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Kreis Neu-Ulm

24.10.2020

Fünf Verletzte bei schwerem Unfall zwischen Senden und Neu-Ulm

Unfall auf der NU 3 am 24.10.2020 zwischen Aufheim (Stadt Senden) und Holzschwang (Stadt Neu-Ulm)

Am Samstag kollidierten zwischen Senden und Neu-Ulm zwei Autos. Einer der Fahrer sowie dessen hochschwangere Frau und die gemeinsame Tochter wurden schwer verletzt.

Ein plötzlich auftretendes gesundheitliches Problem eines 28-jährigen Autofahrers aus Weißenhorn war laut Polizei vermutlich die Ursache eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am Samstag gegen 13.15 Uhr auf der Kreisstraße NU 3 zwischen Aufheim (Stadt Senden) und Holzschwang (Stadt Neu-Ulm) ereignete.

Der Unfallhergang stellt sich nach den Ermittlungen wie folgt dar: Der 28-Jährige war in seinem Nissan X-Trail mit seiner gleichaltrigen, schwangeren Ehefrau und der gemeinsamen eineinhalbjährigen Tochter von Holzschwang kommend in Richtung Aufheim unterwegs. Plötzlich verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet mit diesem auf die Gegenfahrbahn. Dort kam ihm ein 50-Jähriger aus Senden mit seiner 17-jährigen Tochter in einem VW-Touareg mit Anhänger entgegen.

Feuerwehr musste schwerverletzten Familienvater aus Autowrack befreien

Es kam zum Frontalzusammenstoß. Dabei wurde der Nissan auf seine Fahrbahn zurück geschleudert, kam anschließend von der Straße ab, stürzte über die Leitplanke und überschlug sich auf der Böschung, bis er daneben auf dem dortigen Radweg entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung wieder auf den Rädern zum Stehen kam. Dem entgegenkommenden 50-Jährigen war es inzwischen gelungen, sein Gespann nach Aufprall auf die Leitplanke an seiner rechten Fahrbahnseite zum Stehen zu bringen. Er und seine 17-jährige Tochter konnten den VW-Touareg mit leichten Verletzungen selbstständig verlassen. Auch die 28-jährige Frau aus dem Nissan konnte gemeinsam mit ihrem Kleinkind aus dem total zerstörten Fahrzeug auf dem Radweg aussteigen. Ihr Mann blieb allerdings mit schweren Verletzungen im Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mithilfe hydraulischer Rettungsmittel befreit werden.

Nach den Notrufen mehrerer Ersthelfer war von der Integrierten Leitstelle „Donau-Iller“ in Krumbach ein Großaufgebot an Helfern zur Unfallstelle beordert worden. Notärzte sowie die Besatzungen mehrerer Rettungswagen und des Augsburger Rettungshubschraubers "Christoph 40" sowie ein BRK-Einsatzleiter kümmerten sich um die Verletzten.

Die Feuerwehren von der Hauptwache Neu-Ulm und aus Weißenhorn – diese erstmals mit ihrem nagelneuen Rüstwagen – waren an der Unfallstelle tätig; hinzu kamen zur Straßensperrung die Wehren aus Aufheim und Hausen. Von einem „Edelweiß“-Polizeihubschrauber aus wurden Übersichtsaufnahmen von der Unfallstelle gefertigt.

Der aus seiner Zwangslage befreite Nissan-Fahrer wurde nach Erstversorgung an der Unfallstelle mit dem Hubschrauber in eine Ulmer Klinik geflogen; die weiteren Verletzten wurden mit Rettungswagen ebenfalls in Kliniken eingeliefert. Bei dem Verkehrsunfall entstand laut Polizei ein Gesamt-Sachschaden in Höhe von mehr als 40.000 Euro. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten gegen 17 Uhr blieb die Kreisstraße NU 3 zwischen Aufheim und Holzschwang gesperrt. Auf ein unfallanalytisches Gutachten durch einen Sachverständigen wurde nach Rücksprache der Polizei mit der zuständigen Staatsanwaltschaft verzichtet.

Am Samstag ereignete sich auf der Kreisstraße NU 3 zwischen Aufheim (Stadt Senden) und Holzschwang (Stadt Neu-Ulm) ein Unfall mit insgesamt 5 teilweise schwer verletzten Personen.
8 Bilder
Schwerer Unfall auf der Kreisstraße NU 3 zwischen Senden und Neu-Ulm
Bild: Wilhelm Schmid
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