Spielertrainer Florian Huber in der A-Klasse Allgäu 2 ungeschlagen. Dann, im letzten Spiel vor der Winterpause, erwischte es die Oberrieder: 1:2 im Heimspiel gegen die SG Kirchdorf/Rammingen. Eine beeindruckende Serie hat auch der TSV Mindelheim vorzuweisen: Sämtliche Heimspiele (nämlich acht) wurden gewonnen – bei einem Torverhältnis von 27:2.

Oberriedens Verfolger lösen Pflichtaufgaben

Hierin liegt auch der Grundstein für eine weitere Bestmarke: Mindelheims Torhüter Hannes de Paly hält die längste „Zu-Null-Serie“. 427 Minuten blieb er in Folge ohne Gegentor. Zweiter in dieser Rangliste ist Schlingens Tobias Mann, der auf 416 Minuten kommt.

Trainerwechsel in Sontheim und Mindelheim

Auch in den unteren Ligen gab es in der Vorrunde schon den einen oder anderen Wechsel auf der Kommandobrücke: Relativ früh trennten sich etwa der TV Sontheim und Werner Habigt. Nach nur neun Punkten aus den ersten sieben Spielen war für Habigt Schluss. Seit dem achten Spieltag hat Gerhard Schedel das Sagen und holte in dieser Zeit 21 Punkte aus neun Spielen.

Oktay Demirkiran, der erst im Sommer vom SVS Türkheim zum Kreisklasse-Aufsteiger Türkiyemspor Mindelheim gewechselt war, beendete sein Engagement nach dem 14. Spieltag. „Mir hat die Begeisterung der Spieler gefehlt“, sagte Demirkiran. Ihn vertrat bis zur Winterpause der Trainer der zweiten Mannschaft, Tekin Salkut.

Gelungener Einstand für Aufsteiger Oberegg

Es dauerte etwas, aber dann schwamm sich der SV Oberegg in der Kreisliga Mitte frei. Der Aufsteiger, der die komplette Saison bislang auf seinen Torjäger Christian Faulstich (Kreuzbandriss) verzichten musste, hat sich ins Tabellenmittelfeld vorgearbeitet und steht nun zur Winterpause auf Rang neun. Trainer Michael Schmalholz, der die Mannschaft im Sommer von Thomas Hartmann übernommen hatte, kann zufrieden sein.

Gleiches gilt für Ralf Kleinsteuber: Er ist seit Sommer Trainer der neu gegründeten Spielgemeinschaft SG Kirchdorf/Rammingen. Diese hat sich mittlerweile in der A-Klasse Allgäu 2 in den Kreis der Aufstiegskandidaten gespielt und war am letzten Spieltag vor der Winterpause die erste Mannschaft, die den SV Oberrieden besiegen konnte.

Als Kammlachs Torjäger Mindelheim abschoss

Sein Name ist nicht erst sein der vergangenen Saison ein Begriff: Auch in diesem Jahr sorgt Kammlachs Reinhold Haar für Aufsehen. Vor allem das Derby gegen den TSV Mindelheim, als er die Kreisstädter praktisch im Alleingang mit fünf Toren beim 6:2-Sieg abschoss, dürfte er genossen haben. Aktuell führt er die Torjägerliste mit 14 Toren gemeinsam mit Bora Imamogullari (Oberbeuren) und Naim Nimanaj (Ost-Memmingen) an. Allerdings hat er im Vergleich zu den beiden anderen nur zehn Spiele absolviert. Einmal kam seine Hochzeitsreise dazwischen, dann stoppte ihn eine Bänderverletzung.

Die Reinhold-Haar-Show im "Spiel der Woche"

Die Kammlacher Lebensversicherung

In der A-Klasse Allgäu 2 erlebt Stojan Dodig seinen x-ten Frühling. Der Stürmer des SC Unterrieden ist zwar schon 46 Jahre alt, trifft aber mit einer unglaublichen Zuverlässigkeit. „Er ist ein Phänomen“, sagt sein Trainer Peter Betz. „Er bereitet sich immer professionell auf die Spiele vor.“ Diese Vorbereitung brachten ihm bislang 16 Tore ein. Ebensoviele hat Markt Walds Niko Titz auf dem Konto – dank des letzten Spiels vor der Winterpause. Da erzielte Titz gegen die SG Wiedergeltingen/Amberg in 50 Minuten alle fünf Tore beim 5:0-Heimsieg. Wenn er so weitermacht, könnte er dem Führenden der Torjägerliste, Simon Keller vom SV Oberrieden (22 Tore), die Torjägerkanone noch streitig machen.

Ob es für die echte Torjägerkanone reicht, die der Kicker in dieser Saison für die besten Torschützen deutschlandweit in allen elf Ligen in Aussicht gestellt hat? Dafür fehlen selbst Keller aktuell noch 25 Tore. Im Moment führt hier ein gewisser Sven Bugla vom SV Adler Osterfeld 2 (Kreisliga C, Niederrhein) mit stolzen 47 Buden in 14 Spielen.

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