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Coronavirus
23.10.2022

Das Corona-Update vom 23. Oktober

Immer Sonntagmittag erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Das Coronavirus und seine Folgen bestimmen seit zwei Jahren den Alltag vieler Menschen. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was in dieser Woche wichtig war.

Die Pandemie-Lage hält weiterhin an, auf zwei Corona-Winter folgt nun aller Voraussicht nach ein dritter – als erleben wir ein jährliches Déjà-vu, das sich als Endlosschleife abspielt. Mit jeder Woche verändert sich das Infektionsgeschehen. Mit steigenden Infektionszahlen kehren auch die altbekannten Fragen wieder in das Politikgeschehen und in unseren Alltag: Wie gehen wir in diesem Winter als Gesellschaft mit dem nach wie vor vorhandenen Virus um? Welche Maßnahmen müssen überdacht oder erweitert werden? Droht uns eine weitere Triage-Situation in den Krankenhäusern?

Auch in Augsburg verzeichnet man ein "Corona-Comeback". Die Zahlen der letzten 14 Tage sprechen für sich: Am Universitätsklinikum Augsburg (UKA) etwa hat sich die Zahl der Corona-Patientinnen und -Patienten alleine innerhalb von acht Tagen verdoppelt. Dazu kommen die deutlich steigenden Infektionszahlen – etliche Menschen haben bereits das zweite oder gar dritte Mal eine Corona-Infektion durchlebt.

Angesichts dieser Entwicklung steht nun für viele Bürgerinnen und Bürger die Frage nach einer weiteren Impfung, oft die vierte Spritze, für einen höheren Schutz im Raum. Die Hausärzte sind in der Nachfrage dabei die erste Anlaufstelle, die Impfzentren erleben auch einen höheren Andrang für einen Termin um eine Auffrischungsimpfung, mit wiederholt längeren Wartezeiten – auch eine Konsequenz der vielerorts in Bayern im Frühling dieses Jahres geschlossenen oder umfunktionierten Impfzentren. Das staatliche Impfangebot befinde sich laut Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) derzeit auf dem Prüfstand im Freistaat. Mit dem absehbaren Auslaufen der Coronavirus-Impfverordnung zum 31. Dezember könnten auch die letzten vorhandenen Impfzentren schließen. Die Arbeit lastet dann auf den niedergelassenen Medizinern.

Laut Dr. Jakob Berger, Bezirksvorsitzender Schwaben des Bayerischen Hausärzteverbunds und als Hausarzt praktizierender Arzt, suchen vor allen Dingen ältere Personen die Praxis für die Impfung auf. Doch auch jüngere Menschen wünschen sich eine Auffrischung. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung besonders mehrfach Erkrankten. Berger sagt, der Schutz sei in erster Linie wichtig für Menschen mit Asthma, Herzkrankheiten oder etwa einer Immunschwäche. Ziel ist es, nicht wieder "einen heißen Herbst" zu erleben, denn laut Berger hätte "man genug gelitten". Für die Boosterimpfung stehen diesen Herbst die neuen angepassten Vakzine zur Verfügung.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten der Woche:

  • Bisher konnten Kinder ab sechs Jahren geimpft werden. Nun hat die Stiko über weitere Impfempfehlungen beraten, mit dem für viele Eltern hoffnungsvollen Ausblick: Künftig könnten Impfstoffe für Babys ab sechs Monaten zur Verfügung gestellt werden. Das letztendliche Ergebnis werde "zeitnah in den nächsten Wochen" präsentiert werden, so Stiko-Mitglied Fred Zepp, Kindermediziner an der Universität Mainz, gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Auch Kindermediziner begrüßen die angedachte Empfehlung, wenn auch mit Einschränkungen. "Wir freuen uns grundsätzlich über die Zulassung. Auch Kleinkinder mit entsprechenden Risikofaktoren können nun mit einem zugelassenen Impfstoff geimpft werden", sagte Burkhard Rodeck, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der dpa.
  • Einzelne Spieler des Fußballbundesligisten VfL Wolfsburg sorgten zuletzt für reichlich mediales Aufsehen und eine öffentliche Empörung. Auf dem Weg zur Auswärtspartie bei Bayer Leverkusen trugen einige trotz weiterhin geltender Maskenpflicht in Bahnen keine Maske, teils begegneten die Spieler dem Bahnpersonal im Hinblick auf die Regeln belustigt. Für das als unprofessionell und unangebrachte Verhalten entschuldigte sich der Wolfsburger Club nun offiziell in einer Mitteilung. Trotzdem hinterlässt der Vorfall einen bitteren Beigeschmack einer Zweiklassengesellschaft, in der sich einige das Recht herausnehmen, über für alle geltende Regeln hinwegzugehen.
  • Die Impfzentren werden wieder mehr aufgesucht, um eine Auffrischung zu erhalten. Genügend Impfstoffe sind vorhanden. Einzig Sorge bereitet, dass sich die Wartezeiten durch immer mehr "Spontanbesuche", die zu den sowieso schon vielen terminierten Impfungen dazu kommen, unnötig verlängern – so etwa auch im Impfzentrum in Dasing. Einzelne Landratsämter raten deshalb dazu, dass Impfwillige einen Termin vereinbaren.

Die Zahlen: In der vergangenen Woche wurden in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts 536.475 Fälle verzeichnet, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 644,5. In Bayern haben sich vergangene Woche 83.754 Menschen mit dem Virus infiziert, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 635,6. (Stand: 21. Oktober 2022)

Mit unseren interaktiven Karten und Grafiken geben wir Ihnen einen Überblick:

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