Fußball

27.05.2019

Auf zwei Plätzen wird gejubelt

Große Erleichterung herrschte bei den Kickern der SpVgg Langenneufnach nach dem 3:1-Sieg und dem geschafften Klassenerhalt.
Bild: Marcus Angele

In der Kreisklasse müht sich Langenneufnach mit einem 3:1-Sieg gegen den FSV Großaitingen zum Klassenerhalt und die SpVgg Lagerlechfeld/Graben schafft die Relegation mit einem sicheren 3:0-Erfolg gegen den ASV Hiltenfingen

Die letzten Entscheidungen sind gestern in der Kreisklasse Augsburg Süd der Fußballer gefallen: Langenneufnach konnte dabei gerade noch einmal den Kopf aus der Schlinge ziehen und sich den Klassenerhalt mit einem mühsamen 3:1 gegen Großaitingen erkämpfen. Groß ist auch die Freude bei den Lagerlechfeldern, die sich mit einem 3:0-Sieg gegen Hiltenfingen die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation sicherten. Am Mittwoch kommt es nun ab 18.30 Uhr in Großaitingen zum Duell mit dem Kreisligisten FSV Wehringen.

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Langenneufnachs Trainer Jürgen Streit fiel die Anspannung nach dem Schlusspfiff wie ein Felsbrocken von den Schultern. Er und seine Kicker dürfen auch im nächsten Jahr in der Kreisklasse antreten. Aus seiner Sicht hätte es aber gar nicht so weit kommen müssen, wenn der Trainingseifer seiner Schützlinge etwas ausgereifter und so Kondition und Konzentration ausgeprägter wären.

Schon von Anfang merkte man die Anspannung der Staudenelf an. Hochkonzentriert agierten sie zuerst aus einer gesicherten Abwehr. So war die Devise, zunächst erst einmal nur kein Tor kassieren. Nach einer Viertelstunde sollten sich die Nerven dann doch etwas beruhigen. Über zwei Stationen gelangte das Leder zu Goalgetter Alexander Brecheisen, der überlegt zum 1:0 einschob. Der Treffer brachte Ruhe und das von vielen Ausfällen gebeutelte Team aus Großaitingen hatte alle Mühe, nicht gleich den nächsten Treffer zu kassieren. Der kam dann aber in der 30. Minute, als Benjamin Vollmann einen Konter perfekt zum 2:0 abschloss. Nach der Pause gab es zunächst einen Schockmoment, als Benedikt Reisacher nach einem hohen Fuß seines Gegenspielers mit Verdacht auf Nasenbeinbruch stark blutend ausgewechselt werden musste. Irgendwie war nun ein Knacks im Spiel der Langenneufnacher. Großaitingen kam besser auf und hatte einige Chancen. Eine davon nutzte Johannes Seidl in der 74. Minute im Nachsetzen zum 2:1. Mit einem Kunstschuss ins Kreuzeck gelang aber nur zwei Minuten später Johannes Joder aus halblinker Position der entscheidende und viel umjubelte Treffer zum 3:1 Endstand.

Auf zwei Plätzen wird gejubelt

Gewonnen und doch traurig gingen dagegen die Kicker des SV Gessertshausen in Göggingen vom Platz. Sie gewannen zwar ihre letzte Partie mit einem Treffer von Thomas Biro in der 67. Minute mit 1:0, müssen aber nach nur einem Jahr in der Kreisklasse wieder den Gang in die A-Klasse antreten.

Auf dem Lechfeld gibt es noch Sonderschichten. Die SpVgg Lagerlechfeld sicherte sich beim 3:0 gegen den ASV Hiltenfingen durch die Tore von Fabian Lutz (41., 80.) und Nikolai Kosak (83.) die Fahrkarte zum Relegationsspiel gegen den FSV Wehringen. Falls sie gewinnen, steigen sie in die Kreisliga auf. Dort ist die SpVgg Langerringen bereits angelangt, die sich bereits am vorletzten Spieltag die Meisterschaft holte und am letzten Spieltag gegen den Tabellenletzten TSV Haunstetten II ihre Pflichtaufgabe mit einem farblosen 2:1-Sieg erfüllte. Haunstetten ging kurz vor der Pause durch Sütterlin in Führung. Nach der Pause legte der Meister eine Schippe drauf. Schließlich ließen Mario Müller in 50. Minute und Bastian Renner in der 79. Minute ihre Farben standesgemäß hochleben.

Inningen tat in seinem Spiel gegen Untermeitingen alles, um seine kleine Chance auf die Relegation zu nutzen, falls Lagerlechfeld patzen würde. Am Ende nützte der souveräne 5:0-Sieg nichts und Inningen muss sich somit mit Platz drei begnügen.

Der TSV Königsbrunn schloss seine Saison versöhnlich mit einem 4:2 gegen den FC Kleinaitingen ab. Nachdem die Königsbrunner bereits durch Treffer von Maximilian Schickentanz (2), Marcel Garron und Bernhard Klöss-Schuster 4:0 führten, konnte der FCK in der Schlussviertelstunde durch Treffer von Walter Seckler und Johannes Ankermüller noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Viele Tore, viele Gelbe Karten und einmal Gelb-Rot gab es in Schwabegg beim 7:2-Sieg des SVS gegen den TSV Ustersbach. Leon Liebherr und Stefan Wiedemann mit einem Doppelpack brachten die Schwabegger schnell mit 3:0 in Front. Ustersbach kam dann kurz vor der Pause zum 3:2 ehe Florian Wiest noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 4:2 erzielte. Nach der Pause erhöhten wiederum Wiest, Patrick Deibl und Yannik Mayr auf 7:2. Zwei Minuten vor Schluss schickte der Schiedsrichter dann Cosmin Uilacan vorzeitig per Ampelkarte zum Duschen.

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