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Fußball

03.06.2019

Relegation: Noch eine Chance für Holzkirchen

Noch eine letzte Hürde überspringen muss der SV Holzkirchen (im Bild Massimiliano Porcari) gegen Kammlach.
Bild: Klaus Jais

Was Trainer Sener Sahin zum Relegationsspiel am Dienstag gegen Kammlach sagt.

Dem SV Holzkirchen und dem TSV Kammlach bleiben trotz deren Niederlagen in der zweiten Relegationsrunde ( Holzkirchen verlor gegen Wertingen 0:1 , Kammlach unterlag Neusäß 0:2) die Chance auf den Bezirksliga-Aufstieg beziehungsweise Klassenerhalt. Am Dienstag steigt um 18.15 Uhr das definitiv letzte Relegationsspiel dieser Runde zwischen dem SV Holzkirchen und dem TSV Kammlach in Altenmünster.

Wohl nie waren sich die beiden Unterallgäuer Vereine TV Erkheim und TSV Kammlach näher: Am vergangenen Samstag drückte ganz Kammlach dem Nachbarverein die Daumen, damit dieser in der Landesliga-Relegation beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen doch noch den Aufstieg klarmacht. Eine 25-köpfige Fangruppe fuhr sogar im Bus des TV Erkheim mit nach Garmisch-Partenkirchen, um den TVE zu unterstützen. Doch alles Daumendrücken für Erkheim war umsonst, die Partie endete 2:2 und damit blieb Garmisch-Partenkirchen in der Landesliga und es wurde kein Platz in den schwäbischen Bezirksligen frei.

Holzkirchens Gegner Kammlach wurde Vizemeister

Holzkirchens Gegner TSV Kammlach wurde zwei Punkte hinter Meister TSV Ottobeuren Vizemeister der Kreisliga Allgäu Mitte. Nach einem durchwachsenen Saisonstart rückten die Unterallgäuer am neunten Spieltag auf Platz zwei vor, den sie nicht mehr hergaben. Kammlach wurde Sieger der Fairnesswertung mit nur 35 gelben Karten und einer gelb-roten Karte. Der 32-jährige Reinhold Haar war mit 27 Toren in 28 Spielen nicht nur der Torjäger des TSV, sondern auch der beste Torschütze der gesamten Liga. Die Nummer zwei in der internen Torschützenliste, Rafael Freiberger, folgt mit sechs Toren. Vor fünf Jahren spielte der TSV Kammlach noch in der A-Klasse, dann folgten zwei Aufstiege in Folge und die zurückliegende Saison ist die vierte Kreisligarunde in Serie.

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Drei Tage nach der 0:1-Niederlage seiner Mannschaft gegen den TSV Wertingen in der zweiten Relegationsrunde zur Bezirksliga geht der Blick von Holzkirchens Trainer Sener Sahin bereits wieder voraus. Denn trotz der Niederlage bleibt die Tür in die Bezirksliga für den SV Holzkirchen noch offen. „Wir haben gewusst, dass wir mindestens zwei Siege brauchen, um auch nächstes Jahr in der Bezirksliga zu spielen. Natürlich wäre es uns am liebsten gewesen, wenn es gleich gegen Wertingen geklappt hätte. Dass Erkheim nicht gewinnt, haben wir uns gedacht“, erklärt Sahin, der nach Ablauf seiner Rotsperre wieder auf Jörg Strauß zurückgreifen könnte.

Ob der gegen Wertingen fehlende Danny Draxler spielen wird, entscheidet sich erst nach Absolvierung einer Laufeinheit des Defensivspielers. „Wir werden gewinnen und die Mannschaft wird nächste Saison wieder höherklassig spielen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es ein richtiges Kampfspiel wird. Wir müssen fighten, kratzen und kämpfen, auch gegen die Hitze. Ich glaube an meine Mannschaft. Wenn es drauf ankommt, sind die immer da. Vor acht Wochen hat uns jeder abgeschrieben, jetzt legen wir wieder eine Schippe drauf“, gibt sich der SV Holzkirchen-Trainer vor seinem letzten Spiel für die Blau-Gelben recht kämpferisch und zuversichtlich.

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