Fußball-Bezirksliga Nord

10.11.2018

Duelle der Gebeutelten

Der SV Holzkirchen möchte wieder mal ein Erfolgserlebnis. Von links: Danny Draxler, Marcel Köhnlein, Thomas Rau, Markus Schneider, Joshua Zwickel, Armin Rau, Micha Köhnlein und Jannik Beck.
Bild: Klaus Jais

Holzkirchen und Nördlingen II reisen zu Teams, bei denen es heuer ähnlich durchwachsen läuft

Am drittletzten Bezirksligaspieltag dieses Jahres müssen die beiden Riesvereine TSV Nördlingen II und SV Holzkirchen beide am Sonntag auswärts antreten. Der TSV Nördlingen II muss zum Vorletzten SV Donaumünster-Erlingshofen, und der SV Holzkirchen hat die schwere Aufgabe beim TSV Aindling vor sich.

Aindling hat nur vier Punkte mehr als der SVH auf seinem Konto. Bei der 1:6-Niederlage in Meitingen kassierte der morgige Gastgeber bereits zum zweiten Mal in dieser Runde sechs Treffer. Das erste Mal passierte es beim Hinspiel in Holzkirchen. Angesichts der klangvollen Namen im Defensivverbund des Nord-Bezirksligisten lässt sich diese Torflut schwer erklären. Jetzt kommt noch eine Sperre für Rotsünder Patrick Modes dazu.

SVH-Trainer Sener Sahin musste zuletzt mit anschauen, wie Glött nach fast drei Monaten ohne Heimsieg erfolgreich war. „Die Niederlage gegen Glött ist nicht zu entschuldigen. Wir brauchen auch nicht mit Ausreden wie verletzte und angeschlagene Spieler kommen. Das war mal eine Mannschaft, die unserem Niveau und Wellenlänge entspricht. Aber unser Gegner wollte den Sieg mehr wie wir“, analysierte Sahin. „Unsere Stärke in der Kreisliga und zu Saisonbeginn in der Bezirksliga war, dass wir in Führung gegangen sind, der Gegner hat aufgemacht und wir haben sie ausgekontert. Das ist derzeit nicht der Fall“, meint der SVH-Trainer, der über Aindling von einem schwer auszurechnenden Gegner spricht. „Wir brauchen unbedingt ein Erfolgserlebnis. Ich bin mir sicher: ein Sieg, dann kommen wir trotz der Verletzten wieder einigermaßen in die Spur“. Armin Rau wird nach seiner Verletzung wieder in der Startelf stehen. Fehlen werden Randi, Demel, Gruber, Leberfinger und auch Tobias Rau steht nicht zur Verfügung.

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Nach vier Niederlagen in Folge geht es für den TSV Nördlingen II zum Vorletzten SV Donaumünster-Erlingshofen, der erst neun Punkte auf dem Konto hat. Einen davon holte der Landkreisrivale letzte Woche beim Spitzenreiter Ehekirchen – nach 0:3-Rückstand. Trainer Ewald Gebauer meinte dazu: „Ich hoffe, das war eine Initialzündung, und dass wir in den nächsten drei Spielen noch punkten können, sonst sind wir weg. Aber es kommen noch schwere Gegner bis zur Winterpause.“ Gebauer hofft, dass Tobias Schneider vor den restlichen Partien des Jahres fit wird, Peter Kastenmayer und Florian Schreiber fallen wegen muskulärer Probleme weiterhin aus.

Ähnlich wie Gebauer sieht es Andreas Langer, der Trainer des TSV Nördlingen II: „Donaumünster hilft nur ein Sieg. Es wird ein schwieriges Spiel, ein Nervenspiel und für meine junge Mannschaft die erste große Drucksituation.“ Rückblickend zur 0:2-Heimniederlage gegen Hollenbach meint Langer: „In der ersten Halbzeit waren die Gäste giftiger und aggressiver, in der zweiten Hälfte lief es trotz Unterzahl besser.“ Neben dem gesperrten Daniel Kienle fallen mit Tobias Stelzle und Matus Mozol (Oberschenkelprobleme) zwei weitere Offensivspieler aus, und ein Einsatz von Adrian Stimpfle käme wohl zu früh. 50 zu 50 stehen die Chancen für einen Einsatz von Torwart Sabahudin Cama, dem erst am Donnerstag die Fäden seiner Risswunde gezogen wurden. Es gibt aber auch noch frische Spieler wie die letztjährigen U19-Akteure Genrich Morasch, Tim Meyer und Max Knöpfle, die sich nun beweisen dürfen. (jais)

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